In unserer Vorstellung von nachhaltigem Tourismus treiben uns zwei Dinge an. Da sind die unvergesslichen Erlebnisse, die Gänsehaut-Momente, wie wir sie nennen. Sie entstehen durch den kleinen Kreis bis höchstens 12 Teilnehmer. Damit niemand, wenn es darauf ankommt, in der zweiten Reihe stehen muss. Da ist die Nähe zum Reiseland und seiner Kultur, weil einheimische Reiseleiter Türen öffnen können, die normalerweise verschlossen bleiben. Da sind die Organisatoren, Lodgebesitzer und Dienstleister in den Ländern, allesamt gute Freunde von uns, die das Wunderwelten-Konzept mit Leben erfüllen. Da ist unsere Selbstverpflichtung, den Menschen, die uns unvergessliche Erlebnisse schenken, etwas zurückzugeben: 70 Prozent des Reisepreises fließen in die Chamäleon-Reiseländer: 53 Prozent zu einheimischen Partnern, Unterkünften, Reiseleitern und Projekten sowie weitere 17 Prozent zu lokalen Airlines.

Und da sind die mittlerweile 60 soziale, einkommensfördernde und ökologische Projekte, die auch von der Chamäleon Stiftung unterstützt werden. Gegründet, um denen, die im Schatten stehen, zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

Müllvermeidung durch Mehrweg-Getränkeflasche: NatureBottle (© Chamäleon)
Ex ohne Hopp
NatureBottle by Chamäleon

Der zweite Teil unserer Anstrengungen um Nachhaltigkeit hat den Klimaschutz zum Ziel. Rail&Fly gehört als kostenloses umweltschonendes Angebot zu unseren Reisen. Jeder Gast bekommt 100 m² auf seinen Namen eingetragenen Regenwald geschenkt. Und weil uns das immer noch nicht genug ist, pflanzen wir für jeden Gast, der über ein Reisebüro bucht einen Baum.

Und mit der Landung im Reiseland beginnt der nächste Schritt: die NatureBottle. Ein mit unseren Partnern entwickeltes System, um Kunden jederzeit ohne Plastikmüll den Genuss von quellfrischem Wasser zu bieten. 500.000 Plastikflaschen sparen wir pro Jahr damit.

Wo immer in der Kette aller Leistungen, die zu der »Reise Ihres Lebens« gehören, ein weiteres Glied zum Schutz der Umwelt eingefügt werden kann, werden wir diese Chance nutzen. Das beginnt bei der nachhaltigen Ausrichtung aller Abläufe in der Chamäleon-Zentrale und reicht bis zum jährlich verliehenen Unterkunftsaward. Dotiert mit 5.000 Euro, würdigt er herausragende Investitionen in Prozesse in unseren Unterkünften, mit denen unsere Vorstellung von nachhaltigem Reisen durch unsere Partner vor Ort umgesetzt wurden.

Dass unser Engagement von Anbeginn Hand und Fuß hat, hat uns Tour Cert seit 2013 bereits drei Mal besiegelt.

Logo von Futouris (© Futouris)

Mit Futouris die Zukunft des Reisens gestalten

Das TourCert-Siegel und die Mitgliedschaft im forum anders reisen sind bereits Wegmarken, aber wir haben noch viel vor. Somit fließt unser Engagement seit 2019 auch in die die Nachhaltigkeitsinitiative Futouris. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung zum Beitritt.

Auszug aus der Pressemitteilung

Bereits seit der Gründung im Jahr 1996 setzt Chamäleon auf nachhaltiges Reisen und praktiziert das Leitmotiv der Organisation Futouris: Reiseländer entwickeln und die Branche zukunftsfähig gestalten. Dies gilt auch für die junge Tochtermarke YOLO. Umso naheliegender war die zum 1. Mai 2019 beginnende Mitgliedschaft.

Prof. Dr. Harald Zeiss, Vorstandsvorsitzender bei Futouris: »Endlich ist auch der Mittelstand vertreten. Zwischen Konzernen und Reisebüros haben wir nun zwei Veranstalter, die bereits vielfältiges Engagement zeigen. Diese Expertise bereichert das Futouris Netzwerk und die Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten.«
Ingo Lies, Gründer und Inhaber von Chamäleon und YOLO: »Ziel müsste es doch sein, dass sämtliche Unternehmen der Branche Mitglied bei Futouris sind und sich in den bereisten Ländern für die Verbesserung der Lebensverhältnisse, den Erhalt der biologischen Vielfalt sowie den Umwelt- und Klimaschutz einsetzen. Chamäleon und YOLO gehen gerne voran und zeigen, was möglich ist.«

Während über die ersten gemeinsamen Projekte entschieden wird, untermauert Ingo Lies die Ernsthaftigkeit des Engagements der beiden Neu-Mitglieder: »Das ist bei uns Chefsache und ich werde mich persönlich einsetzen.«

Für deren Gäste ist eine andere Zahl interessant: 70 Prozent des Reisepreises verbleiben im Reiseland und damit bei den Menschen, die Ausbildung, qualifizierte Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität erhalten. Chamäleon prämiert seit Jahren Unterkünfte mit dem »Sustainability Award« für die größten Verbesserungen in puncto Energiegewinnung, Wassernutzung und Müllvermeidung. Die Chamäleon Stiftung fördert weltweit über 50 Projekte in den Bereichen Soziales, Handwerk und Natur. Darüberhinaus werden für jeden Reisegast bei Chamäleon und YOLO 100m² Regenwald gekauft und unter Naturschutz gestellt.

Praktisches Beispiel für die Zusammenarbeit ist das neue Futouris-Branchenprojekt »Plastikfreie Balearen«. In den nächsten drei Jahren soll der durch Tourismus anfallende Plastikmüll erheblich verringert werden. Hier kann das Neu-Mitglied Chamäleon seine Erfahrungen beisteuern: Bereits seit 2015 erhalten alle Gäste eine stabile NatureBottle. Zum Auffüllen steht auf fast allen 100 Reisen in 45 Länder täglich quellfrisches Trinkwasser bereit. Diese Initiative spart etwa eine halbe Million Plastikflaschen pro Jahr und regt die Gäste auch zum Nachdenken über das Thema sauberes Trinkwasser an.

Müllvermeidung durch Mehrweg-Getränkeflasche: NatureBottle (© Chamäleon)
Ex ohne Hopp
NatureBottle by Chamäleon
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