• Das Projekt

      Wie Reisende helfen Kultur zu erhalten

      Auf der Omandumba Guest Farm, westlich von der Stadt Omaruru in Namibia befindet sich das San Living Museum. Das Lebende Museum ist eine Mischung aus Museum und Ausbildungsinstitut. So soll insbesondere der Nachwuchs der San-Ethnie die Möglichkeit haben, die etwas in Vergessenheit geratene Kultur wiederzuentdecken und zu bewahren. Andererseits haben sich die San mit dem Living Museum eine Einnahmequelle geschaffen, die Besuchern die Möglichkeit ihre einzigartige Kultur kennen zu lernen. Das Lebende Museum wird von ihnen eigenständig betrieben. Auch einen kleinen Souvenirshop gibt es. Dort können Besucher traditionelles Kunsthandwerk wie Schmuck, Schnitzereien oder Accessoires erwerben.

      • Frauen Handarbeit mit Gast | © Pack Safari
        Hintergrund

        Erfolgreiche Zusammenarbeit

        Die San von Aasvoelnes und Spespeka traten 2008 mit dem Wunsch, Land für ein Lebendes Museum zu pachten, an die Betreiber der Omandumba-Gästefarm Deike und Harald Rust heran. Im Umland gab es bereits drei ähnliche Initiativen, die als Inspiration dienten. Deike und Harald hießen sie mit offenen Armen willkommen und unterstützten das Projekt wo immer möglich. Das San Living Museum ist eine wunderbare Ergänzung zu ihrer familiären Unterkunft inmitten des Erongogebirges und wird nun schon seit über 10 Jahren erfolgreich betrieben.

        Reisen zum Projekt

        Reisen mit Projektbesuch

        • Solaranlage | © Pack Safari
          Was wir tun

          Sauberes Trinkwasser und feste Hütten

          Das Engagement der Chamäleon Stiftung starte 2017 mit dem Bau eines Brunnens für eine eigene Wasserversorgung der San. Zudem ist es den Menschen durch unsere Förderung nun möglich, in festen Hütten zu wohnen und zum Schlafen stehen gute Matratzen zur Verfügung. Sie haben dort auch fließend Wasser, das mit einer Solaranlage an die Erdoberfläche in einen großen Tank gepumpt wird. Somit konnten auch Waschbecken und Toiletten für den Besuch der Chamäleon Gäste gebaut werden.

          Zusätzlich wird das San Living Museum über die Besuche der Chamäleon-Gäste unterstützt. Bei einer Buschwanderung lernen die Reisenden viel über die lebendige Kultur der San. Der Besuch der historischen Felsmalereien macht deutlich, dass die San schon seit Jahrtausenden im Erongogebirge zuhause sind.

          Durch die Einnahmen aus dem Museum konnten sich die San über die Jahre viele nützliche Sachen wie Fahrräder, Decken und sogar eine Solaranlage anschaffen.

        • Hilf mit

          San Living Museum

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          Petra Beck, Alexandra Jabps, Stephan Auner
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          Alexandra Jabs, Petra Beck, Stephan Auner
          Stiftungsmanager*innen

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