• Das Projekt

      Ja zur Selbsthilfe

      YEBO heißt Ja in der Zulusprache – denn das Projekt sagt Ja zu Selbsthilfe und Eigeninitiative von Frauen für Frauen. Die Menschen in der Region KwaZulu/Natal gehören zum Stamm der Zulus – die größte Ethnie in Südafrika. Sie leben in ländlichen, oft sehr abgelegenen Regionen, die durch mangelnde Infrastruktur und eine hohe Arbeitslosigkeit gekennzeichnet sind. Während Männer und junge Menschen in die Großstädte abwandern, um dort Arbeit zu finden, sind es die Frauen, die die Hauptsorge für die großen Familien tragen. Sie kümmern sich nicht nur um die eigenen Kinder, sondern auch um Enkel, Urenkel und Kinder von Familienangehörigen. HIV/Aids und nicht zuletzt Covid haben viele Waisen im Land zurückgelassen.

      Durch Näharbeiten wollen diese Frauen zum Unterhalt der Familien beitragen. Im “Innovation House“, wie das zentrale Nähzentrum genannt wird, erhalten sie die Basisfertigkeiten, um Schuluniformen einschließlich Sportkleidung, Arbeitskleidung und Damenmode herstellen zu können. In den letzten 5 Jahren wurden hier insgesamt ca. 400 Frauen (an elektrischen Nähmaschinen) ausgebildet.

      • Näherinnen bei der Arbeit | © Yebo Zululand Initiativen e.V.
        Hintergrund

        Arbeiten vor Ort

        Der Yebo Zululand Initiativen e.V. wurde 2002 gegründet. Die Initiatorin war Edeltraud Parensen, die in einem Sabbatjahr als Lehrerin die Herausforderungen der ländlichen Bevölkerung in der abgelegenen Gegend des Zululandes (westlich von Eshowe) kennengelernt hatte. Seither geben sie und ihr Verein der Lokalbevölkerung Hilfestellung in verschiedenen Bereichen, u.a. in der Landwirtschaft.

        Seit 2014 bietet der Verein die Nähkurse für Frauen an – zunächst nur in Eshowe. Aufgrund der weiten Entfernungen war es jedoch für die meisten Frauen zu schwierig und teuer in der Stadt an den Kursen teilzunehmen. Daher gibt es dort zwar noch das zentrale Nähzentum, aber inzwischen über 20 andere Standorte, an denen ebenfalls Nähkurse abgehalten werden.

        Darüber hinaus produzieren die Frauen inzwischen auch verschiedene Dinge wie Schmuck, Glasuntersetzer und Weihnachtsdekoration von Zuhause aus, damit sie Familie und Arbeit noch besser vereinen können.

        Reisen zum Projekt

        Reisen mit Projektbesuch

        • Nähmaschinen | © Yebo Zululand Initiativen e.V.
          Was wir tun

          Nähmaschinen und Zubehör

          Die Herstellung von Perlenarbeiten hat eine lange Tradition in Südafrika. Zulufrauen zaubern Meisterhaftes aus bunten Glasperlen. Ihre Ketten waren in der Vergangenheit ein Weg, Botschaften über sich selbst zum Ausdruck zu bringen. Heute wird der Perlenschmuck auch häufig mit moderner Mode kombiniert.

          Die Nachfrage nach Nähprodukten ist also groß, vor allem was Schuluniformen und einheitliche Arbeitskleidung betrifft. Ein großes Problem ist jedoch, dass viele Frauen mangels Nähmaschine keine Möglichkeit zur Verselbständigung haben. Hier hilft die Chamäleon Stiftung gerne aus. 2023 spendeten wir 2.300 Euro für Nähmaschinen, Anleitungsbücher und Perlen für die Arbeit von Zuhause aus.

        • Hilf mit

          Yebo Zululand

          Wir freuen uns, dass du dich dafür interessierst, unsere Projekte zu unterstützen. Wir möchten dir schon jetzt im Namen derjenigen, die davon profitieren werden, unseren ganz besonderen Dank mitteilen. Wir garantieren dir, dass 100 Prozent deiner Spende vor Ort ankommt.

          Jetzt spenden
          Petra Beck, Alexandra Jabps, Stephan Auner
          +49 30 347996-100

          Alexandra Jabs, Petra Beck, Stephan Auner
          Stiftungsmanager*innen

          Wir sind für dich da

          +49 30 347996-100