Schon die Anreise klingt wie Urlaub: von Frankfurt 1 zum Flughafen Kilimanjaro. Die Sonne und die ewig schneebedeckte Spitze des Kilimanjaro leuchten um die Wette. Welch ein Auftakt, und doch nur die erste zaghafte Ankündigung dessen, was nun Tag für Tag auf Sie zukommt. Ein kurzer Blick noch auf dieses umwerfende Bühnenbild, dann ist der Kaffee fertig. Was nicht unerwartet kommt, wenn im Garten der Lake Duluti Lodge 2 die Kaffeebäume erstrahlen. Und so edel die königliche Bohne des umgebenden Hochlandes auch ist – die Lodge steht ihr in nichts nach.
Junge Giraffen üben den Kampf (© Clemens Pusch / Chamäleon)
Es geht an den See. Ohne Badehose, denn der Name Momella steht für ein geschichtsträchtiges Ereignis, das vor ungefähr 6.000 Jahren seinen Anfang nahm. In einem furiosen Finale stieß der Mount Meru sein glühendes Innenleben in den afrikanischen Himmel. Dann klappte der Vulkan in sich zusammen und ließ den fruchtbaren Ngurdoto-Krater zurück, der mit den bunt schillernden Momella-Seen ein Höhepunkt im Arusha-Nationalpark 3 ist. Aber längst nicht der einzige, denn die Kraterlandschaft wird auch Kleine Serengeti genannt. Giraffen, Büffel, Zebras, Leoparden, Buschschweine, Mantelaffen, Hunderte Vogelarten und Zehntausende Flamingos haben den Ngurdoto-Krater zu ihrem Wohnzimmer gemacht, dessen Tür Ihnen heute weit offen steht.
Elefant im Tarangire National Park (© Thomas Mirlach / Chamäleon)
Was im Ngurdoto die Flamingos, sind im Tarangire-Nationalpark 4 die Elefantenherden. Unübersehbar treten sie in großen Gemeinschaften das Gras der Savannenlandschaft platt, und nichts, was sich ihnen in den Weg stellt, hätte eine Überlebenschance. Bis auf die monumentalen Affenbrotbäume, in deren Geäst dösende Löwen mitunter wie Lametta hängen. Und was machen die anderen üblichen Verdächtigen? Sie tummeln sich in der Nähe des Tarangire-Flusses und warten, bis sie auf unserer Safari ihr Präsentationssoll erfüllt haben. Wenn Sie sich tagsüber nicht sattsehen konnten, folgt die Fortsetzung der Erlebnisse nun aus einem Blickwinkel, der ohne Übertreibung sensationell genannt werden kann: aus den Panorama-Baumhäusern der Tarangire Treetops Lodge. Wenn Sie so wollen, der schiere Luxus, aber das gilt hier im Prinzip für alles.
Gruppenbild mit Mwema Kids (© Jan Henning Nass / Chamäleon)
Der Lake-Manyara-Nationalpark 5 kennt keine Wassersorgen. Er profitiert von heißen Quellen, die den 220 Quadratkilometer großen See zum Anziehungspunkt einer unüberschaubaren Tierwelt machen. Wobei zu denen, die brüllen, tröten, blöken, grunzen und wiehern rund 400 Arten hinzukommen, die piepsen, pfeifen und trällern. Nashornvögel, Zwergflamingos, Rosapelikane, Nimmersattstörche, Kormorane und jede Menge Greifvögel, die von der steil aufragenden Wand des Ostafrikanischen Grabenbruchs einen unverstellten Adlerblick auf ihre Speisekarte haben.
Kleine Stärkung am Straßenrand (© Katrin Dohmen / Chamäleon)
Wie immer Ihre Vorstellung von der Dimension eines Vulkankraters ist, dehnen Sie ihn auf einen Durchmesser von 20 Kilometern aus, dann ist es der Ngorongoro-Krater 6. Drumherum Steilwände bis 600 Meter Höhe und innen statt einem blubbernden Lavagebräu ein riesiger Zoo mit der höchsten Raubtierdichte Afrikas. 25.000 Wildtiere, von denen die meisten im Krater geboren werden und bleiben. Wo sollen sie auch hin? Bleiben ist hier allerdings eine Frage von fressen und gefressen werden. Ein atemberaubender Tag mit Aussicht auf die Big Five. Und hinterher ein Paradies: The Retreat at Ngorongoro, »An Oasis for the Senses«.
Keinen Schritt weiter - Drohender Leopard (© H. Peter Schneider / Chamäleon)
1,6 Millionen Pflanzenfresser und zigtausend Raubtiere wandern durch das 14.000 Quadratkilometer große Weltnaturerbe. Die Big Five und nahezu alle Antilopenarten, Böcke, Streifengnus, Steppenzebras, Gazellen, Giraffen, Reptilien und Flusspferde streifen in Herden durch die Serengeti 7. 20.000 Wasservögel auf einem Fleck sind normal. 500 Arten Vögel, darunter allein 34 Raubvögel, schreien, krächzen, trällern und fiepen uns ein Begrüßungsständchen. Ein strammes Safariprogramm, trotzdem zeigt sich die ganze Magie mitunter in einzelnen Momenten, wenn auf den Inselfelsen ein Löwe schläft oder Geparden ihr Mittagessen durch das Gras jagen. Sie hingegen haben es gut. Ihr Essen ist schon fertig, wenn Sie nach den Abenteuern eine wundervolle Relaxzone erreichen: das Serengeti Pioneer Camp. Safarinostalgie im Stil der 30er-Jahre.
Ngorongoro Krater (© Heike Neumann / Chamäleon)
Sonnenaufgang. Rushhour in der Serengeti 8. Es könnte der bewegendste Moment Ihrer Reise sein, wenn der Heißluftballon steigt und unter Ihnen der Formationstanz riesiger Tierherden beginnt. Eine Option, die wir für Sie offen halten. Aber da sind auch die Einzelgänger, die Kleinen, die nicht so schnell rennen, aber sich besser verstecken können. Sie suchen wir auf einer letzten Pirschfahrt durch die Terra incognita. Dann bleibt nur noch das Abschiedsbild von der endlosen Landschaft, über die der Sonnenuntergang Tonnen von Gold gießt.
Im Dialog (© Helmut Lechlein / Chamäleon)
So kennt man es vom Film: Auf der Serengeti-Flugpiste 9, wo schon John Wayne und Hardy Krüger gestartet sind, um Wildtiere für den Zoo zu fangen, steht das Maschinchen mit laufendem Propeller. Es fliegt uns in einem weiten Bogen über die Erlebnisse der vergangenen Tage: die Serengeti, den Grabenbruch, Lake Manyara, den Ngorongoro-Krater, und mit einem Blick auf den Kilimanjaro dreht es ab nach Sansibar. Stone Town, das historische Zentrum von Sansibar-Stadt, ist Weltkulturerbe. Wir wünschen einen schönen Abend.
Fasergewinnung für Flechtarbeiten (© Ingo Lies / Chamäleon)
Welch ein Zauber, der sich um Sansibar aus jenen Zeiten rankt, als der Archipel noch Gewürzinsel hieß. Nelken, Muskatnuss, Zimt und Pfeffer sind aber nur die eine Seite der legendären Erzählungen, die andere spricht für sich und gilt schon lange als Weltkulturerbe: der alte Kern, das historische Zentrum von Sansibar-Stadt 10. Beides verschmilzt zu einem Fest der Sinne in den Häusern der Altstadt, auf dem Markt, im House of Wonders. So können zauberhafte Einblicke auch zu einem Lehrpfad werden, weil wir den Duft der Gewürze zwar kennen, aber oft keine Vorstellung von den zugehörigen Pflanzen haben. Nach unserer Spicetour im Dorf Mangapwani wissen Sie das alles, und wie man damit sansibarisch kocht, ist nun auch kein Geheimnis mehr. Nur einen Genuss – Hochgenuss, genau genommen – sind wir Ihnen noch schuldig. Der kommt am frühen Abend mit Ihrer Ankunft an den goldenen Stränden der Ostküste.
Dhowsegeln auf Sansibar (© Marion Seidelmann / Chamäleon)
Der Breezes Beach Club & Spa 11 12 13 gilt als Intensivstation des Wohlgefühls. Der Indische Ozean lächelt sein schönstes Pastellgrün, der puderzuckerweiße Sand ist frisch gebacken, die Palmen versuchen unablässig, Sie zu berauschen, und Ihre Aktivität könnte sich auf den Stoffwechsel beschränken, wären da nicht die ganztägige Blaue Safari zu vorgelagerten Riffs, Rote Colobusaffen und Elefantenspitzhörnchen im Jozani Forest oder der Spa im Club. Lauter Optionen, falls Sie doch noch die Abenteuerlust packt. Aber niemand wird Ihnen böse sein, wenn Sie sagen: Lasst mich einfach nur hier liegen. Wir wecken Sie dann gegen Mittag, wenn es unwiderruflich zum Flughafen von Sansibar-Stadt 14 geht, wo Sie im Flieger nach Frankfurt 15 weiterträumen können. Von herrlichen Tagen mit dem Gefühl, in Luxus zu baden.
Serengeti Deluxe - 15 Tage Wunderwelten-Reise
98,2 100 10
EUR