Riechen Sie mal, kommt Ihnen das bekannt vor? Na klar, Gewürznelken, Muskatnuss, Zimt und Pfeffer. Und die Pflanzen zum Duft? Keine Ahnung, nie gesehen. Macht nichts, deshalb sind Sie ja hier. Arabische Händler entdeckten den Archipel im 8. Jahrhundert und nannten ihn Sansibar. Seither ging es stürmisch aufwärts. Tributpflicht unter den Portugiesen, Sklavenhandel unter den Arabern, Hauptumschlagplatz für Elfenbein, Regierungssitz des Sultans von Oman, britische Kronkolonie, eingetauscht gegen Helgoland und ab 1818 die Quelle des erdumspannenden Gewürzhandels. 

Weltgeschichte auf läppischen 3.000 Quadratkilometern. Und so sieht es auch aus. Ein Schmelztiegel aller Kulturen, Ethnien und Religionen mit ihren Hinterlassenschaften: die wundervolle Architektur der historischen Altstadt, das House of Wonders, die Sultanspaläste, das sonnengegerbte Labyrinth der Korallensteinhäuser, der Straßenmarkt wie vor 150 Jahren. Und gegenüber das Wunderwerk von Mutter Natur: die goldenen Strände von Sansibar. Endlos, schneeweiß, wohltemperiert, von Palmen beschattet, von Türkiswasser weichgespült. Da legst di nieder, schwärmt in diesem Fall nicht nur der Bayer.

Sansibar Superior - 6 Tage Reisebaustein
96,9 100 1
EUR