Machen wir uns nichts vor: Der Gipfelsturm über die Machame-Route gilt als der schönste und landschaftlich großartigste Weg auf den Kilimanjaro. Aber er ist gleichsam einer der anspruchsvolleren und verlangt neben Trittsicherheit in den felsigen Passagen vor allem Kondition, weshalb auf Wunsch ein zusätzlicher Akklimatisierungstag möglich ist. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Bergführer schon am ersten Tag zu »Pole, pole« mahnt, was langsam, langsam bedeutet. Er weiß, wovon er spricht, und er weiß auch, womit die Anstrengung belohnt wird. Unbeschreibliche Panoramen kennzeichnen die Machame-Route, Augenblicke einzigartiger Verbundenheit mit dem Berg, die durch die Zeltlager noch verstärkt werden. Sonnenuntergänge, die unübertrefflich sind, außer vom Sonnenaufgang vielleicht.
Das Springlands Hotel in Moshi 1 sammelt in seinem Garten alle Teilnehmer an diesem Abenteuer. Mit dem Nötigsten an Gepäck beginnt am Machame-Tor der Aufstieg durch den Regenwald bis zum Machame-Zeltplatz 2. Über das Hochmoor führt uns die Route das Shira-Tal hinauf zum ersten Höhepunkt auf dem Shira-Zeltplatz 3: einem großartigen Blick auf den Kilimanjaro und den Mount Meru im Arusha-Nationalpark. Zeit zum Akklimatisieren, denn wir sind bereits auf fast 4.000 Metern.
Zimmer mit Aussicht am Kilimanjaro (© Jan Henning Nass / Chamäleon)
Eine leichte Wanderung bis unterhalb des Lava Tower zum Barranco-Zeltplatz 4 und dann noch zwei Täler, bis der Aufstieg zum Barafu-Zeltplatz 5 beginnt. Dies ist der Moment, der alle Mühe wettmacht: Kurz nach Mitternacht beginnt die letzte Etappe zum Sonnenaufgang am Stella Point auf 5.765 Meter. Noch eineinhalb Stunden den Gletscher entlang zum höchsten Punkt Afrikas, dem Uhuru Peak 6, dann folgt der Abstieg zum Mweka-Zeltplatz 7. Von hier laufen Sie nach einer geruhsamen Nacht weiter zum Mweka-Tor, um Ihre Gipfelurkunde in Empfang zu nehmen.
Machame-Route - 7 Tage Reisebaustein
97,5 100 1
EUR