Nachts sind alle Flüge schnell, denn sie vergehen wie im Schlaf. Und wenn Sie nach Ihrem Start in Frankfurt 1 das erste Mal aufwachen, sind Sie schon in Addis Abeba. Dann ist es nur noch ein Hüpfer bis zum Flughafen Kilimanjaro. Die Faszination, die sich mit dem höchsten Berg Afrikas verbindet, wandelt sich in diesem Moment in das Glücksgefühl, ihn leibhaftig vor sich zu haben. Darauf einen Kaffee. Keinen aus der Tüte, sondern von leidenschaftlichen Kaffeefarmern. Beerige Frucht, spritzige Zitrusnoten und ein milder, vollmundiger Körper, so ein edler Tropfen will verdient sein. Also nichts wie rein in die Kahawa-Kaffeeplantage und alles erfahren, wie es zu den 800 Aromen in jeder Bohne kommt. Danach die Probe aufs Exempel. Ein Powerstöffchen, das uns auf direktem Wege in die Hatari Lodge 2 treibt. Die Hatari? Richtig, hier hat Hardy Krüger 13 Jahre gewohnt und seinen Traum von »Eine Farm in Afrika« verwirklicht. Gespickt mit Erinnerungen an die Hollywood-Zeit, haben die Eigentümer Jörg und Marlies Gabriel aus Hatari ein Paradies gemacht, wo Zebras und Büffel weiden, in den Bäumen Bushbabys und Meerkatzen hängen und Giraffen fast bis an Ihren Frühstückstisch kommen.
Die Momella Seen vom Aussichtspunkt Boma la megi (© Hatari Lodge / Chamäleon)
Wie gesagt: Frühstück mit Giraffe, und wir möchten wetten, dass Ihr Gastgeber vorbeikommt und von Watoto Momella erzählt. Ihr Schulprojekt für Kinder aus der Region, die ohne Talentförderung bereits die Grundschule verlassen müssten, um für ihre Familien zu sorgen. Wir sind willkommen. Dann wird es höchste Zeit für den Arusha-Nationalpark 3 mit dem Mount Meru als Wahrzeichen und dem Ngurdoto-Krater, der den Beinamen Kleine Serengeti trägt. Der Vulkan hat sein Leben längst ausgehaucht und als Reminiszenz an seine besten Tage einen Aschekegel zurückgelassen. Aber im Krater geht die Post ab. Da wachsen die vegetarischen Buffets für Giraffen, Steppenzebras, Paviane und Buschböcke, die ihrerseits das Leib-und-Magen-Gericht der Leoparden sind. Durch den tropischen Nebelwald der Berghänge turnen die Colobusaffen, und von den mehr als 400 Vogelarten genießt die Mehrheit das nahrhafte Leben an den bunten Momella-Seen, allen voran Zehntausende Flamingos, die die Sümpfe zu ihrem Spielplatz erkoren haben. Nur gucken reicht nicht für Gänsehaut. Geländewagen oder Fußsafari, wobei sieht man mehr? Zur Sicherheit beides.
Hippo Pool in der Serengeti (© Kai-Uwe Kuechler / Chamäleon)
Heute ist im wahren Sinne des Wortes ein großer Tag. Elefantenherden sind an der Reihe, die in der Savannenlandschaft des Tarangire-Nationalparks 4 das Gras platt treten. Und mächtige Baobabs kommen ihnen gerade recht, um sich ein wenig zu kratzen, ohne dass der Baum gleich umfällt. Wir bedienen uns eines Tricks, denn der Tarangire-Fluss, der mitten durch den Park fließt, führt das ganze Jahr Wasser. Dorthin gehen unsere Safaris, denn wo es was zu trinken gibt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis uns außer den üblichen Verdächtigen auch Flusspferde, Löwen und Leoparden vor die Kamera laufen. Dann zeigt Ihnen die Tarangire Osupuko Lodge den Nationalpark gewissermaßen aus der Erdmännchenperspektive, denn ihre Anlagen verschmelzen praktisch mit der Baumsavanne zu einem wundervollen Naturerlebnis.
Vergessene Welt - der Ngorongoro-Krater (© Mike Lippke / Chamäleon)
Nun kommt der Augenblick, auf den Sie vermutlich die ganze Zeit schon hinfiebern. Mit jedem Kilometer wird das Land »serengetischer«, bis die großen Tierherden keinen Zweifel mehr lassen: Wir sind da, im berühmtesten Wildpark Afrikas, im Weltnaturerbe Serengeti 5 mit seinen unvorstellbaren 1,6 Millionen Wildtieren. Endloses Land bedeutet »Siringitu« in der Sprache der Massai, aber wir brauchen nicht endlos lange zu fahren, um die ersten Großwildherden zu sehen, die in Formationen durch die baumarme Savanne ziehen. Und dann das: ein Swimming-Pool mitten in der Serengeti. Nagelneu, praktisch für uns gefüllt und drumherum Komfort-Bungalows im afrikanischen Stil, Außenduschen, Restaurant-Terrasse, Spa, Massagen, Lagerfeuer, Sternenhimmel-Bar. Noch Fragen? Na dann viel Vergnügen in der Serengeti Safari Lodge.
Löwe und Gnus im Ngorongoro-Krater (© iStockphoto.com / Chamäleon)
Das Frühstück kann warten. Bei Sonnenaufgang mit dem Heißluftballon geräuschlos über die wandernden Tierherden der Serengeti 6 zu schweben, ist ein Frontalangriff auf die Gefühle. Machen Sie diese optionale Fahrt, damit Sie Ihren Enkeln was erzählen können. Nach dem Frühstück dann der Augenblick, auf den alle gewartet haben, die »Jagd« auf die Big Five: Elefant, Spitzmaulnashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Halten Sie die Kamera parat, wir fahren die kleinen Inselfelsen ab, auf denen die Löwen ihren Mittagsschlaf verdösen, wir legen uns an Wasserlöchern auf die Lauer und nutzen die spannenden Stunden des späten Nachmittags, wenn die meisten Tiere grasen oder auf der Jagd nach Beute sind. Zurück im Camp, sind noch ein paar Stunden Glücksgefühle drin, und dann dieser unbeschreibliche Augenblick, wenn die untergehende Sonne die Serengeti in »Brand« setzt und nach der Öffnung des afrikanischen Firmaments die Geräusche der Wildnis durch Ihre Träume wehen.
Elefant in der Serengeti (© Dieter Gerhards / Chamäleon)
Eine Safari geht noch, denn irgendeinen der wilden Gesellschaft haben Sie bestimmt noch nicht heimlich am Horn gepackt oder am Schwanz gezogen. Und frühmorgens ist eben Rushhour in der Serengeti 7. Der Rhythmus, bei dem man mitmuss. Einen halben Tag geht das Abenteuer Wildnis in die Verlängerung, dann war’s das für dieses Mal. Aber so viel ist sicher: Ihre Gedanken werden noch sehr lange dort sein. Später, wenn Sie wieder zu Hause sind. Heute folgen erst mal die komfortablen Safarizelte des Ngorongoro Wildcamp mit eigenem Bad und erhöhter Terrasse, von der Sie in der Ferne das Farbenspiel des Eyasi-Sees glitzern sehen können.
Massai-Frauen in der Ngongoro Conservation Area (© Kai-Uwe Kuechler / Chamäleon)
Nach einem gewaltigen Donnerschlag war der Vulkan Geschichte und zurück blieb ein Welterbe, der berühmte Ngorongoro-Krater 8. Zigtausend Tiere, darunter die höchste Raubtierdichte Afrikas, bevölkern dieses freiwillige Gefängnis, das viele von ihnen ihr Leben lang nicht verlassen. Sehen Sie genau hin, es ist Ihre letzte Gelegenheit, den Big Five die Parade abzunehmen und sich vor dem Aufgebot der Kleinlebewesen zu verneigen. Ein Sightseeing-Abschiedsessen gehört dazu, dann verlassen Sie dieses einzigartige Fleckchen Erde, um am nächsten Tag ein anderes zu entdecken, auf seine Art noch einzigartiger: Sansibar. Aber davor muss noch eine Wanderung duch die eindrucksvolle Landschaft des Massai-Landes sein. Verteilt wie die Rosinen im Käsekuchen leben hier verschiedene ethnische Gruppen in friedlicher Koexistenz, und eine freundliche Begegnung mit dem einen oder anderen Massai ist nicht ausgeschlossen. Sogar sehr wahrscheinlich.
Sprungtänze der Massai (© Alexander Sass / Chamäleon)
Die Massai sind auch heute noch Halbnomaden, was die Chance erhöht, Ihnen irgendwo in der Savanne zu begegnen. Die Freude darüber ist immer auf beiden Seiten und ganz besonders im Massaidorf 9, wo sie ihre Kultur leben, als sei in 20.000 Jahren nichts passiert. Nun aber gilt es, das Paradies zu wechseln. Auf Gänsehaut folgt faule Haut, denn der Flieger nach Sansibar wartet, wo wir in Sansibar-Stadt des besseren Überblicks wegen ein Dachterrassen-Dinner für Sie bestellt haben. Alles, was Sie beim Blick über den Tellerrand entdecken, fügt sich morgen zu einer Reise durch die abenteuerliche Geschichte der Insel. Allem voran die Altstadt von Sansibar-Stadt 10, dieses einzigartige koloniale Erbstück. Natürlich kommt auch die Nase auf ihre Kosten, schließlich hat der Archipel als Gewürzinsel Weltkarriere gemacht. Nach unserer Spicetour kennen Sie Nelken, Muskatnuss, Ingwer und Kardamom auch als Pflanze, und spätestens bei Vanille wird es Zeit, an die goldenen Strände der Ostküste zu denken, wo das Next Paradise Boutique Resort am makellos weißen Strand darauf vorbereitet ist, uns den Himmel zu Füßen zu legen.
Sansibar - Stone Town Panorama  (© assalve, iStockphoto.com / Chamäleon)
Während Ihres Aufenthalts im Next Paradise Boutique Resort 11 12 13 lächelt der Indische Ozean sein schönstes Grün, der puderzuckerfeine Sand ist frisch gebacken, die Palmen säuseln ihr ewiges Lied, und Ihre Aktivität könnte sich darauf beschränken, sich an die Beachbar zu klammern, bis das spektakuläre afrikanische Firmament geöffnet hat, wäre da nicht ein geführter Spaziergang durch den Jozani Forest, wo der seltene Rote Colobus in den Bäumen sitzt, oder zum Perspektivwechsel eine Schnorcheltour zu den traumhaften Riffs vor der Insel. Sehenswerte Optionen, falls Sie doch noch die Abenteuerlust packt.
Sonnenuntergang in Sansibar (© Kai-Uwe Kuechler / Chamäleon)
Dann aber schnell wieder zurück, es bleiben nur noch wenige Stunden, um das letzte Mal mit dem Zeh im Sand zu bohren, die Sonne durch die Palmen blinzeln zu sehen und all den Freunden Goodbye zu sagen, die sich eine wundervolle Zeit lang um Ihr Wohl gekümmert haben. Gegen Mittag fahren wir Sie zum Flughafen Sansibar-Stadt 14, wo der Flieger schon wartet, der Sie via Addis Abeba zurück nach Frankfurt 15 bringt. Doch in Ihren Gedanken kehren all die magischen Momente Ihrer persönlichen Cheetah4You-Reise wieder und wieder und wieder.
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