Das namibische Genussprogramm beginnt über Nacht mit dem Start in Frankfurt 1 und Ihrer Ankunft in Windhoek. Wir verstehen, dass Sie erst mal tief durchatmen und zur Ruhe kommen möchten. Reicht ein Garten von etwa 1.700 Hektar? Ein Wildpark ohne Zäune, der sich um einen Pool von biblischen Ausmaßen gruppiert. Eine Relaxzone mit Wasserfall, ein Aussichtshügel, eine der weltbesten Sternwarten, stilvolle Zimmer und das Wichtigste, schließlich sind Sie in Afrika: Oryxantilopen, Springböcke, Kudus, Strauße, Bergzebras und Giraffen, die durch die Rabatten laufen, als hätten sie hier gebucht. Wir sehen Sie bereits lächeln, also herzlich willkommen in der Onjala Lodge 2 3.
Tanzgruppe (© Norbert Hentges / Chamäleon)
Sie könnten am großen oder kleinen Pool warten, bis eine neugierige Antilope durch das Gebüsch bricht. Das käme dem Anspruch »entspannt erleben« am nächsten. Mehr Spannung würde Ihr Entschluss bringen, den Wildtieren entgegenzugehen, denn bei einem morgendlichen Spaziergang in die Buschsavanne laufen Sie praktisch direkt in deren Wohnzimmer. Guten Morgen Frau Antilope! Grüß Gott Herr Geier! So ähnlich jedenfalls. Und immer mit der Lizenz, wieder an den Pool zurückzukehren. Eine Stadtrundfahrt durch Windhoek 4 führt Sie durch den Zauber dieser Stadt. Zu ihrem Wahrzeichen, der Christuskirche, dem Tintenpalast, zum historischen Bahnhof und in den Stadtteil Katutura, wo die Fraueninitiative Penduka eindrucksvoll belegt, wie der Weg von einem aussichtslosen Leben in die Selbständigkeit gelingen kann.
An der Wasserstelle (© Karin Schenk / Chamäleon)
Dann wirft nicht nur die tief stehende Sonne ihre Schatten voraus, sondern einzigartige Tierbeobachtungen, wie sie nur im Etosha-Nationalpark 5 6 möglich sind. Das weite Land gibt den Blick frei auf Elefanten, Antilopen, Giraffen, Zebras und mit etwas Glück auch auf Raubtiere, die an den begehrten Wasserstellen gern die Gelegenheit nutzen, einen Springbock vom Leben in ihren Magen zu befördern. Wir führen Sie einen vollen Tag lang von einer spektakulären Szene zur nächsten. Vom größten Eland zum kleinsten Damara-Dikdik und schlussendlich in die Komfortbungalows des Etosha Village mit Veranda und dem Gefühl, mitten im Busch gelandet zu sein. Alles wie gewünscht gesehen? Alle Blickwinkel perfekt? Oder auf den Geschmack nach mehr gekommen? Können Sie haben. Auch am Folgetag sondieren wir die 22.000 Quadratkilometer große Arche nach Wasserstellen mit den besten Motivchancen auf Einzelgänger und Herden. Einschließlich der Etosha-Salzpfanne, die allenfalls mit trügerischen Luftspiegelungen lockt, wie die Gerippe der Tiere belegen, die der Fata Morgana auf den Leim gegangen sind.
Buschleute im Erongo-Gebiet (© Peter Pack, Pack Safari / Chamäleon)
Bevor uns das gleiche Schicksal blüht, bringen wir uns im Erongo-Gebirge in Sicherheit. Genauer: an dem Ort, »wo sich die Leoparden treffen«. So jedenfalls die Übersetzung von Etendero 7, wo es auf der schneeweißen Gästefarm von Regine und Horst statt Leoparden erst mal Kaffee und Kuchen gibt. Auch im Pool sind keine Raubkatzen zu sehen, also nichts wie hinein. Ob es bei diesem erfrischenden Plätzchen bleibt, hängt sehr von Ihrem Dopamin-Ausstoß ab, denn der Lyriker Reiner Kunze schrieb bereits: Gesund kam ich, etenderosüchtig gehe ich. Falls es doch noch ein paar Glückshormone sein dürfen: Bei einer Wanderung im Trockenbett des Okandjou oder erstaunlichen Einblicken in die namibische Farmwirtschaft baumelt die Seele, bis das Signal für die Krönung des Tages ertönt: Spaziergang zum Lalas-Berg für ein fulminantes Sonnenuntergangskino.
Jägerlatein bei den San (© Katrin Giebe / Chamälon)
In 80 Tagen um die Welt war zu Zeiten Jules Vernes eine beachtliche Leistung, aber an einem Tag 20.000 Jahre zurück ist auch nicht schlecht. Im Alltag der San geht es auch heute noch um Spurenlesen, Jagen mit Pfeil und Bogen, Feuermachen ohne Streichhölzer, Schmuckherstellung ohne Werkzeuge, Singen und Tanzen ohne Keyboard und für alles den Segen der Götter erbitten. Bitten Sie einfach mit, im Historic Living Village 8 der ältesten Volksgruppe Afrikas. Faszinierend, ohne Zweifel, und im Hinblick auf Ihr neu erworbenes Wissen mit der Frage verbunden: Wer weiß, wozu es gut ist?
Prachtvolle Bauten in Swakopmund (© Peter Pack, Pack Safari / Chamäleon)
Wundervolle Tage, aber der Traum geht weiter. Nach Swakopmund 9 10, ins historische Herz aus deutschem Kolonialgeist und afrikanischer Lebensart. Den Weg der Geschichte gehen Sie am besten zu Fuß: zum historischen Bahnhof, dem alten Amtsgericht, der Kristallgalerie, dem Hohenzollernhaus und zum Schluss dorthin, wo man in guter heimatlicher Tradition ein frisch gezapftes Bierchen nach deutschem Reinheitsgebot zischen kann. So viel vertraute Geschichte in gewandeltem Kleid braucht mehr als einen Tag, also haben wir das Komforthotel Zum Kaiser ausgesucht, damit Sie von seiner Dachterrasse im historischen Stadtkern schon mal sehen, wohin Sie morgen gehen möchten. Und falls Ihnen die Entscheidung schwerfällt: Nun, Ihr Reiseleiter verrät Ihnen gerne seine Lieblingsplätze oder führt Sie zu unvergesslichen optionalen Aktivitäten: Katamaranfahrt zur Robbenkolonie in der Walvis Bay, Living-Desert-Tour in den Lebenslauf der Namib oder Rundflug über die Wüste bis zu den Schiffswracks in der Conception Bay. Davon werden Sie noch eine Weile träumen und trotzdem erklang hier nur die Ouvertüre zu einem überwältigenden Naturwunder: Sossusvlei.
Namibrand aus der Luft (© Kai-Uwe Küchler, Art & Adventure / Chamäleon)
Wie geht’s eigentlich Ihrer Entspannung? Schon auf dem Höhepunkt oder darf es noch etwas mehr sein? Wir haben nämlich ein Plätzchen gefunden, da können Sie Ihre Augen genussvoll auf Unendlich stellen und so bleibt es dann. Vorher ist es ein bisschen wie Tennisgucken. Kopf links, Kopf rechts, Kopf links, Kopf rechts. Wie soll es auch anders gehen, wenn auf der einen Seite der Atlantik tobt und auf der anderen die Namibdünen zerstäuben. Irgendwann, nach Walvis Bay und der Lagune, aus der sich 80 Prozent aller Flamingos im südlichen Afrika ihr Menü zusammenstellen, wird die Straße weit und wüst. Die Namib hat uns umschlungen. In diesem Ozean aus rotem Sand sind die Rundalows der We Kebi Safari Lodge 11 unser Ziel. Im Architekturstil der San, mit Garten, Sonnenterrassen und Pool, dauert es nicht lange, bis Ihnen ein Rock Shandy serviert wird. Und wenn Sie einfach sitzenbleiben bis die letzten Sonnenstrahlen die Randberge anzünden, wird es bei einem Rock Shandy nicht bleiben.
Dünenlauf, runter geht es schneller (© Silja Bohry / Chamäleon)
Lange bevor der Tag erwacht, beginnt unsere Fahrt zu den berühmten Sanddünen am Sossusvlei 12. Seit Jahrhunderten ein Naturwunder und wegen seiner Unversehrtheit und natürlichen Ästhetik in den Stand eines UNESCO-Weltnaturerbes gehoben. Sobald an der 350 Meter hohen Düne die Sonne schwarze Schatten durch ein Orange von dramatischer Leuchtkraft schickt, beginnt unser Gipfelsturm auf den höchsten Punkt der Düne. So weit das Auge reicht, liefert uns die Natur ein unvergleichliches Lehrstück in Ästhetik. Selbst die vor 500 Jahren abgestorbenen Akazien im Dead Vlei und der außerirdisch wirkende Sesriem-Canyon lassen nur ein Urteil zu: Schöner kann der Tod nicht sein.
Schmuck der San (© Katrin Giebe / Chamäleon)
Die Sonne hat versprochen, Sie mit einem formidablen Feuerwerk zu verabschieden, dann bleiben Ihnen im Garten der We Kebi Safari Lodge 13 nur noch die Sterne der südlichen Hemisphäre. Sie weisen unerbittlich nach Norden, unserer Richtung am nächsten Morgen. Durch wundervolle Landschaften nach Rehoboth, der Heimat der Baster. Mit Abschiedsessen und letztem Sonnenspaziergang auf einer namibischen Farm und schließlich nach Windhoek zum Flughafen. Letzte Gelegenheit zum Entspannen, auf Ihrem Nachtflug nach Frankfurt 14, dann bleiben nur noch spannende Geschichten für Ihre Freunde zu Hause.
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