Marokko

Indigo (15 Tage)

Ob die Marokkanerinnen und Marokkaner mit ihrer Geschichte immer glücklich waren, steht dahin. Immerhin hat sie ihnen vier antike Königsstädte von unvorstellbarer Pracht gebracht: Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat. Aber die Gegenwart ist auch nicht übel. Beim Minztee im Traumdorf Chefchaouen. Zwischen Geisterbahn und Rosengärten auf der Straße der Kasbahs. Und bei der urigen Hufschmiede im Souk, gleich neben dem überwältigenden Blau im Jardin Majorelle von Yves Saint Laurent.

Magische Orte

Reiseroute

Positive Bilanz

Nachhaltig reisen

CO2-Emission
1,15t
CO₂-Emission
entpricht
Regenwald
79m²
Regenwald
Lokaler Verdienst
65%
Lokaler Verdienst
Zusammensetzung der Emission
51%
Flug
14%
Transport
35%
Unterkunft
Regenwaldschutz

Auf Basis der Emissionen deiner Reise berechnen wir die genaue Größe der Regenwaldfläche und stellen sie unter Naturschutz.

Lokaler Verdienst

»Lokaler Verdienst« bezeichnet den Anteil deines Reisepreises, der vor Ort verbleibt, also bei einheimischen Beschäftigten und Agenturen

Icon Indigo SENSE
Magische Momente

Highlights

  • Historische Königsstädte mit Muße erkunden
  • Die Blaue Medina von Chefchaouen
  • Strandauszeit in Essaouira
  • Leichte Wanderung im Rif-Gebirge
  • Teezeremonie bei einer Nomaden-Familie
  • Straße der Kasbahs und Tondra-Schlucht

Leistungen

  • Genießer-Reise mit höchstens 12 Gästen
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit Discover Airlines (Tarif L) nach Marrakesch und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
    (https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
  • Reiseminibus mit Klimaanlage sowie Wüstenfahrt im Geländewagen an Tag 8
  • 14 Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern (Riads)
  • Täglich Frühstück, 5 x Mittagessen, 10 x Abendessen
  • Besuche bei den Fraueninitiativen Taouabil Tifoultoute und Arganöl-Kooperative Assafar
  • Kochkurs in Ouarzazate
  • Eintrittsgelder
  • 79 m² Regenwald auf deinen Namen
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
  • Marokko: Trailer (1:42)
    • Im Gerberviertel in Fès | © Reiner Harscher / Chamäleon
      Highlight dieser Reise

      Königsstädte Rabat, Fès, Meknès und Marrakesch

      Wie auf unseren SENSE-Reisen üblich, haben wir auf dieser abwechslungsreichen Route auch freie Zeit zum Bummeln und Entspannen eingebaut. In Fès und Marrakesch kannst du in Ruhe über die bunten Märkte schlendern, einen typischen Minztee trinken und den orientalischen Flair auf dich wirken lassen.

      Reiseverlauf Reisedetails

        Was unsere Gäste über diese Reise sagen

        Wer kann besser von der Marokko-Reise »Indigo« berichten als unsere Gäste höchstselbst? Was ihnen besonders das Herz und die Seele erwärmt hat, haben sie uns auf Trustpilot mitgeteilt.

      Fast schon eine Art Vorprogramm, wenn du zu dunkler Stunde in Marrakesch Af-MA-ST-Marrakesch1 landest und vom abendlichen Flair noch etwas schnuppern kannst, bevor nur wenige Stunden bleiben, bis dich der Ruf des Muezzin aus den Träumen und dafür ganz tief in dieses orientalische Märchen reißt. Komm mit zu den Mosaiken des Bahia-Palastes, der Pracht der Saadier-Gräber, der Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert. Wunderwelten einer alten Zeit, aber die erstaunlichste liegt hinter den meterdicken Altstadtmauern des Souks. 250 Handwerksbetriebe, zehnmal so viel Trubel. Da stehen Färberinnen und Färber barfuß in einem Kessel voll Indigo. Da flattert ein todgeweihtes, aber schlecht getroffenes Federvieh kopflos durch die Gassen. Da wird in der Schreinerei ein Kunstwerk von Schachfigur gedrechselt. Da wird ein mikrometerfeines Dekor in die Kupferplatte gehämmert. Wenn auf dem Djemaa-El-Fna-Platz die Trommeln ertönen, wird es Zeit für die lange Nacht der Schlangenbeschwörer, Feuerschluckerinnen, Schneckenköche, Wahrsagerinnen, Akrobatinnen und fliegenden Händler. Ein neues Gebiss gefällig? Hier wirst du fündig, sehr günstig und garantiert wenig gebissen.

      Hassan-II.-Moschee bei Nacht | © Rattham, iStockphoto.com / Chamäleon

      In Casablanca bleibt nicht viel Zeit, um allzu vielen allzu tief in die Augen zu schauen, aber ein langer Blick auf die Minarette der Hassan-II.-Moschee, dem größten und wertvollsten Gotteshaus Marokkos, darf nicht fehlen. Die hatte einst der König seinem Volk geschenkt, das sie allerdings selbst bezahlen musste. Rabat AF-MA-ST-Rabat2 ist von den vier Königsstädten die jüngste und dennoch bereits Weltkulturerbe. Eine Tour durch die Altstadt zum Hassan-Turm, dem prunkvollen Mausoleum Mohammed V. und der Kasbah des Oudaias mit ihrem traumhaften Andalusischen Garten ist nichts weiter als ein Vorgeschmack auf die Pracht, die dir noch bevorsteht. Nächstes Abenteuer: Chefchaouen. Am Nachmittag laufen wir ein.
       

      In Chefchaouen | © Reiner Harscher / Chamäleon

      Im Talassemtane-Nationalpark stehen die letzten Nadelwälder Marokkos unter Naturschutz, was uns eine zauberhafte Wanderung durch die bizarre Landschaft des Rif-Gebirges beschert. Endstation: der Akchour-Wasserfall. Danach kannst du blaumachen, denn die von allen Scharmützeln der Geschichte konservierte Medina von Chefchaouen AF-MA-ST-Chefchaouen3 4 gilt als der schönste Ort Marokkos. Durch die engen Gassen bis hinauf zum Kasbah-Hügel weht ein unsterblicher Mythos in Blau. Jedes Haus, jede Tür, jeder Stein – alles blau, um vor dem Schadenzauber des Bösen Blicks zu schützen. Ein Glas marokkanischer Minztee tut es vielleicht auch. Gehe zum Place Outa el Hammam, denn du hast für den Rest des Tages frei.

      Bab el Mansour in Meknes | © Andreas Koch / Chamäleon

      Auch eine Ruine kann Weltkulturerbe werden. Volubilis ist ein Paradebeispiel dafür. Der Caracalla-Bogen, das Kapitol, die Basilika, der Tempel des Jupiter, die fantastischen Mosaiken – alle zeugen von dem hohen Kulturstand, bevor Volubilis geschleift und sein Marmor nach Meknès AF-MA-ST-Meknès5 entführt wurde. Dort war es gut angelegt, denn Meknès gilt als das Versailles Marokkos, seine Souks als die schönsten, das Grabmal Moulai Ismails, der den Islam nach Marokko brachte, als unübertroffen prachtvoll, und vom Stadttor Bab Mansour bis zum Königspalast ist der gesamte Rest eine einzige Augenweide. Am Abend sind wir in Fès, ebenfalls Königsstadt.

      Im Gerberviertel in Fès | © Reiner Harscher / Chamäleon

      Von der Festungsanlage Borj Sud geht der Blick über ganz Fès AF-MA-ST-Fès6, hinter dessen Altstadtmauern sich traditionell die Kasbah befindet. Alle Gerüche des Orients sind hier versammelt. Geheimnisvolle Gewürze sind zu dekorativen Kegeln aufgehäuft, und schreiend bunte Duftblüten werben um  deine Gunst. In den Soukgassen wird gegerbt, gefärbt, gedrechselt, geschmiedet und gestichelt, was das Zeug hält. Und zwischendrin grillen Hammelkoteletts, dass wir die Hand vor Augen nicht sehen. Viel Zeit zu staunen, zu erleben, zu erfahren. Über den Königspalast, das jüdische Viertel, die Koranschule Bou Inania, die Hauptmoschee El Kairaouine, die in der Merinidenzeit eine Universität war. Aber das Schönste wird sein, einen vollen Tag schulfrei zu haben. Für alles, was dich am meisten berührt. Und am Ende landest du doch wieder im Souk.

      Sunrise in desert | © Kathrin Heinen / Chamäleon

      Wo zu jeder Jahreszeit schneeweiße Zipfelmützen grüßen, blühen in den kühlen Senken des Atlas-Gebirges die Rosen. Zuerst sind es noch ausgedehnte Zedernwälder voller Makaken-Affen, doch je näher wir dem Ziz-Tal AF-MA-SO-ZizTal7 kommen, desto atemberaubender wird die Landschaft. Die Sahara pflegt den Sand, den sie nicht braucht, gelegentlich hier zwischenzulagern, wofür die Dünen von Erg Chebbi ein beeindruckendes Zeugnis ablegen. Dazu morgen mehr, aber ein Vorgeschmack darf sein, im Riad Azawad AF-MA-UN-RIAZA-GH. Berberstil, mit Tadelakt geputzte Wände und Kacheln in warmen Wüstenfarben erzeugen wie seine marokkanischen Spezialitäten den Wunsch nach mehr.

      Kamelritt durch die Sandberge des Erg Chebbi | © Claudia Exner / Chamäleon

      Die Wüste lebt, auch wenn wir an diesem frühen Morgen die Einzigen sind, die ihre Spuren in die glattgepusteten Sandberge des Erg Chebbi AF-MA-SO-ErgChebbi8 ziehen. In der größten Wüstenlandschaft Nordafrikas suchen wir die Einsamkeit nomadischer Berbergruppen und finden sie bei den Gnaoua, deren Vorfahren Sklavinnen und Sklaven aus dem Süden der Sahara waren. Mit Fasstrommeln, Langhalslauten und Klappergefäßen haben sie sich ihr eigenes Ritual geschaffen, das ursprünglich böse Geister vertreiben sollte und gern mal zwölf Stunden dauerte.

       

      Auf dem Weg | © Ute Mayer / Chamäleon

      Die Straße der Kasbahs AF-MA-SO-StraßederKasbahs9 ist ein Abenteuerland zwischen Geisterbahn und Rosengärten. Hilft nichts, müssen wir durch. 300 Meter senkrecht hoch sind die Felswände der Todra-Schlucht und scheinen über uns zusammenzuschlagen. Angstschweiß? Nicht doch. Rosenöl hilft. Es kommt von den Plantagen der Oasenstadt El-Kelaa M’Gouna. Derart erfrischt, verduften wir uns in den Berberort Ouarzazate AF-MA-ST-Ouarzazate10, wo wir auf einem gemütlichen Spaziergang Nezha begegnen. Mit großer Herzlichkeit heißt sie uns willkommen und stellt uns ihre Freundinnen bei der Initiative Taoaubil Tifoultoute vor, wo Frauen gemeinschaftlich Wege aus schwierigen Verhältnissen in eine selbstbestimmte Zukunft suchen. Es wird genäht, gebacken und gewebt. Und gelacht sowieso. Bevor du dann am Abend dein Haupt zur Ruhe bettest, kannst du noch das Pflanzen eines Dattelbaums von deiner To-do-Liste streichen.

      Skoura | © Claudia Exner / Chamäleon

      Die Burg der Burgen trägt den Namen Ait Benhaddou AF-MA-ST-AitBenhaddou11 und die hast du schon x-mal gesehen. Von »Sodom und Gomorrha«, »Lawrence von Arabien«, »Jesus von Nazareth« und »Gladiator« bis zu »James Bond« wurde in diesem Weltkulturerbe schon alles gedreht. Nur die Wettkampfarenen vor dem Eingangsportal der rostroten Lehmstadt wurden umgebaut, damit es nicht so auffiel. Der Rest war in allen Filmen gleich und nicht selten wurden die Requisiten einfach stehen gelassen. So erklärt es sich, dass du mitten im Hohen Atlas an einer verlassenen amerikanischen Zapfsäule vorbeikommen kannst. Skurriler Vorbote eines Spektakels, das in wenigen Stunden seinen Lauf nimmt.

      Souk in Marrakesch | © Bo Voyages / Chamäleon

      Denn du bist zurück in der roten Stadt Marrakesch Af-MA-ST-Marrakesch12 13 und kannst ganz in Ruhe und auf eigene Faust die Souks erkunden. Oder schaue beim Jardin Majorelle vorbei, dem Garten des französischen Malers Jacques Majorelle. Bevor es verfiel, hat Yves Saint Laurent das marode Paradies zu einem Ort der (blauen) Künste gemacht. Mit Caféhäuschen für ein grünes Gläschen Minztee. Am Abend rufen die Trommeln wieder. Wenn du es schaffst, mach durch, bis der letzte Händler seinen Teppich zusammenrollt und der erste schon wieder eintrifft.

      Blick auf Essaouira | © Matej Kastelic, iStockphoto.com / Chamäleon

      Dann solltest du allerdings eine Sonnenbrille dabeihaben: die Häuser so weiß wie die Möwenschwärme, die den Fischern kreischend ihren Fang abjagen wollen. Der Rest von Essaouira AF-MA-ST-Essaouira14 15 ist malerische Ruhe. Hinter der dicken Festungsmauer führt dich ein quietschbunter Ariadnefaden aus Tüchern und Keramik, Tand und Tinnef, Möbeln und Mumpitz durch die verwinkelten Gassen der »Weißen Stadt«. Sattsehen ist schwer, Allah einen guten Mann sein lassen ist leichter, wozu sonst hat er der Stadt einen endlosen Strand spendiert? Dort kannst du in aller Ruhe den Sternen auf Wiedersehen sagen, denn am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück zum Flughafen von Marrakesch und von dort zurück in die Heimat.














       

      In der Sahara | © Claudia Exner / Chamäleon

      15 Tage Genießer-Reise

      1. Tag -
      Auf nach Marokko!

      Du fliegst nach Marokko. Am Flughafen von Marrakesch wirst du freudig von deiner Reiseleitung empfangen und zu deiner Unterkunft gebracht. Nutze den Rest des Tages um zu entspannen oder unternimm eine erste Erkundungstour auf eigene Faust. Am Abend triffst du den Rest der Reisegruppe zum gemeinsamen Willkommensdinner.

      Das Abendessen ist inkludiert.

      Die Fahrstrecke umfasst ca. 10 km.

      Deine Reiseleitung empfängt dich vor der Tür, außerhalb der Ankunftshalle.


       

      Riad Tamarrakecht

      Das familiengeführte Riad Tamarrakecht liegt in einem authentischen Wohnviertel im östlichen Teil der Medina von Marrakesch, etwas abseits der touristischen Hauptwege. Der Empfang der Schwestern Sara und Fatima ist herzlich und sie haben immer ein paar hilfreiche Tipps zur Erkundung der Altstadt parat. Gern lassen sich die beiden auch in ein Gespräch über die spannende Familiengeschichte verwickeln. Zum Nächtigen stehen zehn individuell gestaltete Zimmer in typisch marokkanischem Ambiente zur Verfügung. Bunt verglaste Fenster öffnen die Räume in den gemütlichen Innenhof. Zu guter Letzt: Ein Blick von der Dachterrasse lohnt sich ebenso, aber wir wollen nicht zu viel verraten …

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      • Riad Tamarrakecht | © Riad Tamarrakecht / Chamäleon
      • Riad Tamarrakecht | © Riad Tamarrakecht / Chamäleon
        2. Tag -

        Von Marrakesch über Casablanca nach Rabat

        Marrakesch, auch die »rote Stadt« genannt, heißt dich am Vormittag willkommen. Du unternimmst zunächst eine Erkundungstour durch die Medina, die von einer zwölf Kilometer langen Stadtmauer umgeben ist. Dein Weg führt dich zum Bahia-Palast mit seinem mosaikverzierten Innenhof und zu den prachtvollen Saadier-Gräbern. Die etwa 500 Jahre alte Nekropole wird ebenfalls von Mosaiken, Stuck und Zedernholz geziert. Sieben Sultane und ihre Angehörigen finden hier ihre letzte Ruhe. Architektonisches Wahrzeichen der Stadt ist das 70 Meter hohe Minarett der Koutoubia-Moschee, die wiederum in unmittelbare Nähe zum berühmten Djemaa-El-Fna-Platz liegt. Der Platz ist das Herz der Medina und verändert im Tagesablauf sein Gesicht. Davon kannst du dich in ein paar Tagen selbst überzeugen. Nun ist es jedoch Zeit die Reise fortzusetzen. Es geht weiter nach Casablanca, um der berühmten Hassan-II.-Moschee einen Besuch abzustatten. Die moderne Moschee ist nicht nur das größte Gotteshaus des Landes, sondern auch eine der größten Moscheen der Welt. Der große Vorplatz, das gigantische Minarett und der Atlantik im Hintergrund sind definitiv ein Erinnerungsfoto wert. Etwa 100 Kilometer weiter nördlich liegt hier heutiges Tagesziel Rabat, Landeshauptstadt und aktueller Königssitz.

        Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen.

        Die Fahrstrecke umfasst ca. 350 km.

        Wir weisen dich darauf hin, dass die Hassan-II.-Moschee nur von außen besichtigt wird. Der Eintritt für die Moschee beträgt 14 Euro. Für den Besuch des dazugehörigen Museums fallen zusätzlich 3 Euro an.

        Dawliz Rabat Resort & Spa

        Das Dawliz Rabat Resort & Spa ist unmittelbar am Bou Regreg gelegen, welcher das Symbol der Verbindung zwischen den Partnerstädten Rabat und Salé darstellt. In der Ferne kannst du sogar einen Blick auf den Hassan-Turm und das majestätische Mausoleum Mohammed V. erhaschen. Die Unterkunft verfügt über komfortable Zimmer mit Balkon und Blick auf den saisonalen Außenpool. Jedes Zimmer ist stilvoll mit Ornamenten und Stoffen in zarten Farbtönen gestaltet mit viel Liebe zum Detail. Genieße internationale Küche im Restaurant Le Rocher. Lasse den Alltag hinter dir und nutze die Gelegenheit in Kultur, Kunst und Wohlbefinden einzutauchen.

         

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        3. Tag -

        Landeshauptstadt Rabat und weiter nach Chefchaouen

        Am Vormittag besichtigst du die Landeshauptstadt Rabat, die zugleich auch Wohnsitz des aktuellen Königs Mohammed VI. und seiner Familie ist. Auf einer Erkundungstour durch die Stadt kommst du am bekanntesten Wahrzeichen von Rabat vorbei, dem Hassan-Turm. In der Sichtachse des Turms befindet sich das marmorne und prunkvolle Mausoleum des 1961 verstorbenen Königs Mohammed V., der erste König Marokkos und Großvater des aktuellen Königs. Entlang des Bou Regreg, der die Nachbarstädte Rabat und Salé voneinander trennt, geht es weiter bis zur Flussmündung in den Atlantik. An diesem strategisch günstigen Standort wurde im 12. Jahrhundert die Festungsanlage Kasbah des Oudaias erbaut. Noch einen kurzen Abstecher zum Andalusischen Garten und dann setzt du die Reise fort in Richtung Norden. Am späten Nachmittag erreichst du das heutige Tagesziel Chefchaouen. Das blaue Ensemble der vollständig erhaltenen Medina zählt womöglich zu den schönsten Orten in ganz Marokko.

        Das Frühstück ist inkludiert, ebenso das Abendessen.

        Die Fahrstrecke umfasst ca. 250 km.

        Riad Cherifa

        In einer ruhigen Seitengasse am Rande der Medina von Chefchaouen liegt das Riad Cherifa. Das detailverliebte Ambiente der zusammengelegten, ehemaligen Wohnhäuser verleiht das Gefühl sich im Hause einer marokkanischen Familie zu befinden. Alle Zimmer sind individuell und gemütlich gestaltet und viele Pflanzen, Fotos und Kunstwerke schmücken die Räumlichkeiten. Von der Dachterrasse hast du einen herrlichen Blick über die blaue Medina und im hauseigenen Hammam kannst du dich verwöhnen lassen- Voranmeldung erforderlich.

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        • Riad Cherifa | © Riad Cherifa / Chamäleon
          4. Tag -

          Die blaueste Stadt der Welt

          Nach dem Frühstück brichst du auf zum nahe gelegenen Talassemtane-Nationalpark, der im Jahr 2004 gegründet wurde, um die letzten Nadelwälder Marokkos zu schützen. Eine Wanderung führt dich entlang rotbrauner und üppig bewachsener Felsformationen des Rif-Gebirges bis zu den Petites Cascades der Akchour-Wasserfälle. Nutze die Gelegenheit, um die Füße im klaren Wasser etwas abzukühlen, bevor du dich wieder auf den Rückweg machst. Am Nachmittag kehrst du zurück nach Chefchaouen, der Rest des Tages steht zu deiner freien Verfügung. Wie wäre es mit einer Erkundungstour durch die über 500 Jahre alte Medina? Über die sich windenden und liebevoll bepflanzten Gassen gelangst du zum zentralen Place Outa el Hammam. Hier gibt es einige Cafés, die sich wunderbar dafür eignen, einen marokkanischen Minztee zu trinken und das Treiben auf dem Platz zu beobachten. Wer sich einen Überblick über die Stadt und die Umgebung verschaffen möchte, sollte die Kasbah aufsuchen. Der Turm ist begehbar und offenbart eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Umgebung.

          Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.

          Die Fahrstrecke umfasst ca. 60 km.

          Für die Wanderung zu den Akchour-Wasserfällen empfehlen wir festes Schuhwerk. Da der Weg nicht ganz eben ist, ist ein gewisses Maß an Trittsicherheit und Kondition erforderlich.

          Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

          5. Tag -

          Eine Zeitreise durch Marokko

          Zieh dir bequeme Schuhe an, denn heute stehen eine Menge Geschichte und zwei weitere Königsstädte auf dem Programm. Zunächst besuchst du die Ruinen der Weltkulturerbe Stätte Volubilis. Das heutige Freilichtmuseum vermittelt einen Einblick in die Lebensweise vor etwa 2.000 Jahren. Besonders beeindruckend sind die gut erhaltenen und detailreichen Fußbodenmosaike. Nach dieser Zeitreise in die Antike geht es weiter in die Königsstadt Meknès. Der Beiname Versailles Marokkos ist nicht nur auf den gigantischen Palastbezirk zurückzuführen, sondern auch auf Sultan Moulay Ismail, der dem absolutistischen Selbstverständnis von Louis XIV. in nichts nachstand. Durch das mächtige Stadttor Bab Mansour gelangst du in die Medina mit dem zentralen Place El Hedim und dem alten jüdischen Viertel. Auf der anderen Seite des Tors befindet sich die Ville Impériale mit der Palastanlage des ehemaligen Sultans und seinem Mausoleum. Der weitläufige und reichlich verzierte Grabkomplex stellt eines der bedeutendsten Bauwerke von Meknès dar. Danach wird es Zeit, ein letztes Mal für heute in den Tourbus zu steigen. Am frühen Abend erreichst du schließlich Fès.

          Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.

          Die Fahrstrecke umfasst ca. 270 km.

          Riad Semlalia

          Das Riad Semlalia befindet sich im Herzen der Medina und ist nur einen kurzen Spaziergang von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entfernt. Die im Jahr 2023 renovierte Anlage ist eine charmante Oase mit einem traditionellen marokkanischen Innenhof, der mit schönen Mosaiken und einem erfrischenden Brunnen verziert ist. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und bieten Komfort und eine authentische Atmosphäre. Auf der saisonalen Terrasse neben dem Pool hast du die Möglichkeit, dich zu entspannen und zu genießen.

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          6. Tag -

          Auf Erkundungstour in der ältesten Königsstadt des Landes

          Fès ist die älteste der vier Königsstädte, Kunst- und Handwerkszentrum des Landes sowie Herz der arabisch-marokkanischen Kultur. Du verschaffst dir zunächst einen Überblick über die etwa 1,1 Millionen Einwohner zählende Provinzhauptstadt. Von der Festungsanlage Borj Sud hast du eine gute Sicht auf die Fès El Bali genannte Medina, die sich in einem Talkessel befindet. Südwestlich davon, auf einem Hochplateau gelegen, ist der von den Meriniden (eine mittelalterliche Berberdynastie) gegründete Stadtteil Fès El Djedid angesiedelt. Deine Erkundungstour startet beim imposanten Königspalast. Anschließend geht es weiter in die Medina, die schon seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Du wirfst einen Blick in die ehemalige Koranschule Bou Inania und kommst am Mausoleum des Stadtgründers Idris II. vorbei. Weiter geht es bis zum Kairaouine-Komplex im Herzen der Altstadt. In der Zeit der Meriniden studierten hier bis zu 8.000 Studenten unter anderem Theologie und islamisches Recht. Die wissenschaftliche Vergangenheit des Gebäudes ist heute beinah in Vergessenheit geraten, inzwischen fungiert El Kairaouine als Hauptmoschee von Fès mit Platz für 22.000 Gläubige. Der Rest des Tages steht zu deiner freien Verfügung. Entspanne dich in deiner Unterkunft oder schlendere durch die Souks. Am Abend bist du bei einer marokkanischen Familie zum Essen eingeladen.
           

          Das Frühstück und das Abendessen sind eingeschlossen. Das Abendessen genießt du heute bei einer marokkanischen Familie zu Hause. Mit deinem Besuch leistest du einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeberfamilie sich ein zusätzliches kleines Einkommen erwirtschaften.

          Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

          7. Tag -
          Abwechslungsreiche Landschaften auf dem Weg nach Süden

          Nach dem Frühstück steigst du erneut in den Tourbus, um neue Regionen des Landes kennenzulernen: das Atlas-Gebirge und die Sahara. Freue dich auf einen Tag mit vielen abwechslungsreichen Landschaften. Zunächst geht es vorbei an Ackerland und Obstplantagen, dann durch die lichten Zedernwälder des Mittleren Atlas. In der Nähe des Örtchens Azrou kannst du dir die Beine vertreten und mit etwas Glück ein paar Makaken beobachten. Das Gebiet um Azrou ist übrigens auch bei Wintersportlern recht beliebt. Es geht immer weiter in Richtung Süden und die Landschaft wird langsam trockener und karger, was ihre Schönheit jedoch keinesfalls mindert. Nachdem du die Ausläufer des Hohen Atlas passiert hast, näherst du dich dem Ziz-Tal, das wiederum von einer Palmenoase in der Talsohle geprägt ist. Am frühen Abend erreichst du schließlich das Örtchen Merzouga, malerisch gelegen am Rande der hohen Dünen von Erg Chebbi.

          Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück, Mittag- und Abendessen.

          Die Fahrstrecke durch atemberaubende Landschaften umfasst ca. 480 km.

          Wir empfehlen, für die Fahrt durch die Berge eine warme Jacke mitzunehmen, da es aufgrund der Höhenlage recht kühl werden kann.

          Riad Azawad

          Das Riad Azawad liegt am Fuße der Sanddünen von Erg Chebbi und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt zur Erkundung der marokkanischen Wüste. Äußerlich wirkt es wie ein historisches Fort, innen jedoch erzeugen Tadelakt und warme Pastellfarben einen authentischen Wüstencharme. Ein geschützter Innenhof mit Pool laden zum Verweilen ein. Besonders zum Sonnenaufgang und Untergang solltest du den Blick über die Wüstendünen schweifen lassen.

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          • Riad Azawad | © Riad Azawad / Chamäleon
          • Riad Azawad | © Riad Azawad / Chamäleon
            8. Tag -
            In den Dünen von Erg Chebbi

            Wer möchte, kann heute früh aufstehen und den Sonnenaufgang über den Dünen von Erg Chebbi miterleben. Dann ist es an der Zeit sich für den heutigen Tag zu stärken. Nach dem Frühstück steigst du in einen Geländewagen, um das umliegende Wüstengebiet etwas genauer zu erkunden. Wusstest du, dass es in Marokko vier verschiedene Wüstentypen gibt? Schotterebenen werden »Reg« genannt, die Steinwüste wird als »Hamada« bezeichnet, trockene Flusstäler heißen »Wadis« und die Bezeichnung für Sanddünengebiete lautet »Erg«.. Erg Chebbi ist das größte zusammenhängende Sandwüstengebiet in Marokko. Die von Wind geformten Dünen erreichen hier eine Höhe von bis zu 100 Metern. Nach so viel Sand besuchst du eine Nomadenfamilie in der Hamada. Die gastfreundlichen Nomaden laden dich zu einem Glas Tee ein und erzählen ein wenig über ihre traditionelle Lebensweise. Anschließend fährst du weiter in das kleine Dorf Khamlia, wo die Gnaoua leben. Diese Volksgruppe, eine ethnische Minderheit in Marokko, ist bekannt für ihre rhythmusbetonte Musik und natürlich wirst du eine Hörprobe bekommen. Am Nachmittag hast du Zeit, in deiner Unterkunft zu entspannen und die heutigen Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

            Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück, Mittag- und Abendessen. Zum Mittagessen bist du heute in einem kleinen, familiengeführten Restaurant im Dorf Khamlia zu Gast.

            Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 km.

            Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

            9. Tag -

            Über die Straße der Kasbahs

            Heute erwartet dich ein weiteres Highlight in Marokkos Süden: die Straße der Kasbahs. Eine typische Kasbah besteht aus einem mehrstöckigen Zentralbau, der von einer hohen Mauer mit Ecktürmen umrundet wird. Die Festungsanlagen sind zumeist aus Lehm gebaut und mit geometrischen Ornamenten verziert. Diese Bauweise, die auf die vorislamische Zeit zurückgeht, ist einmalig im nördlichen Afrika. Von den Berbern werden die Kasbahs teilweise noch heute als Wohnanlagen und Gemeinschaftsspeicher benutzt. Auf der heutigen Fahrt nach Ouarzazate wechseln sich die Kasbah Komplexe mit Palmenoasen ab. Auf etwa der Hälfte der Strecke erreichst du die Todra-Schlucht. Am Südhang des Atlas-Massivs ist hier eine Art Canyon entstanden, dessen rotbraune Felswände bis zu 300 Meter in die Höhe ragen. Nachdem du dir die Beine etwas vertreten hast, geht es weiter. Du passierst die Oasenstadt El Kelaa des M’Gouna und kommst vorbei an einigen Obst- und vor allem Rosenplantagen. Das gewonnene Rosenöl dient später der Parfümherstellung. Am späten Nachmittag erreichst du schließlich Ouarzazate.

            Frühstück, Mittag- und Abendessen sind im Reisepreis eingeschlossen.

            Die Fahrstrecke umfasst ca. 370 km.

            Oz Palace

            Die Kasbah Oz Palace liegt etwas außerhalb der Kleinstadt Ouarzazate am Rande einer Oase. Durch das prächtige Eingangsportal gelangst du ins Innere der Lehmburg mit nur vierzehn eleganten und geräumigen Zimmern. Ein typisch marokkanisches Ambiente aus warmen Farben und detailreichen Schnitzereien in den Holzdecken sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre. Der traumhafte Außenbereich mit großem Garten und Pool lädt zum Verweilen ein. Zudem kannst du dich im hauseignen Spa-Bereich verwöhnen lassen, Voranmeldung erforderlich. Im Restaurant und auf der Dachterrasse wird für dein leibliches Wohl gesorgt und an der Bar kannst du dir einen leckeren Absacker genehmigen und den Tag ausklingen lassen.

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            • Oz Palace | © Oz Palace / Chamäleon
            • Oz Palace | © Oz Palace / Chamäleon
              10. Tag -

              Ouarzazate

              Den heutigen Tag verbringst du in Ouarzazate. Nach dem Frühstück unternimmst du einen kleinen Spaziergang zum lokalen Markt, um frische Zutaten für den heutigen Kochkurs einzukaufen. Anschließend wirst du in die Geheimnisse der marokkanischen Küche eingeweiht und bereitest ein leckeres Mittagessen zu. Am Nachmittag bist du bei der neu gegründeten Fraueninitiative Taoaubil Tifoultoute eingeladen. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um Frauen zu unterstützen, die sich in prekären Lebenssituationen befinden. Durch die Solidarisierung in einer Gemeinschaft sollen die Frauen lernen, dass sie nicht alleinstehen sondern ihre Probleme tief in den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen der Gesellschaft verankert sind. Mithilfe von verschiedenen Workshops werden ihnen Wege in die Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung aufgezeigt. Nezha, oder eine ihrer Mitstreiterinnen, wird dich herzlich in Empfang nehmen und mehr über dieses spannende Projekt berichten. Wenn du möchtest, kannst du die Frauen gerne beim Backen, Weben, Nähen, etc. unterstützen und so ins Gespräch kommen. Doch damit noch nicht genug Gutes getan. Auf dem Rückweg zum Hotel pflanzt du gemeinsam eine Dattelpalme.

              Frühstück, Mittag- und Abendessen sind im Preis eingeschlossen. Das Mittagessen bereitest du heute selbst zu.

              Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

              11. Tag -

              Von Ouarzazate über Ait Benhaddou nach Marrakesch

              Nach einem gemütlichen Frühstück brichst du auf, um in Richtung Marrakesch zu fahren. Nach kurzer Zeit legst du bereits einen ersten Zwischenstopp in Ait Benhaddou ein. Vermutlich der imposanteste Kasbah Komplex, den du auf deiner Reise sehen wirst. Kommt dir die Kulisse vielleicht bekannt vor? Die markanten, ineinander verschachtelten Lehmbauten waren schon in diversen Hollywoodfilmen wie »Sodom und Gomorrha«, »Lawrence von Arabien« oder »Gladiator« zu sehen. Die Festung wurde an der einstigen Karawanenstraße gebaut, über die Salz, Elfenbein und Gold aus Ländern südlich der Sahara transportiert wurden. Nachdem du dich in Ruhe umgesehen hast, bist du bei einer Berberfamilie zum Tee eingeladen. Danach heißt es langsam Abschied nehmen von der Wüstenlandschaft des südlichen Marokko. Über den Tizi-n’Tichka-Pass querst du den Hohen Atlas. »Tizi n’Tichka« bedeutet übrigens so viel wie »gefährliche Bergweide« und mit 2.260 Metern ist er der höchste mit dem Auto befahrbare Pass des Landes. Dein nächstes Ziel ist Marrakesch, wo du am späten Nachmittag eintreffen wirst.

              Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück, Mittag- und Abendessen.

              Die Fahrstrecke umfasst ca. 220 km.

              Riad Tamarrakecht

              Das familiengeführte Riad Tamarrakecht liegt in einem authentischen Wohnviertel im östlichen Teil der Medina von Marrakesch, etwas abseits der touristischen Hauptwege. Der Empfang der Schwestern Sara und Fatima ist herzlich und sie haben immer ein paar hilfreiche Tipps zur Erkundung der Altstadt parat. Gern lassen sich die beiden auch in ein Gespräch über die spannende Familiengeschichte verwickeln. Zum Nächtigen stehen zehn individuell gestaltete Zimmer in typisch marokkanischem Ambiente zur Verfügung. Bunt verglaste Fenster öffnen die Räume in den gemütlichen Innenhof. Zu guter Letzt: Ein Blick von der Dachterrasse lohnt sich ebenso, aber wir wollen nicht zu viel verraten …

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              • Riad Tamarrakecht | © Riad Tamarrakecht / Chamäleon
              • Riad Tamarrakecht | © Riad Tamarrakecht / Chamäleon
                12. Tag -

                Magisches Marrakesch

                Verbringe den heutigen Tag in der Königsstadt Marrakesch ganz nach deinem eigenen Gusto. Wir haben kein festes Programm für dich geplant, damit du ausreichend Zeit hast in den Souks von Marrakesch verloren zu gehen, letzte Souvenirs zu erwerben und einfach zu entspannen. Empfehlenswert ist auch der Jardin Majorelle. Einst gehörte der Garten dem französischen Maler Jacques Majorelle (1886-1962), der die Anlage wie ein Gemälde komponierte. Um ein langes Becken herum ordnete er verschiedene Pflanzen an, die ein interessantes Spiel von Licht und Schatten erzeugen. Drumherum mäandrieren Wege, die in weitere Bereiche des Gartens führen. Es gibt Palmenhaine, Rosengärten, eine Kakteenanlage und einen Seerosenteich. Am Abend solltest du dir das Spektakel auf dem Djemaa-El-Fna nicht entgehen lassen. Der Platz ist das Herz der Medina und verändert im Tagesablauf sein Gesicht. Während vormittags ein täglicher Markt abgehalten wird, wird der Platz am Nachmittag zur Unterhaltungsbühne für Gaukler und Touristen und am Abend eröffnen zahlreiche Garküchen ihre Stände.

                Das Frühstück ist inkludiert.
                 

                Wenn du heute in deiner Unterkunft zu Abend essen möchtest, empfehlen wir dies bereits am Morgen anzumelden.

                Wir empfehlen für den Besuch der Jardin Majorelle eine Voranmeldung bei der Reiseleitung.

                Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

                13. Tag -

                Essaouira, die »weiße Perle«

                Weiter geht’s zur letzten Station Ihrer Marokko-Reise. Wenn du in Essaouira angekommen bist wird das Reisetempo gedrosselt, denn die letzten Tage sind der Entspannung gewidmet. Bis zur Unabhängigkeit Marokkos im Jahr 1956 hieß die Küstenstadt Essaouira noch Mogador, was so viel wie »kleine Festung« bedeutet. Klein erscheint die gewaltige Festungsmauer jedoch ganz und gar nicht. Von der etwa 200 Meter langen und mehrere Meter dicken »Scala de la Kasbah« kannst du einen tollen Ausblick auf den Ozean und die Stadt genießen. Am Fuße der Mauer und in der Medina befinden sich zahlreiche Werkstätten, die bekannt sind für ihre kunstvollen Holzintarsien. Wer etwas Verhandlungsgeschick zeigt, kann hier tolle Unikate zu fairen Preisen erwerben.

                Das Frühstück ist heute inkludiert.

                Die Fahrstrecke umfasst ca. 180 km.

                Riad Mimouna

                Das Riad Mimouna in Essaouira ist in dem Gebäude einer ehemaligen  Windmühle untergebracht und das einzige Riad, das direkt an der imposanten Stadtmauer liegt und mit einem freien Blick auf die Brandung überzeugt. Das charmante Gästehaus bietet komfortable Zimmer, die mit Originalholzdecken, traditionellen Zedernmöbeln sowie Stoffen und Polstern aus der Region  eingerichtet sind. Von der Dachterrasse aus gibt es einen fantastischen Panoramablick auf die Stadt und den Atlantik.

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                • Riad Mimouna | © Soufiane Bouhali, Riad Mimouna / Chamäleon
                  14. Tag -

                  Relaxen am Atlantik

                  Heute bist du in der Arganöl-Frauenkooperative Assafar herzlich empfangen. Die Frauen engagieren sich mit großer Hingabe für die Produktion von hochwertigem Arganöl, das aus den Früchten des Arganbaums gewonnen wird. Ihre außergewöhnliche Geschicklichkeit und ihre tief verwurzelte Verbundenheit mit der Natur und den traditionellen Werten sind beeindruckend. Der Rest des Tages steht zu deiner freien Verfügung. Bummele durch die Souks und besorge ein paar letzte Souvenirs. Durch die, für Marokko einmalige, rechtwinklige Anlage der Medina ist die Altstadt vergleichsweise übersichtlich. Im Zentrum befinden sich die Souks, folgt man der Hauptachse in Richtung Hafen, gelangst du zum zentralen Place Moulay El Hassan. Durch das Bab Marsa kommst du zum sehenswerten Fischereihafen und wer möchte, kann hier einen frisch gegrillten Fisch probieren. Oder widme den Tag der Sonne, dem Ozean und dem Strand.

                  Das Frühstück und ist heute eingeschlossen.

                  Die Fahrstrecke umfasst ca. 20 km.

                  Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

                  15. Tag -
                  Abflug und Ankunft zu Hause

                  Heute heißt es Abschied nehmen. Du wirst zum Flughafen von Marrakesch gebracht und fliegst zurück nach Hause.

                  Das Frühstück ist heute eingeschlossen.

                  Die Fahrstrecke umfasst ca. 180 km.

                  Wenn du eine Verlängerung zum Nachträumen gebucht hast, geht es für dich noch weiter mit den unvergesslichen Erlebnissen.

                  Marokko | Indigo

                  Termine & Preise

                  Leistungen

                  Aufpreis Wunschleistungen

                  • Einzelzimmer: ab 1.100 €
                  • Abflughafen: DE ab 200 € / AT ab 200 € / CH ab 200 €
                  • Sitzplatzreservierung auf dem Mittelstreckenflug: ab 50 €

                  Termine

                  • Preise inklusive Linienflug ab/bis Frankfurt
                  Marokko | Indigo

                  Unterkünfte

                  • Riad Tamarrakecht | © Riad Tamarrakecht / Chamäleon
                  • Riad Tamarrakecht | © Riad Tamarrakecht / Chamäleon
                    Marrakesch | Marokko

                    Riad Tamarrakecht

                    Das familiengeführte Riad Tamarrakecht liegt in einem authentischen Wohnviertel im östlichen Teil der Medina von Marrakesch, etwas abseits der touristischen Hauptwege. Der Empfang der Schwestern Sara und Fatima ist herzlich und sie haben immer ein paar hilfreiche Tipps zur Erkundung der Altstadt parat. Gern lassen sich die beiden auch in ein Gespräch über die spannende Familiengeschichte verwickeln. Zum Nächtigen stehen zehn individuell gestaltete Zimmer in typisch marokkanischem Ambiente zur Verfügung. Bunt verglaste Fenster öffnen die Räume in den gemütlichen Innenhof. Zu guter Letzt: Ein Blick von der Dachterrasse lohnt sich ebenso, aber wir wollen nicht zu viel verraten …

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                  • Rabat | Marokko

                    Dawliz Rabat Resort & Spa

                    Das Dawliz Rabat Resort & Spa ist unmittelbar am Bou Regreg gelegen, welcher das Symbol der Verbindung zwischen den Partnerstädten Rabat und Salé darstellt. In der Ferne kannst du sogar einen Blick auf den Hassan-Turm und das majestätische Mausoleum Mohammed V. erhaschen. Die Unterkunft verfügt über komfortable Zimmer mit Balkon und Blick auf den saisonalen Außenpool. Jedes Zimmer ist stilvoll mit Ornamenten und Stoffen in zarten Farbtönen gestaltet mit viel Liebe zum Detail. Genieße internationale Küche im Restaurant Le Rocher. Lasse den Alltag hinter dir und nutze die Gelegenheit in Kultur, Kunst und Wohlbefinden einzutauchen.

                     

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                    • Riad Cherifa | © Riad Cherifa / Chamäleon
                      Chefchaouen | Marokko

                      Riad Cherifa

                      In einer ruhigen Seitengasse am Rande der Medina von Chefchaouen liegt das Riad Cherifa. Das detailverliebte Ambiente der zusammengelegten, ehemaligen Wohnhäuser verleiht das Gefühl sich im Hause einer marokkanischen Familie zu befinden. Alle Zimmer sind individuell und gemütlich gestaltet und viele Pflanzen, Fotos und Kunstwerke schmücken die Räumlichkeiten. Von der Dachterrasse hast du einen herrlichen Blick über die blaue Medina und im hauseigenen Hammam kannst du dich verwöhnen lassen- Voranmeldung erforderlich.

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                    • Fès | Marokko

                      Riad Semlalia

                      Das Riad Semlalia befindet sich im Herzen der Medina und ist nur einen kurzen Spaziergang von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entfernt. Die im Jahr 2023 renovierte Anlage ist eine charmante Oase mit einem traditionellen marokkanischen Innenhof, der mit schönen Mosaiken und einem erfrischenden Brunnen verziert ist. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und bieten Komfort und eine authentische Atmosphäre. Auf der saisonalen Terrasse neben dem Pool hast du die Möglichkeit, dich zu entspannen und zu genießen.

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                      • Riad Azawad | © Riad Azawad / Chamäleon
                      • Riad Azawad | © Riad Azawad / Chamäleon
                        Merzouga | Marokko

                        Riad Azawad

                        Das Riad Azawad liegt am Fuße der Sanddünen von Erg Chebbi und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt zur Erkundung der marokkanischen Wüste. Äußerlich wirkt es wie ein historisches Fort, innen jedoch erzeugen Tadelakt und warme Pastellfarben einen authentischen Wüstencharme. Ein geschützter Innenhof mit Pool laden zum Verweilen ein. Besonders zum Sonnenaufgang und Untergang solltest du den Blick über die Wüstendünen schweifen lassen.

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                        • Oz Palace | © Oz Palace / Chamäleon
                        • Oz Palace | © Oz Palace / Chamäleon
                          Ouarzazate | Marokko

                          Oz Palace

                          Die Kasbah Oz Palace liegt etwas außerhalb der Kleinstadt Ouarzazate am Rande einer Oase. Durch das prächtige Eingangsportal gelangst du ins Innere der Lehmburg mit nur vierzehn eleganten und geräumigen Zimmern. Ein typisch marokkanisches Ambiente aus warmen Farben und detailreichen Schnitzereien in den Holzdecken sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre. Der traumhafte Außenbereich mit großem Garten und Pool lädt zum Verweilen ein. Zudem kannst du dich im hauseignen Spa-Bereich verwöhnen lassen, Voranmeldung erforderlich. Im Restaurant und auf der Dachterrasse wird für dein leibliches Wohl gesorgt und an der Bar kannst du dir einen leckeren Absacker genehmigen und den Tag ausklingen lassen.

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                          • Riad Mimouna | © Soufiane Bouhali, Riad Mimouna / Chamäleon
                            Essaouira | Marokko

                            Riad Mimouna

                            Das Riad Mimouna in Essaouira ist in dem Gebäude einer ehemaligen  Windmühle untergebracht und das einzige Riad, das direkt an der imposanten Stadtmauer liegt und mit einem freien Blick auf die Brandung überzeugt. Das charmante Gästehaus bietet komfortable Zimmer, die mit Originalholzdecken, traditionellen Zedernmöbeln sowie Stoffen und Polstern aus der Region  eingerichtet sind. Von der Dachterrasse aus gibt es einen fantastischen Panoramablick auf die Stadt und den Atlantik.

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                          • Marokko | Indigo

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                            Marokko | Indigo

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