Die Welt ist voller Nachrichten. Aber sind sie bedeutsam für Ihre Reise? Müssen Sie sich Gedanken machen? Müssen Sie nicht, das haben wir schon getan. Und wenn eine Reise durchgeführt wird, dann deshalb, weil sie nach unseren heutigen Erkenntnissen sicher ist. Für Ihre persönliche Einschätzung geben wir Ihnen zu allen Ländern, die derzeit in den Schlagzeilen stehen, noch die folgenden Hintergrund-Informationen:

Äthiopien: Rücktritt des Premierministers

Stand 19.02.2018

Am 16.02.2018 hat die äthiopische Regierung in Folge des Rücktritts von Premierminister Hailemariam, dem regierungskritische Demonstrationen und Proteste vorausgegangen waren, einen sechsmonatigen Ausnahmezustand verhängt.

Im Oktober 2016 hatte die Regierung schon einmal den  Ausnahmezustand verhängt und betont, dass dies eine vorsorgliche Maßnahme der Regierung sei, um Frieden und Stabilität im Land zu erhalten. Die touristischen Gebiete des Landes sind laut jetzigem Stand weiterhin sicher zu bereisen und es bestehen keine Einschränkungen für Touristen.

Momentan reisen Gäste von uns in Äthiopien. Allen Gästen geht es gut. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort, die die Lage genau beobachten und wo nötig auch kurzfristig Reisen umleiten, sollte es zu Protesten oder sonstigen Behinderungen auf unserer Reiseroute kommen. Wir werden für alle bevorstehenden Reisen sorgfältig abwägen, ob diese wie geplant durchgeführt werden können, oder ob der Reiseverlauf geändert werden muss und unsere Gäste entsprechend informieren. Unsere Reiseleiter sind sensibilisiert und zu erhöhter Aufmerksamkeit sowie Meidung von Menschenansammlungen angehalten.

Wir hoffen auf eine friedliche Einigung und baldige Stabilisierung der innenpolitischen Lage in Äthiopien.

Mexiko: Erdbeben im Süden

Stand 19.02.2018

Am Abend des 16. Februar hat ein Erdbeben der Stärke 7,2 Südmexiko erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag in der Nähe der Stadt Pinotepa Nacional im Bundesstaat Oaxaca, wo es zu teils erheblichen Sachschäden kam.

Zum Zeitpunkt des Erdbebens befanden sich Chamäleon-Gäste in Mexiko, allerdings nicht in der betroffenen Region. Allen Gästen geht es gut. Die vom Erdbeben betroffene Region ist nicht Teil unserer Reiseroute und alle bevorstehenden Reisen können somit planmäßig durchgeführt werden.

Wir wünschen allen Gästen unvergessliche Eindrücke im Land der Maya.

Iran: Absturz einer Aseman Airlines Maschine

Stand 19.02.2018

Am 18. Februar ist eine Passagiermaschine der iranischen Fluggesellschaft Aseman Airlines beim Flug von Teheran nach Yasudsch über dem Zagros-Gebirge abgestürzt. Genaue Hintergründe zum Absturz sind noch unklar und die Suche nach dem Wrack dauert weiter an.

Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich keine Chamäleon-Gäste im Iran. Aus Sicherheitsbedenken bieten wir im Iran keine Inlandsflüge mit der Iran Aseman Airlines oder anderen lokalen Fluggesellschaften an, deren Flotten häufig überaltert sind und nicht den gängigen Sicherheitsstandards entsprechen. Alle Transfers innerhalb des Irans finden über Land statt und alle Flüge ausschließlich mit bewährten Fluggesellschaften, deren Sicherheitsniveau dem international anerkannten Standard entspricht.

Südafrika: Wasserknappheit in Kapstadt

Stand 02.02.2018

In Kapstadt und Teilen der Kapregion besteht eine Wasserknappheit, die in der Berichtserstattung zunehmend Raum bekommt. Die Kapstädter arbeiten mit Hochdruck daran, Ihren persönlichen und öffentlichen Wasserverbrauch weiter zu optimieren.

Touristen und touristische Einrichtungen machen nur einen verschwindend geringen Teil des Wasserverbrauches aus – tragen aber zu einem erheblichen Teil der Wirtschaftsleistung bei. So sind unmittelbar 300.000 Menschen von der Tourismusindustrie abhängig. Auch aus diesem Grund wird es in diesem Sektor keine Einschnitte geben, die den überragenden Servicelevel der Kap Region schmälern. Restaurants, Bars und touristische Einrichtungen heißen weiterhin ihre Gäste willkommen. Es sind kleine Dinge, die sie bemerken, wenn Sie aufmerksam sind: Entfernung der Abflussstopfen, um Vollbäder zu verhindern, der Wasserdruck wird verringert, die Poolanlagen werden nicht mehr mit Süßwasser gefüllt sondern mit aufbereitetem Salzwasser, die Grünanlagenbewässerung wurde eingestellt.
Kapstadt ist und bleibt eine der schönsten und lebenswertesten Städte der Welt.

Betroffen ist die Westkapregion mit Schwerpunkt Kapstadt. Die komplette Gardenroute sowie große Teile der Winelands haben keine bis sehr moderate Wasserprobleme. Der allergrößte Teil des Landes hat normal Wasser. Der komplette Osten des Landes ist gar nicht betroffen.

Unsere Südafrika-Reisen sind somit uneingeschränkt durchführbar.

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