Frankreich

Provence (10 Tage)

Na klar, Pastis und vorzügliche Weine wird es auch geben. Nachhaltiger berauschend sind jedoch die in Ockerfarben getauchten Städtchen der Provence, die mediterranen Lichtspiele an der Küste und blauen Stunden mit Blick auf Papstpaläste und Burgruinen. Ganz zu schweigen vom Tanz auf der Brücke in Avignon, Flamingos in der Camargue und friedvollen Klostergärten zwischen Olivenhainen und Lavendelfeldern.

Magische Orte

Reiseroute

Positive Bilanz

Nachhaltig reisen

CO2-Emission
0,42t
CO₂-Emission
entpricht
Regenwald
29m²
Regenwald
Lokaler Verdienst
66%
Lokaler Verdienst
Zusammensetzung der Emission
51%
Flug
25%
Transport
24%
Unterkunft
Regenwaldschutz

Auf Basis der Emissionen deiner Reise berechnen wir die genaue Größe der Regenwaldfläche und stellen sie unter Naturschutz.

Lokaler Verdienst

»Lokaler Verdienst« bezeichnet den Anteil deines Reisepreises, der vor Ort verbleibt, also bei einheimischen Beschäftigten und Agenturen

Icon Provence
Magische Momente

Highlights

  • Marseille: Vis-à-vis mit Frankreichs ältester Stadt
  • Bootsfahrt in den Calanques
  • UNESCO-Weltkulturerbe in Avignon
  • Verkostung auf einem Bio-Weingut
  • Mit dem E-Bike durch die Camargue
  • Die Sinne verwöhnen auf der Lavendel-Farm

Leistungen

  • Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit Lufthansa (Tarif L) nach Marseille und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
    (https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • 9 Übernachtungen in Hotels
  • Täglich Frühstück, 8 x Abendessen
  • 2 Weinproben
  • Bootsfahrt in den Calanques de Cassis
  • Einblicke in den ökologischen Lavendelanbau
  • E-Bike-Tour in der Camargue
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • 29 m² Regenwald auf deinen Namen
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
    • Lavendelduft zum Mitnehmen | © Ben Kerckx, Pixabay / Chamäleon
      Highlight dieser Reise

      Die Sinne verwöhnen auf der Lavendel-Farm

      Der Duft der Provence ist der Duft von Lavendel. Rund um das Städtchen Sault liegt das Hauptanbaugebiet dieser betörenden Aromapflanze und hier befindet sich auch die familiengeführte und ökologisch betriebene Farm und Destillerie Aroma’Plantes. Atme tief ein und genieße den Besuch mit all deinen Sinnen.

      Reiseverlauf Reisedetails

    • Hotel des Augustins | © Hotel des Augustins / Chamäleon
      Unterkünfte dieser Reise

      Hotel des Augustins

      Unterkünfte

        Was unsere Gäste über diese Reise sagen

        Wer kann besser von der Frankreich-Reise »Provence« berichten als unsere Gäste höchstselbst? Was ihnen besonders das Herz und die Seele erwärmt hat, haben sie uns auf Trustpilot mitgeteilt.

      Hast ja recht, ist verdammt kurz so ein Flug zum Aéroport Marseille EU-FR-ST-Marseille1 Provence. Reicht jedenfalls hinten und vorne nicht, um sich die Geschichte der ältesten Stadt Frankreichs draufzupacken mit all ihren griechischen Seefahrern, Keltenstämmen, Römern, Westgoten, Ostgoten oder Franken. Also entspanne einfach und genieße beim Anflug den Blick auf das funkelnde, saphirblaue Mittelmeer. Dem Sog des alten Hafens Vieux Port zu widerstehen, ist so unmöglich wie unsinnig. Dieses einzigartige mediterrane Licht, das es nur an den Hafenstädten des Mittelmeers zu geben scheint. Der Geruch nach Salzwasser. Das fröhliche französische Gemurmel in den Cafés und alten Gassen. Aber Finger weg von den Seeteufeln, Drachenköpfen und anderen Meeresungeheuern in den verführerischen kleinen Restaurants, denn wenn die Sonne hinter der über allem thronenden Basilika Notre-Dame de la Garde untergeht, den Himmel und die Stadt in prächtiges Orange taucht, macht das Essen doppelt so viel Spaß.

      Fischer im Hafen von Marceille | © djedj, Pixabay / Chamäleon

      Im Morgenlicht sieht Marseille EU-FR-ST-Marseille2 schon wieder ganz anders aus. In Le Panier, dem Altstadtbezirk, herrscht eine seltsam dörfliche Idylle, trotz Metropole. Während du auf dem Kopfsteinpflaster der engen Gassen und Treppenwege spazierst, füllen sich zögernd auf den kleinen Plätzen die Tische der Cafés, ein Maler zeichnet die Fassade eines alten Hauses und die Akkordeonspielerin haucht »Je ne regrette rien«. Wie fit du bist, findest du beim Besteigen des Hügels zur Basilika heraus. Oder du schummelst ein bisschen und nimmst den kleinen Zug. Nimmt dir auch keiner übel. Ob stolz und ein bisschen außer Puste oder nicht: Die Aussicht auf die ockerfarbene Altstadt, den Hafen und das Meer ist gewiss.

      Notre-Dame de la Garde thront über Marceille | © Julian Hacker, Pixabay / Chamäleon

      Au revoir, der Osten ruft. Die Bucht von Cassis ist malerisch und lädt zum Verweilen ein. Lehne höflich ab und setze eine Seemannsmütze auf. Denn die Calanques de Cassis EU-FR-NA-Calanques3 vom Boot aus zu betrachten, ist wie träumen mit offenen Augen: fjordähnliche Küstenlandschaften, deren steilwandige Kalksteinfelsen aus dem irgendwie zart wirkenden türkisfarbenen Wasser ragen. Wenn auch du dann doch davon überzeugt werden konntest, dass es noch besser werden kann, geht es an Land weiter, in Richtung Norden, vorbei an der Montagne Sainte-Victoire, dem Gebirgszug, für den Paul Cézanne seiner großen Liebe Paris dauerhaft und ohne jede Reue untreu geworden ist. Einen weiteren Gebirgszug später wirst du zugeben, dass das Wort »Klischee« zurecht französische Wurzeln hat. Denn hier wechseln sich die duftenden Lavendelfelder und üppigen Weinberge mit verschlafenen Dörfern ab, die in den unverwechselbaren Ockertönen schimmern. Und hier empfängt dich dann zwischen den Feldern inmitten einer Parklandschaft eine Villa aus dem zwölften Jahrhundert. Im Mas de la Tour EU-FR-UN-MASDE-HO kann bei der abendlichen Gaumenverführung das Stillleben des landschaftlichen Provence-Theaters so lange betrachtet werden, wie du es willst. Denn hier wird heute auch übernachtet. Wir wissen genau, wie schwierig es wird, dich nach dem Frühstück hier wegzubekommen. Du wirst erst einwilligen, wenn wir Dir versprechen, dass du am Abend wieder zurückkehrst. Wie bitte? Na gut, weil du es bist, gibt es auch noch eine dritte Nacht dazu. Nun aber los.

      Ausflugsboote in der Calanque | © ISHM, Unsplash / Chamäleon

      Schon bevor du in den Alpillen angekommen bist, hast du freudig akzeptiert, dass viele Klischees über die Provence Realität sind. Nimm L’Isle-sur-la-Sorgue, das kleine provenzalische Venedig, einfach hin und frage nicht, ob hier hyperromantische Heinzelmännchen für Moosbewachsung, Uralt-Pflastersteine und den Blumenschmuck an den Brücken verantwortlich sind oder ob es normal ist, dass Souvenir-Shops hier vornehmlich Antiquitäten und nicht Schirmmützen anbieten. Beim Spaziergang durch das Dorf Les Baux-de-Provence EU-FR-ST-LESBA-Les-Baux-de-Provence4 kommt es dir auch wieder mal so vor, als liefst du durch die idealisierte Kulisse eines französischen Films mit malerischen Gassen und uraltem Kopfsteinpflaster, vorbei an mittelalterlichen Natursteinhäusern, den unwirklichen Ausblicken auf das Tal der Oliven in den Alpillen und die mächtige Burgruine auf dem Hochplateau. Wie wäre es, in einem Bild von van Gogh zu stehen? Oder von Monet, Klimt, Leonardo da Vinci? Wie fühlt es sich an, wenn die Grenzen zwischen Werk und Publikum verschwimmen? Zwischen Raum und Objekt? Das weißt du nach dem Besuch der Carrières des Lumières, dem gewaltigen unterirdischen Steinbruch, wo Werke großer Meister mit riesigen Projektionen auf die Kalksteinwände geworfen werden.

      Ockerfelsen von Roussillon | © Trude55, Pixabay / Chamäleon

      Dass so viele provenzalische Gebäude und Gefäße in eigentümlichen Farbtönen von Sonnengelb bis hin zu Feuerrot erstrahlen, ist kein Zufall. Das weißt du spätestens, wenn du die beeindruckenden Ockersteinbrüche von Roussillon EU-FR-ST-Roussillon5 gesehen hast, jahrhundertelang der Pigmentversorger der Provence. Lavendel und Provence, das ist wie Asterix & Obelix, Laurel & Hardy, Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer. Das eine ist ohne das andere einfach nicht denkbar. Wenn die Extrakte dieses Lippenblütlers tatsächlich auch als Stimmungsaufheller wirken, liegt der Verdacht nahe, dass im Familienbetrieb Aroma’Plantes der Eigenverbrauch extrem hoch ist. Die Menschen sind hier mit so viel Enthusiasmus, Spaß und Herzlichkeit bei der Sache, dass es nichts Schöneres zu geben scheint als die Pflege der Pflanzen und Felder, die Destillation von Likören und Düftölen oder die Produktion von – aufgepasst – Lavendel-Eis. Möglicherweise liegt es auch nur an Sonne, Luft und Landschaft.

      Lavendelfeld bei Sault | © David Kooijman, Pixabay / Chamäleon

      Das ganze Gegenteil von asketisch ist Avignon EU-FR-ST-Avignon6, wie du am nächsten Morgen feststellst. Die UNESCO hat hier keine Haare gespalten und kurzerhand das ganze Ensemble aus märchenhafter Altstadt, Pont d’Avignon und Papstpalast unter ihre Weltkulturerbe-Fittiche genommen. Und mit was? Mit Recht! Aber Moment mal: Papstpalast? Der gehört doch nach Rom. Stimmt schon, aber nicht, wenn die Päpste Franzosen sind. Und so entstand hier auf dem Fundament gottesfürchtiger Bescheidenheit das größte gotische Bauwerk der Welt: monumental, wehrhaft und majestätisch. Die weltliche Leichtigkeit holst du dir dann am besten, wie Generationen vor dir, mit einem traditionellen Brücken-Tänzchen zurück: Sur le pont d’Avignon … Und auch im Garten des Le Mas des Amandiers EU-FR-UN-AMAND-HO von Alexandrine und Jean-Marc tanzen die Eichhörnchen schon vor Vorfreude, weil sie wissen, dass sie in den nächsten drei Tagen den einen oder anderen Krümel erwarten können, ob nun auf der Terrasse, dem Boule-Platz oder am Pool.

      Brücke und Papstpalast in Avignon | © Gilles Lagnel, Pixabay / Chamäleon

      So viel Schönheit hält ja keiner aus. Auch du nicht. Du brauchst jetzt was Wildes. Also auf in die Camargue EU-FR-SO-Camargue7 und in den Sattel eines temperamentvollen Gauls. Na gut, ein etwas bequemeres E-Bike tuts auch, um die Seen und Sümpfe, Salzfelder und Sanddünen, freilaufenden Pferdeherden, schwarzen Stiere und Flamingos zu bestaunen. Flamingos?! Ja, kein Tippfehler. Außerdem flattern in diesem UNESCO-Biosphärenreservat noch fünfhundert weniger angeberische Vogelarten umher. Aber Vorsicht, dass kein beflügeltes Räuberlein dir die Kostbarkeiten streitig macht, die du unterwegs probierst. Nach dem Absatteln warten dann noch die kilometerlangen Sandstrände im Fischerstädtchen Saintes-Maries-de-la-Mer, wo sich Rhône und Mittelmeer vereinigen und die Gitans alljährlich der schwarzen Sara huldigen.

      Flamingos im Schwemmland der Camargue | © gayulo, Pixabay / Chamäleon

      Warum der Meister des Lichts sein Herz an Arles EU-FR-ST-Arles8 verlor, ahnst du schon, wenn du am Morgen ankommst. Wieso genau van Gogh hier auch sein Ohr gelassen hat, bleibt allerdings für immer ein Geheimnis. (In Wirklichkeit war es übrigens nur ein Ohrläppchen, das er dann seinem liebsten Freudenmädchen Rachel geschenkt hat.) Du selbst brauchst deine Ohren lediglich aufzusperren, um zu erfahren, wie viele Orte die UNESCO in der ehemaligen römischen Provinzhauptstadt für Welterbe hält. Darauf trinke dann einen. Oder zwei oder drei.
      Wer hat nicht schon immer davon geträumt, sich irgendwo im Nirgendwo eine alte Wasserleitung anzusehen. Ach, du? Dann wird sich das heute ändern, wenn du siehst, mit welcher Erhabenheit sich der dreistöckige Aquädukt Pont du Gard in die provenzalische Landschaft über den Gardon wölbt. Von wegen: »Die spinnen, die Römer!« Und wenn dein Handwerker das nächste Mal darüber lamentiert, wie schwierig das mit dem Traps sei, zeigst du ihm ein Bild der Pont du Gard.

      Amphitheater in Arles | © snail_makes_art, Pixabay / Chamäleon

      Dagegen ist Aix-en-Provence EU-FR-ST-Aix-en-Provence9 fast schon eine Erholung. Fast. Denn die plätschernden Springbrunnen, historischen Villas und Fassaden, Cafés und Bistros siehst du schon durch den Schleier der Abschiedsmelancholie. Stoße am Abend ein letztes Mal auf deine baldige Rückkehr in eine der schönsten Regionen Europas an, bevor du nur ein paar Meter vom Cours Mirabeau und dem Place de la Rotonde entfernt dein Kopfkissen umarmst. Und falls du nicht noch ein paar Tage dranhängst, wartet am nächsten Morgen dann eine halbe Stunde entfernt dein Flieger am Flughafen Marseilles EU-FR-ST-Marseille10.

       

      Blick auf Les-Baux-de-Provence | © Jaakko Kemppainen, Unsplash / Chamäleon

      10 Tage Erlebnis-Reise

      1. Tag -

      Willkommen in der Provence!

      In Frankreich sagt man »on y va« – los geht’s! Mit gepackten Koffern begibst du dich zum Flughafen, von wo aus du in die Provence startest. Vielleicht kannst du schon aus dem Flugzeug heraus einen kurzen Blick auf das tiefblaue Mittelmeer erhaschen, bevor du am Flughafen von Marseille landest. Hier wirst du abgeholt und in deine Unterkunft im Herzen der Stadt gebracht. Der Rest des Tages steht zu deiner freien Verfügung. Wie wäre es schon mal mit einem Spaziergang zum Vieux Port – dem alten Hafen –, an dem das Leben nur so pulsiert?
       

      Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 km.

      Hotel Marsiho by HappyCulture

      Das Hotel Marsiho liegt im belebten Herzen von Marseille, ideal gelegen zwischen dem Vieux Port und der historischen Altstadt. Ein Hingucker in den Zimmern ist die farbenfrohe Tapete, die dem Raum einen modernen Charme verleiht. Der alte Hafen mit seinen zahlreichen Bars und Restaurants ist fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen.

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      •  | © Hotel Marsiho by HappyCulture / Chamäleon
        2. Tag -

        Marseille – die älteste Stadt Frankreichs

        Nutze die Gelegenheit und stärke dich beim Frühstück, denn der heutige Tag ist der Erkundung von Frankreichs ältester und zweitgrößter Stadt gewidmet. Es geht los am alten Hafen, dem Ort, an dem alles begann. Im Jahre 600 v. Chr. landeten hier griechische Siedler und gründeten den Handelsposten Massalia. Bis heute ist der Hafen das pulsierende Herz der Stadt. Weiter geht es ins nahe gelegene Altstadtviertel, dass unter dem Namen Le Panier bekannt ist. Dieser geschichtsträchtige Stadtteil verzaubert dich mit seinen kleinen, treppenreichen Gassen und Ateliers, in denen verschiedenste Kunsthandwerke hergestellt und verkauft werden. Eine Sache ist dir inzwischen bestimmt schon aufgefallen: Die Basilika Notre-Dame de la Garde thront hoch über der Stadt und ist so gut wie immer zu sehen. Entweder erklimmst du den Hügel zu Fuß oder du nimmst den kleinen Touristenzug, der dich vom alten Hafen aus hinauf zur Kathedrale bringt. Für welche Variante du dich auch entscheidest, du wirst definitiv mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

        Das Frühstück und das Abendessen sind inkludiert.

        Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

        3. Tag -

        Malerische Calanques

        Östlich von Marseille erstreckt sich über gut 20 Kilometer ein ganz besonderer Küstenabschnitt – die Calanques. Fjordähnliche Buchten mit glasklarem Wasser, eingebettet zwischen malerischen Felsklippen. Im Jahr 2012 wurde hier Frankreichs jüngster Nationalpark erschaffen, der knapp 88.000 Hektar Land sowie 141.000 Hektar Meergebiet umfasst. Du fährst zunächst mit dem Reisebus nach Cassis und startest von dort eine Bootstour zu den Calanques. Am Nachmittag nimmst du Abschied von der Küste und fährst Richtung Norden. Unterwegs besuchst du ein Weingut und darfst die edlen Tropfen selbstverständlich auch verkosten. Weiter geht es durch die eindrucksvollen Landschaften der Provence. Lavendelfelder, Weinberge, Pinienwälder, zerklüftete Felsen und hier und da ein pittoreskes Örtchen bestimmen das Landschaftsbild. In den nächsten Tagen wirst du mehr von dieser malerischen Region erkunden.

        Das Frühstück und das Abendessen sind heute inklusive.

        Die Fahrstrecke umfasst ca. 150 km.

        Bei schlechtem Wetter kann die Bootstour nicht stattfinden. Alternativ besuchst du dann das Küstenstädtchen Cassis.

        Hotel des Amandiers

        Das Hotel des Amandiers liegt am Fuße des Montagnette-Massivs im Herzen des Val de Provence. Die Landschaft in der Umgebung ist geprägt vom Oliven- und Weinanbau. Ihre Gastgeberin Alexandrine und Gastgeber Jean-Marc heißen dich im Haus mit den roten Fensterläden herzlich willkommen. Die freundlichen und hellen Zimmer verfügen über eine Klimaanlage und manche sogar über eine private Terrasse. Nach dem Tagesprogramm kannst du dich im Pool erfrischen oder bei einer Partie Pétanque (eine Boule-Spielart) die lauen Abendstunden vertreiben. Dem Haus angegliedert ist das Restaurant Le Murala, mit einer gemütlichen, überdachten Terrasse. 

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        • Le Mas des Amandiers | © Le Mas des Amandiers / Chamäleon
          4. Tag -

          Idyllische Örtchen der Provence

          Zwischen den Gebirgszügen der Alpillen und des Luberons liegt das idyllische Örtchen L’Isle-sur-la-Sorgue. Moosbewachsene Schaufelräder und blumengeschmückte Brücken zieren hier die romantische Kulisse. Antiquitätenliebhaber aufgepasst! Echte Schnäppchen wirst du wohl kaum machen, dennoch lohnt es sich, durch die zahlreichen kleinen Antiquariate zu stöbern, die sich in ehemaligen Mühlen und Fabriken entlang der Hauptstraße angesiedelt haben. Les Baux-de-Provence, ein provenzalischer Traum, thront auf einem Hügel, umgeben von Weinbergen, Olivenhainen und Obstplantagen. Du besuchst zunächst die Carrières de Lumière. In einem ehemaligen unterirdischen Kalksteinbruch werden gigantische Lichtbilder berühmter Kunstwerke auf die nackten Felsen projiziert und mit dramatischer Musik und Erklärungen untermalt. Eine solche Kunstausstellung hast du sicher noch nie zuvor gesehen. Im Anschluss hast du Zeit, durch die engen, kopfsteingepflasterten Gassen des angeblich schönsten Dorfes der Provence zu flanieren.

          Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.

          Die Fahrstrecke umfasst ca. 150 km.

          Für die Carrières de Lumières empfehlen wir, warme Kleidung mitzunehmen, da es recht kühl werden kann.

          Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

          5. Tag -

          Auf den Spuren des Lavendels

          Nutze die kühleren Morgenstunden für die Besichtigung der berühmten Ockersteinbrüche von Roussillon. Vom strahlenden Sonnengelb bis hin zum leuchtenden Feuerrot ist das komplette Farbspektrum der warmen Farben abgedeckt. Besonders im Kontrast zur grünen Vegetation und im Spiel von Licht und Schatten kommt die Vielfalt und Intensität der Farbtöne gut zur Geltung. Traditionell dient Ocker übrigens als Pigment zum Färben von Gefäßen und Gebäuden. Heute sind die Steinbrüche stillgelegt, doch vor gut hundert Jahren, zur Blütezeit der Ockerindustrie, wurden bis zu 40.000 Tonnen Ocker pro Jahr gewonnen. Wer an die Provence denkt, hat vor allem eines im Sinn: Lavendel. Die Blütezeit des Lavendels erstreckt sich von Mitte Juni bis Mitte August, doch auch in den restlichen Monaten dreht sich hier alles um das wohlriechende Kraut. Rund um das Städtchen Sault liegt das Hauptanbaugebiet und hier befindet sich auch die familiengeführte und ökologisch betriebene Farm und Destillerie Aroma’Plantes. Bei der Erkundung des Betriebs erfährst du allerhand Wissenswertes über die Welt der Aroma- und Heilpflanzen.

          Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.

          Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km.

          Wir empfehlen im Ockersteinbruch keine weiße bzw. helle Kleidung zu tragen. Da du heute viel zu Fuß unterwegs bist, empfehlen wir außerdem bequemes Schuhwerk.

          Die Hochphase der Lavendelblüte erstreckt sich im Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte August und zeigt Variationen abhängig von Lavendelarten, Klima, Höhen- und Breitengraden. Ebenso spielt das örtliche Wetter eine entscheidende Rolle beim Ernten. Das Pflücken des Lavendels ist bedingt durch diverse klimatische Faktoren, wie beispielsweise der Luftfeuchtigkeit. Bei anhaltender Trockenheit könnte die Ernte einige Tage früher beginnen, während bei einem auftretenden Gewitter der Erntezeitpunkt verzögert wird.

          Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

          6. Tag -

          Sur le pont d’Avignon...

          Du verlässt die östliche Provence und fährst nach Avignon, wo dich ein gigantisches Kulturgut erwartet. Doch nicht ohne unterwegs einen kurzen Abstecher zur Abtei Notre-Dame de Sénanque zu machen, die inzwischen fast zu einem Wahrzeichen der Provence geworden ist. Gegründet im Jahr 1148 hat die Abtei eine wechselvolle Geschichte hinter sich, vom wohlhabenden Kloster bis hin zum verlassenen Ort. Inzwischen sind wieder Zisterziensermönche eingezogen, die die Abtei heute betreiben. Weiter geht’s nach Avignon. Das Ensemble aus Altstadt, Papstpalast und der berühmten Pont Saint-Bénézet, besser bekannt als Pont d’Avignon, steht heute unter dem Schutz der UNESCO. Du besichtigst zunächst den im gotischen Stil errichteten Papstpalast. Im Jahr 1309 verlegte Papst Clemens V. seine Residenz nach Avignon, um den politischen Wirren in Rom den Rücken zu kehren. In den kommenden 70 Jahren residierten und regierten insgesamt sieben französische Päpste aus Avignon. Anschließend ist noch ein wenig Zeit, um die Gassen der Altstadt und die viel besungene Brücke Pont d’Avignon zu erkunden.

          Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.

          Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km.

          Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

          7. Tag -

          Mit dem E-Bike durch die Camargue

          Der heutige Tag ist der wilden Seite der Provence gewidmet. Die Camargue ist in zwei aneinandergrenzende Naturschutzgebiete geteilt. Der etwas größere Teil im Osten steht unter dem Schutz des Parc naturel régional de Camargue. Im Westen liegt das kleinere Réserve naturelle nationale de Camargue, das bereits 1927 ausgewiesen wurde. Das gesamte Rhône-Delta ist Heimat für über 500 Vogelarten, besonders bekannt sind die rosa Flamingos, die sogar im Winter in den ausgedehnten Sumpfgebieten zu finden sind. Ebenso heimisch sind die weißen und als besonders sanftmütig geltenden Camargue-Pferde. Mit dem Reiseminibus fährst du zunächst nach Aigues-Mortes. Hier wechselst du das Gefährt und sattelst um auf E-Bikes, um anschließend die wilde Camargue zu entdecken. Genieße die Freiheit und die frische Luft, während du mit einem Helm sicher und umweltfreundlich durch die faszinierende Landschaft radelst. Für dein Wohlergehen ist dabei gesorgt, denn unterwegs hälst du immer wieder an und kostest verschiedene Spezialitäten aus der Region. Bevor es zurück zu deiner Unterkunft geht, machst du noch einen Schlenker an die Küste. Der kleine Ort Saintes-Maries-de-la-Mèr liegt, wie der Name es schon sagt, direkt am Meer und verfügt über kilometerlange, feine Sandstrände. Nutze die Zeit für einen Strandspaziergang, um Muscheln zu sammeln oder vielleicht sogar für eine erfrischende Abkühlung im Mittelmeer.

          Das Frühstück und das Abendessen sind inkludiert.

          Die Fahrstrecke mit dem Bus umfasst ca. 170 km. Die Fahrstrecke mit dem E-Bike umfasst ca. 40 km.

          Wenn du nicht an der Fahrradtour teilnehmen möchtest, kannst du das kleine Städtchen Aigues-Mortes erkunden.
          Bei schlechtem Wetter erkundest du die Camargue trockenen Fußes mit dem Geländewagen.
           

          Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

          8. Tag -

          Römische Monumente

          Am Vormittag besuchst du die alte Römerstadt Arles. Deine Erkundungstour durch die Altstadt führt dich vorbei an der erstaunlich gut erhaltenen Arena, die Platz für über 20.000 Zuschauer bietet. Zu Römerzeiten wurden hier vor allem Gladiatorenspiele ausgerichtet, im Mittelalter hingegen diente die Arena als Festung. Kannst du dir vorstellen, dass im Innenraum über 200 Häuser und zwei Kirchen gestanden haben sollen? Ebenso gut erhalten ist das antike Amphitheater, in dem seit jeher Konzerte und Theaterstücke aufgeführt werden. Nach so viel Geschichte ist es Zeit für einen kleinen Aperitif. Bei einem Winzer vor den Toren von Arles hast du die Gelegenheit verschiedene lokale Weine zu probieren. Am Nachmittag wartet noch ein weiteres römisches Monument auf dich: der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Pont du Gard. Die oberste Etage des dreistöckigen Aquäduktes ist 275 Meter lang und besteht aus 35 Arkaden, die sich in 50 Metern Höhe über den Fluss spannen. Nutze die Zeit, um dir etwas die Beine zu vertreten und das Bauwerk auf dich wirken zu lassen.

          Das Frühstück und das Abendessen sind inkludiert.

          Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km.

          Hôtel des Augustins

          Das Hôtel des Augustins liegt im Herzen von Aix-en-Provence, nur wenige Schritte vom berühmten Cours Mirabeau und Place de la Rotonde entfernt. Das Hotel bietet eine einzigartige Kombination aus Geschichte und Moderne, denn das Hotel wurde in den Räumlichkeiten der ehemaligen Kapelle eines Augustinerklosters erbaut. Insbesondere in der Lobby sind die Relikte aus dieser anderen Episode, wie die Gewölbedecke und die bunten Kirchenfenster, erhalten geblieben. Kombiniert mit klassisch-modernem Mobiliar, das sich auch in den Zimmern fortführt, ergibt sich somit ein ganz besonderer Charme.

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          • Hotel des Augustins | © Hotel des Augustins / Chamäleon
            9. Tag -

            Die heimliche Hauptstadt der Provence

            Nach einem gemütlichen Frühstück fährst du weiter nach Aix-en-Provence, der heimlichen Hauptstadt der Provence. Villen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, grüne Boulevards und Plätze, plätschernde Brunnen und zahlreiche Cafés und Bistros zieren das Stadtbild. Savoir-vivre wird hier großgeschrieben. Nutze den Tag, um das quirlige Städtchen auf eigene Faust zu erkunden, ein paar letzte Souvenirs zu erstehen oder mit einem Pastis (provenzalischer Anisschnaps) auf die Erlebnisse der letzten Tage anzustoßen. Am Abend triffst du dich mit allen Reiseteilnehmern zum gemeinsamen Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant.

            Das Frühstück und ein Abschiedsabendessen in einem lokalen Restaurant sind im Preis inbegriffen.

            Die Fahrstrecke umfasst ca. 80 km.

            Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.

            10. Tag -

            Heimreise

            Heute heißt es Abschied nehmen. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wirst du zum Flughafen von Marseille gebracht und fliegst zurück in Richtung Heimat.

            Das Frühstück ist inklusive.

            Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 km.

            Frankreich | Provence

            Termine & Preise

            Leistungen

            Aufpreis Wunschleistungen

            • Einzelzimmer: ab 700 €
            • Abflughafen: DE ab 100 € / AT ab 200 € / CH ab 200 €
            • Sitzplatzreservierung auf dem Mittelstreckenflug: ab 50 €

            Termine

            • Preis inklusive Linienflug ab/bis Frankfurt
            Frankreich | Provence

            Unterkünfte

            •  | © Hotel Marsiho by HappyCulture / Chamäleon
              | Frankreich

              Hotel Marsiho by HappyCulture

              Das Hotel Marsiho liegt im belebten Herzen von Marseille, ideal gelegen zwischen dem Vieux Port und der historischen Altstadt. Ein Hingucker in den Zimmern ist die farbenfrohe Tapete, die dem Raum einen modernen Charme verleiht. Der alte Hafen mit seinen zahlreichen Bars und Restaurants ist fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen.

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              • Le Mas des Amandiers | © Le Mas des Amandiers / Chamäleon
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                Hotel des Amandiers

                Das Hotel des Amandiers liegt am Fuße des Montagnette-Massivs im Herzen des Val de Provence. Die Landschaft in der Umgebung ist geprägt vom Oliven- und Weinanbau. Ihre Gastgeberin Alexandrine und Gastgeber Jean-Marc heißen dich im Haus mit den roten Fensterläden herzlich willkommen. Die freundlichen und hellen Zimmer verfügen über eine Klimaanlage und manche sogar über eine private Terrasse. Nach dem Tagesprogramm kannst du dich im Pool erfrischen oder bei einer Partie Pétanque (eine Boule-Spielart) die lauen Abendstunden vertreiben. Dem Haus angegliedert ist das Restaurant Le Murala, mit einer gemütlichen, überdachten Terrasse. 

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                • Hotel des Augustins | © Hotel des Augustins / Chamäleon
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                  Hôtel des Augustins

                  Das Hôtel des Augustins liegt im Herzen von Aix-en-Provence, nur wenige Schritte vom berühmten Cours Mirabeau und Place de la Rotonde entfernt. Das Hotel bietet eine einzigartige Kombination aus Geschichte und Moderne, denn das Hotel wurde in den Räumlichkeiten der ehemaligen Kapelle eines Augustinerklosters erbaut. Insbesondere in der Lobby sind die Relikte aus dieser anderen Episode, wie die Gewölbedecke und die bunten Kirchenfenster, erhalten geblieben. Kombiniert mit klassisch-modernem Mobiliar, das sich auch in den Zimmern fortführt, ergibt sich somit ein ganz besonderer Charme.

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