Sie könnten doch auf onjala.com schon mal einen Blick darauf werfen, wo Ihre Wunderwelten-Reise beginnt. Es träumt sich dann schöner, wenn Sie abends in Frankfurt 1 einsteigen und am Morgen in Johannesburg aufwachen. Der Hopser bis Windhoek reicht gerade für die Erkenntnis, dass soeben ein Traum in Erfüllung geht. Statt kneifen, sozusagen. Und schon schälen sich die Zipfelmützen-Dächer der Onjala Lodge 2 3 aus den Farbtönen der namibischen Buschsavanne. Einheimische sprechen von der »kleinen Schwester der Serengeti«. Und mittendrin ein Pool, ein ZenSations Spa, eine der weltbesten Sternwarten und der Beginn einer wunderbaren (Gast-)Freundschaft. 1.700 Hektar Garten sind Dimensionen, die man erst mal verarbeiten muss. Wobei auch das herkömmliche Verständnis von einem Garten der Korrektur bedarf, denn wilde Tiere laufen nun mal, wo sie wollen, weshalb wir im Wildpark der Onjala Lodge schon bald neue Bekanntschaften machen: Oryxantilopen, Springböcke, Kudus, Strauße und vielleicht auch Bergzebras und Giraffen.
Auf dem Weg zum Pom Pom Camp (© Pom Pom Camp / Chamäleon)

Die Kalahari 4 5 ruft. Roter Pudersand so weit das Auge reicht und riesige Tierherden vieler in Afrika heimischer Arten. Natürlich gibt es einen Trick, wie man sie aus vertraulicher Nähe beobachten kann, und deshalb liegt unsere Grassland Bushman Lodge in Sichtweite einer Wasserstelle, wo Sie bei einem Sundowner von der Terrasse aus den abendlichen Konvent der Tiere belauschen können. Wenn das Lagerfeuer bizarre Reflexe auf die Gesichter zaubert, kommt die Zeit der San. Das älteste Volk Afrikas jagt wie vor 10.000 Jahren immer noch mit Giftpfeilen aus dem Saft der Diamphidia-Larven. Aber heute tanzen sie für uns in ihrer Tradition des Bittens und des Dankes an die Götter.

Wenn der eine aufsteht, geht der andere schlafen. Der eine sind Sie, der andere ist der Löwe, der nach getaner Jagd ein schattiges Verdauungsplätzchen sucht. Nun, da er satt ist, schneiden wir ihm mutig den Weg ab und kommen bei einer optionalen Fahrt dem König der Tiere so nah, dass Sie Ihr Teleobjektiv stecken lassen können. Danach haben Sie sich ein Ranger-Frühstück verdient, bevor Ihnen die San im Teil zwei ihrer seit Jahrtausenden bewahrten Kultur das Überlebenswichtigste beibringen: wie Sie Heilpflanzen in der Wüste finden, wie Sie Feuer machen ohne Feuerzeug und Spuren richtig lesen, damit Sie im Ernstfall ein Nashorn von einem Erdmännchen unterscheiden können.

Einbaum-Bootsfahrt auf dem Okavango (© Chamäleon)
Streuobstwiesen kennen Sie bestimmt, aber wissen Sie auch, was eine Streusiedlung ist? In Maun 6 werden Sie das auf den ersten Blick erkennen. Eine Straße längs, eine quer. Dazwischen Hütten nach dem Vorbild der Streuobstwiese, fertig ist die Stadt. Einkaufszentren gibt’s auch, Tür an Tür mit Lehmbuden. Und Rinder, die es sich auf Verkehrsinseln gemütlich machen, falls man sie so nennen kann. Nicht die Rinder, die Verkehrsinseln. Den unschlagbaren Vorteil von Maun erfahren Sie allerdings erst morgen. Heute machen wir noch einen Besuch bei den »Sonnenkindern«. Eine Tagesstätte, die 150 der Kleinsten von der Straße geholt hat, um ihnen Schutz und das Rüstzeug für ein geordnetes Leben zu geben. Dann trennt uns nur noch ein Sonnenuntergang im Breitwandformat vom tierreichsten Feuchtgebiet Afrikas. Nehmen Sie auf der Terrasse der Thamalakane River Lodge Platz und verabschieden Sie mit baumelnder Seele den glutroten Ball in eine Nacht, in der von weit her die Geräusche der Wildnis an Ihr Natursteinchalet dringen.
Viktoriafälle (© Simone Möhle / Chamäleon)
Gut geschlafen trotz gelegentlicher Hilferufe, wenn die Hyäne hinter dem Springböckchen her war? Gut so, dann sind Sie gerüstet für Ihren Eintritt in das unberührte Paradies des Okavango. Aber was heißt hier unberührt? Die beinahe außerirdische Landschaft mit riesigen Elefanten- und Büffelherden, sämtlichen Raubtierarten des südlichen Afrikas und einer kunterbunten Vogelwelt hat noch keinen unberührt gelassen. Wie auch, wenn wir einen vollen Tag lang mit dem offenen Safariwagen durch das Moremi-Wildreservat 7 rollen. Unser Lackmustest auf Gänsehaut. Argwöhnisch beäugt von denen, die wir beäugen wollen. Doch dieser Rollentausch ist beabsichtigt, fragt sich nur, was Hippos, Löwen, Gnus, Spießbock- und Antilopenverbände von der eigenartigen Spezies auf ihren kreisrunden Beinen halten.
Guide mit Erdmännchen (© FVA Botswana / Chamäleon)
Baobab. Kein anderer Name steht so bildhaft für die afrikanische Urgewalt wie der Affenbrotbaum, von dem die Legende sagt, der Teufel hätte ihn mit der Krone nach unten gepflanzt. Da ist es auch nicht mehr weit zu der Vorstellung, dass Götter und Geister in seinem zehn Meter dicken Stamm wohnen. Möchten Sie es nachprüfen? Im Planet Baobab Camp 8 werden Sie aller Voraussicht nach erst dem Pool den Vorzug geben, aber dann! Dann weist Ihnen der Mopane-Buschwald den Weg zu einer Wasserstelle, wo es von Baobabs nur so wimmelt. Was nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass ein einziger Baum 160.000 Liter Wasser speichern kann. Die Makgadikgadi-Salzpfanne 9 wäre froh, wenn sie nur einen Bruchteil davon abbekommen würde. Hier dominiert auf 60.000 knochentrockenen Quadratkilometern der vegetationslose Tod. Da kann auch ein Medizinmann nicht mehr viel ausrichten, und trotzdem versuchen wir, ihn bei einem Rundgang durch das Dorf Gweta zu treffen, besuchen die Grundschule, den Open-Air-Gerichtshof und einen Rinderkral mit hohem Symbolcharakter für Botswana.
Erdmaennchen (© Kai-Uwe Küchler, Art & Adventure / Chamäleon)
Genug vom Salz. Chobe 10 11 gehört zu jenen Namen, die Naturkundlern das Herz höher schlagen lassen. Der Nationalpark am gleichnamigen Fluss ist unser Ziel nach einer aufregenden Fahrt durch das Land. Chobe steht für hautnahe Tierbeobachtungen. Löwenrudel und andere Raubkatzen, die gern im Schatten der Büsche liegen, Flusspferde mit wackelnden Ohren, träge blinzelnde Krokodile, badende Elefanten und jede Menge Namen, die Sie erst noch lernen müssen: Büffel, Kudu, Puku, Toko, Adler und deren ganze bucklige Verwandtschaft. Auch der nächste Tag ist voll von diesen überwältigenden Erfahrungen.
Loewe (© Nico Smit, iStockphoto.com / Chamäleon)
Hören Sie es donnern? Die UNESCO hat das Geräusch zum Weltnaturerbe erklärt, wir erklären es zum beeindruckendsten Naturschauspiel der Erde: die Victoriafälle 12 13. Die Gischt von 10 Millionen Litern Wasser pro Sekunde hat rund um den Wasserfall einen gespenstischen Nebelwald entstehen lassen. Darin wandern wir mit immer neuen, traumhaften Ausblicken auf den Showdown des Sambesi. Übertreffen lässt sich dieses Gänsehaut-Gefühl nur mit einem optionalen Rundflug durch den »donnernden Rauch« respektive einer Sundowner-Bootstour mit garantiertem Happy End. Erlebnisse satt, um weiter zu träumen, auf dem Rückflug von Victoria Falls 14 über Johannesburg nach Frankfurt 15 und noch lange danach, wenn Sie sich fragen, wann endlich der neue Chamäleon-Katalog rauskommt.
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