»Private Sossusvlei«
- mit 4 bis 6 Personen
15 Tage zu den Höhepunkten Namibias
Das Besondere an dieser Reise sind sehr kleine Gruppen sowie die Übernachtungen in einmalig schön gelegenen und luxuriösen Lodges. Sie besuchen die höchsten Dünen der Welt im Namib-Naukluft-Park, unternehmen ganztägige Safaris im Etosha-Nationalpark und genießen am Ende der Reise einen erholsamen Aufenthalt in der »Frans Indongo Lodge«. Die Sonne am tiefblauen Himmel, die schier endlose Weite und die Farbenpracht der Landschaft werden Ihnen lange in Erinnerung bleiben.
Reiseverlauf:
1. Anreise:
Bahn- oder Fluganreise nach Frankfurt a.M., Abflug am späten Abend nonstop nach Windhoek.
2. Vom Flughafen Windhoek zur »Onjala Lodge«:
Am Morgen werden Sie nach Ihrer Landung auf dem Flughafen in Windhoek von Ihrem Reiseleiter empfangen. Sie fahren zur nordöstlich von Windhoek gelegenen »Onjala Lodge«, die phantasievoll in die Landschaft integriert und aus Naturmaterialien errichtet ist. Sie verfügt über vier geschmackvoll eingerichtete Panoramasuiten, einen großen Swimmingpool und einen kleinen Pool mit Wasserfall. Die reizvolle Landschaft, die gastfreundliche Atmosphäre und die gute Küche bilden den idealen Rahmen für die Einstimmung auf Ihre Reise.
3. »Onjala Lodge«:
Bei schönem Wetter genießen Sie nach einer kurzen Wanderung ein Frühstück im afrikanischen Busch. Die »Onjala Lodge« liegt in der für Namibia typischen Landschaft mit weiten Ebenen und vereinzelten kleinen Gebirgsformationen. Auf Wanderwegen können Sie die afrikanische Buschsavanne erkunden. Entlang eines angelegten Pfads sind heimische Pflanzen gekennzeichnet, deren Besonderheiten beschrieben werden. Optional können Sie an einer Safari zu Pferd teilnehmen. Am Nachmittag geht es auf eine ca. 2-stündige Safari im offenen Geländewagen durch den Wildpark der Lodge. Sie können die hier lebenden Oryxantilopen, Springböcke, Kudus, Strauße und mit etwas Glück auch Bergzebras oder Giraffen beobachten. Nach dem in der Regel spektakulären Sonnenuntergang können Sie von Ihrem Balkon oder durch ein Teleskop den gigantischen Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre bestaunen. Übernachtung wie am Tag zuvor.
4. Von der »Onjala Lodge« in den Namib-Naukluft-Park:
Sie fahren Richtung Westen in die Namib-Wüste und erreichen nachmittags die »Sossusvlei Lodge« direkt vor dem Eingangstor zum Sossusvlei im Namib-Naukluft-Park. Die Luxuszelte sind extra für die hohen Wüstentemperaturen entworfen worden und fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Jedes der geräumigen Zelte ist komfortabel ausgestattet und verfügt über ein Badezimmer und eine eigene kleine Veranda. Abends erwartet Sie ein eindrucksvolles Buffet, das von den Mitarbeitern der Lodge mitten in der Wüste aufgebaut wird.
5. Sossusvlei:
Bei Sonnenaufgang Abfahrt zu den gigantischen Dünen am Sossusvlei. Die Farbspiele, verursacht von der aufgehenden Sonne, schaffen eine einzigartige Stimmung. Am Parkplatz versperren die Dünen den Weg. Deshalb geht es von hier per Allradshuttle in das Vlei und zurück. Sie spazieren durch die Dünenwelt und können versuchen, einen der bis zu 350 m hohen Sandberge zu erklimmen. Im Dead Vlei sind über 500 Jahre alte abgestorbene Akazienbäume zu sehen, deren knorrige Stämme vor den hohen Dünen ein einmaliges Bild abgeben. Während einer kurzen Wanderung lernen Sie anschließend den Sesriem Canyon kennen. Die einzigartige Stimmung kurz vor Sonnenuntergang erleben Sie auf der Elim-Düne. Übernachtung wie am Tag zuvor.
6. Vom Namib-Naukluft-Park nach Swakopmund:
Sie fahren am Namib-Naukluft-Park entlang zum Kuiseb Canyon. Eine kurze Wanderung führt zum ehemaligen Unterschlupf zweier deutscher Forscher, die sich hier während des Zweiten Weltkrieges versteckt hielten. Anschließend gelangen Sie zur wundersamen Welwitschia mirabilis, einer über 1.000 Jahre alt werdenden Wüstenpflanze, die nur in der Namib zu finden ist. Weiter geht es durch eine »Mondlandschaft« nach Swakopmund. Das elegante »Hansa Hotel« liegt im ruhigen Stadtkern, ist stilvoll eingerichtet und bekannt für seine ausgezeichnete Küche und den individuellen Service.
7. Swakopmund und Walvis Bay:
Vormittags unternehmen Sie eine Katamaranfahrt in der Lagune von Walvis Bay. Die 3-stündige Fahrt geht zu einer großen Robbenkolonie am Pelican Point, wo Sie höchstwahrscheinlich zwei verschiedene Delphinarten, Robben und natürlich Seevögel beobachten können. An Bord wird Ihnen ein Snack, bestehend aus frischen Atlantikaustern und belegten Brötchen, sowie Sekt angeboten. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie die zahlreichen Relikte aus deutscher Kolonialzeit oder besuchen Sie das Aquarium. Oder buchen Sie einen faszinierenden Rundflug über die Wüste und zu den Schiffswracks von Conception Bay (optional). Abends empfiehlt sich ein Spaziergang am Meer. Übernachtung wie am Vortag.
8. Von Swakopmund zur »Ai Aiba The Rock Painting Lodge« am Erongo-Gebirge:
Sie fahren wieder ins Landesinnere zur »Ai Aiba The Rock Painting Lodge«, die am Fuße eines der zahlreichen Granithügel des Erongo-Gebirges liegt. Von den strohgedeckten Bungalows und dem offenen Restaurant haben Sie einen fantastischen Blick über die Ebene und auf die Berge am Horizont. Sogar der mit 2.574 m höchste Berg Namibias, der Brandberg, ist in seiner ganzen Pracht zu sehen. Zur Abkühlung können Sie ein paar Runden im Swimmingpool drehen. Ein Mitarbeiter der Lodge begleitet Sie am Nachmittag auf einer Erkundungstour zu den uralten San-Felszeichnungen, die auf dem Gelände der Lodge zu finden sind. Umgeben von massiven Granitfelsen ist der Sonnenuntergang in der Natur hier ein besonderer Genuss.
9. Vom Erongo-Gebirge in den Etosha-Nationalpark:
Heute geht es über Outjo in den Etosha-NP mit seiner spannenden afrikanischen Tierwelt. Die Wasserstellen mit exotisch klingenden Namen wie Gemsbokvlakte und Olifantsbad werden meist sehr stark von Antilopen und Elefanten frequentiert und versprechen beste Fotografiermöglichkeiten. Bei Sonnenuntergang erreichen Sie mit der »Etosha Safari Lodge« eine ideale Übernachtungsmöglichkeit direkt am Etosha-NP. Das weitläufige Hauptgebäude ist im kolonialen Stil erbaut und mit Erinnerungen an die Entdecker und ersten Forscher ausgestattet. Zu jedem Chalet gehört eine eigene Veranda mit Blick auf die weite Ebene mit typisch namibischer Buschsavanne. Aus den drei schön angelegten Swimmingpools schauen Sie ebenfalls in die Landschaft.
10. Etosha-Nationalpark:
An diesem Tag fahren Sie im offenen Geländewagen durch den abwechslungsreichen Etosha-NP, der mit seiner offenen Vegetation ideale Bedingungen für die Tierbeobachtung bietet. Die meiste Zeit werden Sie sich in der Nähe der Wasserlöcher aufhalten und Elefanten, Antilopen, Giraffen und vielleicht auch Löwen oder Leoparden beobachten, die hier ihren Durst stillen. Im Laufe des Tages fahren Sie auch ein Stück direkt an der Salzpfanne entlang, die sich kilometerweit nach Norden erstreckt, und werden Tierherden beobachten, die am Rand der Salzpfanne entlangwandern. Übernachtung wie am Tag zuvor.
11. Etosha-Nationalpark:
Auch heute werden Sie die Tiere vor allem in der Nähe der Wasserlöcher beobachten. Dabei bewegen Sie sich nach und nach vom Süden des Parks in Richtung Osten. Bei Sonnenuntergang erreichen Sie die exzellente »Etosha Aoba Lodge«, ca. 20 km vor dem östlichen Eingang des Parks gelegen. Die zehn strohgedeckten Bungalows der Lodge liegen in einem dichten Tambutiwald. Auf dem Farm gelände werden Sundowner-Fahrten angeboten (optional).
12. Historic Living Village der San in der Kalahari:
Sie fahren durch die Bergbaustadt Tsumeb und über Grootfontein zum Historic Living Village der »Xao-o Ju/Hoansi Ga«, was so viel wie »das Leben der Ju/Hoansi San« bedeutet. Die historische San-Siedlung ist in der Nähe des heutigen Dorfs wie in alten Zeiten des freien Nomadentums aufgebaut und besteht aus einigen traditionellen Grashütten, die unter großen alten Mangettibäumen im Schatten stehen. Sie bekommen einen Einblick in das frühere und in das heutige Leben der San, die von den weißen Einwanderern als »Buschmänner« bezeichnet wurden. Die San sind die älteste Bevölkerungsgruppe in Namibia und leben seit vermutlich 20.000 Jahren im südlichen Afrika. Die San erklären und zeigen Ihnen, wie man Feuer macht, kunstfertig Schmuck und Seile herstellt, Fallen legt und wie man auf althergebrachte Weise mit Pfeil und Bogen jagt. Bei traditionellen Tänzen und Spielen beziehen die San ihre Besucher aktiv ins Geschehen ein. Anschließend fahren Sie zur Gästefarm »Ghaub«. Die Gebäude der ehemaligen Rheinischen Missionsgesellschaft wurden mit großem Aufwand und viel Liebe restauriert und neue Zimmer im gleichen Stil hinzugefügt.
13. Von der Gästefarm »Ghaub« zur »Frans Indongo Lodge«:
Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Wanderung zu den historischen Gräbern der ehemaligen Missionsstation. Anschließend geht es über Otavi zur »Frans Indongo Lodge«, die ca. 40 km nördlich von Otjiwarongo liegt. Die Lodge ist geschmackvoll mit traditionellen Gebrauchsgegenständen der Ovambo dekoriert und wie ein Kral, u.a. mit Holzpfählen als Zaun, angelegt. Die Gastgeber Astrid und Alf Walter schaffen mit Herzlichkeit, ausgezeichneter Küche und dem schönen Garten eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Die großzügige Terrasse bietet einen wunderbaren Blick in den Sonnenuntergang und auf die nahegelegene Wasserstelle, an der sich Antilopen, Zebras, Gnus und manchmal sogar Nashörner einfinden. Nachmittags unternehmen Sie eine Rundfahrt im privaten Wildpark der Farm.
14. Von der »Frans Indongo Lodge« nach Windhoek:
Über Otjiwarongo und Okahandja fahren Sie nach Windhoek und erreichen gegen Mittag die Fraueninitiative »Penduka« im Stadtteil Katutura. Hier sind Kleinunternehmen von Kunsthandwerk bis Gastronomie vereint. Sie bekommen einen Einblick in die Herstellung von Tischdecken, Bettüberwürfen und Rucksäcken in typisch namibischem Design. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt mit Einkaufsmöglichkeiten werden Sie zum Flughafen gebracht. Abflug von Windhoek am Abend.


