»Baobab«
15 Tage Selbstfahrer-Tourvorschlag
Diese Selbstfahrer-Tour per Mietwagen mit vorgebuchten Unterkünften führt zu den Dünen des Sossusvlei und nach Swakopmund. Die einzigartige Tierwelt Afrikas erleben Sie im Etosha-, im Bwabwata- und im Chobe-Nationalpark. Krönender Abschluss ist das Naturschauspiel der Victoriafälle. Eine Besonderheit der Deluxe-Variante sind insgesamt vier Übernachtungen in exklusiven, auf Inseln gelegenen Lodges.
Reiseverlauf:
1. Anreise:
Bahn- oder Fluganreise nach Frankfurt a.M., Abflug am späten Abend nonstop nach Windhoek oder über Johannesburg nach Windhoek.
2. Windhoek:
Nach Ankunft in Windhoek übernehmen Sie den Mietwagen direkt am Europcar-Schalter. Vom Flughafen fahren Sie zum ruhig gelegenen und doch nicht weit von der Innenstadt entfernten Gästehaus »Tamboti«. Hier gibt es einen Swimmingpool zum Abkühlen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Deluxe: Vom Flughafen fahren Sie zum »The Elegant B&B« in einem ruhigen Stadtteil Windhoeks. Die fünf Zimmer sind mit Klimaanlagen ausgestattet. Im Garten oder am kleinen Pool können Sie sich nach dem langen Flug entspannen.
3. Von Windhoek nach Sesriem:
Fahrt in Richtung Südwesten, über den Spreetshoogte-Pass zum »Desert Camp«, das direkt vor dem Eingangstor zu Sesriem Canyon und Sossusvlei liegt. Die 20 En-suite-Luxuszelte stehen unter großen Kameldornbäumen. Zum Erfrischen gibt es einen Swimmingpool. Deluxe: Die »A Little Sossus Lodge« befindet sich 35 km südlich von Sesriem. Von den aus Naturstein erbauten Bungalows haben Sie einen wunderbaren Rundblick in die weite Ebene, auch hier gibt es einen Swimmingpool.
4. Sossusvlei:
Heute machen Sie einen Ausflug zum Sesriem Canyon und zum Sossusvlei. Am Parkplatz versperren riesige Sanddünen den Weg, deshalb geht es zu Fuß zur 5 km entfernten eigentlichen Pfanne (Vlei) weiter (optional können Sie per Allradshuttle für ca. NAD 110 (ca. EUR 8) vom Parkplatz in das Vlei und zurück fahren). Versuchen Sie mal, einen dieser bis zu 350 m hohen Sandberge zu erklimmen. Nach einer kurzen Wanderung im Sesriem Canyon können Sie bis kurz vor Sonnenuntergang die Stimmung an der Elim-Düne genießen. Übernachtung wie am Vortag.
5. Von Sesriem nach Swakopmund:
Sie fahren an der Namib entlang, über Solitaire und durch den Kuiseb Canyon. Anschließend geht es durch den Namib-Naukluft-Park. Hier empfiehlt sich ein Abstecher zur uralten Pflanze Welwitschia mirabilis. Am Nachmittag erreichen Sie die »Beach Lodge« am nördlichen Stadtrand von Swakopmund. Sie liegt direkt am Strand und hat die Form eines Schiffes. Von den Zimmern hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Atlantik. Deluxe: Das elegante »Hansa Hotel«, eines der ältesten Gebäude der Stadt, liegt im ruhigen Stadtkern und ist bekannt für seine ausgezeichnete Küche und den individuellen Service.
6. Von Swakopmund in den Etosha-Nationalpark:
Sie fahren über Omaruru und Outjo zum legendären Etosha-NP. Das »Etosha Safari Camp« ist die ideale Übernachtungsmöglichkeit direkt am NP. Die an einem kleinen Hügel erbauten Bungalows mit eigener Veranda sind geräumig und vermitteln klassisches Safari-Feeling. Im Restaurant wird in angenehmer Atmosphäre sehr gutes Essen serviert. Deluxe: Die »Etosha Safari Lodge«, nur 9 km vom Etosha-NP entfernt, bietet einen schönen Ausblick auf mit Mopanebäumen bewachsene Hügel. Zur Lodge gehören ein Restaurant, eine Bar und drei Swimmingpools. Optional werden geführte Safaris in den Park angeboten.
7. Etosha-Nationalpark:
Sie verbringen den Tag im Etosha-NP, wo Sie viele Tiere beobachten können. An der Wasserstelle Klein-Namutoni legen Sie einen letzten Stopp ein, bevor es abends zu Ihrer Unterkunft geht. Das »Onguma Game Reserve« befindet sich an der östlichen Grenze des Etosha-NPs. Die Zimmer des »Onguma Bush Camp« befinden sich im alten, geschmackvoll renovierten Farmhaus. Von einer erhöhten Holzplattform haben Sie eine gute Sicht auf die nachts beleuchtete Wasserstelle. Deluxe: Die exzellente »Etosha Aoba Lodge« mit ihren zehn strohgedeckten Bungalows liegt in einem Tambutiwald nur 20 km vom Etosha-NP entfernt.
8. Vom Etosha-Nationalpark zur »Hakusembe River Lodge«:
Nach einem Stopp am Otjikoto-See passieren Sie auf dem Weg nach Rundu kurz hinter Grootfontein die »Rote Linie«, einen Veterinärzaun, der quer durch Namibia verläuft. Die »Hakusembe River Lodge« mit Bungalows im afrikanischen Stil liegt direkt am Okavango. Von der Lodge mit üppigem Garten und Pool haben Sie einen schönen Blick auf den Fluss.
9. Von der »Hakusembe River Lodge« zu den Popa Falls und in den Bwabwata-Nationalpark:
Sie fahren am Okavango entlang nach Osten in den Caprivi-Zipfel und gelangen zu den Popa-Falls-Stromschnellen. Ihre nächste Station ist das »Camp Kwando« im Ost-Caprivi. Das Camp liegt direkt am gleichnamigen Fluss und bietet eine ideale Mischung aus rustikalem Afrika-Erlebnis und dem Komfort einer Lodge. Die strohgedeckten Chalets mit Moskitonetzen und Bad befinden sich auf einer kleinen Halbinsel, jedes hat eine eigene Veranda direkt am Ufer des Kwando. Für den Nachmittag empfehlen wir, eine Bootsfahrt auf dem Kwando zu buchen (optional). Deluxe: Sie fahren weiter bis zur exklusiven, auf der Insel Birre im Kwando gelegenen »Susuwe Island Lodge« am Bwabwata-NP. Das Hauptgebäude und die sechs strohgedeckten Suiten stehen unter riesigen Leberwurst- und Ahnenbäumen. Die Suiten zeichnen sich durch ihre Großzügigkeit aus: Die Badezimmer allein sind ca. 16 m² groß, und zu jeder Terrasse gehört ein kleiner Erfrischungspool. Für den Nachmittag empfehlen wir eine Bootsfahrt auf dem Kwando (optional). Dabei können Sie mit etwas Glück Elefanten beim Trinken, Flusspferde beim Gähnen und einen spektakulären Sonnenuntergang beobachten.
10. Bwabwata-Nationalpark:
Am Vormittag können Sie einen Ausflug in das Dorf Singalamwe zu den Mafwe unternehmen (optional). Im Historic Living Village erhalten Sie einen Einblick in das frühere und in das heutige Leben der Mafwe. Im Mittelpunkt steht das Kennenlernen ihrer ursprünglichen Lebensweise und vorkolonialen Kultur im traditionell errichteten Dorf. Nachmittags wird eine Pirschfahrt im Bwabwata-NP angeboten (optional). Es gibt in dieser Gegend so wenige Lodges, dass Ihnen in dem noch weitgehend unberührten Park kaum andere Fahrzeuge begegnen werden. An der Hufeisenbiegung des Kwando gibt es die höchste Konzentration aller Tiere des Parks. Eine Elefantenherde mit bis zu 200 Tieren ist hier keine Seltenheit. Übernachtung wie am Tag zuvor. Deluxe: Für den Vormittag empfiehlt sich eine geführte Wanderung und für den Nachmittag eine Safari im Bwabwata-NP (beides optional). Übernachtung wie am Vortag.
11. Chobe-Nationalpark:
Kurz hinter Katima Mulilo überqueren Sie die Grenze nach Botswana und geben in Kasane den Mietwagen ab. Die »Water Lily Lodge« liegt am Flussufer in Kasane direkt am Chobe-NP, der für seine großen Büffel- und Elefantenherden bekannt ist. Die Lodge hat einen Pool und bietet Geländewagen- und Bootsfahrten an (beides optional). Deluxe: Kurz hinter Katima Mulilo überqueren Sie die Grenze nach Botswana und geben in Kasane den Mietwagen ab. Per Boot werden Sie zur »Impalila Island Lodge« gebracht, deren acht Chalets in einem Meer von Papyrus versteckt sind. Alle Chalets liegen direkt am Sambesi und haben eigene Terrassen mit Blick auf den Fluss. Die Terrasse des Restaurants ist um einen riesigen alten Baobab-Baum gebaut. Vom Pool haben Sie einen weitläufigen Blick auf die Umgebung. Die Lodge bietet eine Safari per Boot, bei der Antilopen, Raubtiere und Vögel beobachtet werden können, sowie eine Wanderung zum größten und höchsten Baobab der Insel an (beides optional).
12. Chobe-Nationalpark:
Sehr wahrscheinlich bekommen Sie auf einer Safari (optional) viele Flusspferde, Antilopen und Krokodile, auch Löwen, die unter Bäumen ruhen, und Elefanten beim Baden zu Gesicht. Während der Mittagszeit können Sie sich am Pool entspannen. Übernachtung wie am Tag zuvor.
13. Von Kasane zu den Victoriafällen:
Nach dem Frühstück werden Sie per Auto in ca. zwei Stunden direkt zum »Amadeus Garden Guesthouse« gebracht. Das deutschsprachig geführte Gästehaus ist ca. 2 km von den Victoriafällen entfernt. Elf geräumige, afrikanisch eingerichtete Zimmer sind um den Pool arrangiert. Für den Nachmittag empfehlen wir Ihnen einen Ausflug zu den Victoriafällen. In der Regenzeit stürzen hier bis zu 10 Mio. Liter Wasser pro Sekunde in die Tiefe (Eintritt = Extrakosten).
14. Von den Victoriafällen nach Windhoek und Abreise:
Am Vormittag können Sie ein weiteres Mal die Victoriafälle bestaunen (Transfer und Eintritt = Extrakosten) oder sich im Garten entspannen. Gegen Mittag werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen nach Windhoek bzw. Johannesburg. Am Abend Abflug von Windhoek bzw. Johannesburg nonstop nach Frankfurt a.M.


