Das Chamäleon Team ist viel unterwegs und hält engen Kontakt mit den Partnern vor Ort.
Der Chamäleon-Reporter führte bislang folgende Interviews:
Der Chamäleon-Reporter
Julia Pflug
Chamäleon-Team ReiseberatungJulia ist wieder da!
Wenn einer der Lieben in ein Land aufbricht, das geheimnisvoll und betörend sein soll, von dem man aber gar nichts weiß, außer, dass kein Handynetz und Internet nur mit sehr viel Glück zur Verfügung steht, dann ist die Freude groß, wenn die Heimgekehrte wieder vor der Tür steht.
Julia ist wieder da und sie erzählt: Es war kurz nach der Regenzeit als ich meinen Traum wahr machte und nach Burma flog. Von einem Land, das so lange abgeschottet war, gibt es außer spannenden Sagen und Erzählungen nicht viel, mit dem man eine Reise im üblichen Sinne vorbereiten könnte. Natürlich kennt man diese unglaublichen Luftaufnahmen, auf denen Pagodenspitzen in den Himmel ragen wie im Schwarzwald die Tannen. Mal gold, mal weiß, aber doch mehr gold. Auch der Mingun-Tempel, die unfassbare Shwedagon-Pagode und der goldene Fels sind Sehnsuchtsmotive, die lange im Verborgenen lagen. Aber das ist Geschichte. Burma blüht auf und das führt geradezu zu der Frage. Wann Burma, wenn nicht jetzt?
Apropos zwangsläufig. Fehlt in einem Staat, der sich gerade erst der internationalen Gemeinschaft geöffnet hat, nicht noch vieles, was zu unseren selbstverständlichen Ansprüchen gehört? Die Antwort belegt das Gegenteil. Wer Burma besucht, findet auf seligmachende Weise wieder, was wir in der Hektik unseres Alltags an innerem Gleichgewicht und bedingungslosem Glück verloren haben.
Wie oft träume ich nun schon von Bagan? Pagoden so weit das Auge reicht, und an einigen hängen kleine Glöckchen, die der gesamten Ebene ein geheimnisvolles Klingeln geben, sobald auch nur der Hauch eines Windes durch sie weht. Wie beeindruckt bin ich auch heute noch von den Menschen, die beinahe ausnahmslos den traditionellen Longyi tragen, die das Silber für ihren Schmuck und ihre Vasen von Hand schlagen. Die in der Seidenmanufaktur den Webstuhl allein mit ihrem körperlichem Einsatz bewegen. Die so innig für ihren Glauben leben, dass sie die Buddhastatuen bei jeder Gelegenheit mit kleinen Stückchen Blattgold bekleben. So viel, dass manche von ihnen schon gar nicht mehr als solche zu erkennen sind.
Hat mich Burma verändert? Lassen Sie es mich mit den Worten einer Kundin sagen, die mich drei Wochen nach ihrer Burma-Reise anrief: »Frau Pflug, ich schwebe noch immer.«
Burma zum Abheben
Wenn die Pagoden von Bagan noch steigerungsfähig sind, dann aus der schönsten aller Perspektiven: Von oben in der Stille des Heißluftballons. In unserer Burma-Reise »Mandalay« können Sie bei einigen Terminen dieses atemberaubende Highlight selbst erleben!
Anita Ratzinger
Chamäleon-Team ReiseberatungIch bin Anita Ratzinger und seit Januar Mitglied im Chamäleon-Team. Und wie jeder, der hier arbeitet, durfte auch ich eine Reise machen, um die einzigartige Chamäleon-Philosophie zu verstehen.
Am 12. Dezember bin ich los. Neben mir saß eine junge Namibierin. Sie lächelte selig und sagte: »Es hat geregnet.« Ich suchte in alle Richtungen, die das Flugzeugfenster zuließ und sah nichts außer Savanne. Braun und trocken und dürr. »Aber sieh doch«, kam es vom Nebensitz, »das viele Grün.« Und in der Tat, bei genauer Betrachtung konnte man den einen oder anderen grünen Halm erkennen. Es hatte tatsächlich geregnet, und alle freuten sich, lachten und feierten das besondere Ereignis.
Menschenfeindliches Land, kam mir in den Sinn. Aber dann begann eine 18-tägige Reise, die mich verzaubert hat. Ich habe gesehen, wie weit endlose Weite sein kann. Ich habe gehört, wie totenstill Stille sein kann. Ich habe gelernt, dass die Uhr nichts, aber Zeit alles bedeutet. Ich habe Armut gesehen, die sich als Reichtum entpuppt hat. Ich habe erlebt, wie viel Leben in der Wüste steckt. Ich habe in einfachen Hütten das Lachen gefunden, das wir verlernt haben. Ich habe Freunde gewonnen und grenzenlose Freude erfahren. Ich weiß jetzt, wann mir die Worte fehlen, wann das Staunen beginnt, wann mir der Atem stockt. »Und was uns groß und wichtig erscheint, wurde nichtig und klein.«
Manchmal war es leichter, in Namibia Schwarzwälder Kirschtorte oder Kaiserschmarrn zu finden als unsere Lodges. Erstere sind eine originalgetreu erhaltene Tradition der Kolonialzeit, Letztere durch Stil und Baumaterial perfekt in ihr natürliches Umfeld integriert und deshalb mitunter kaum zu erkennen. Am Tor zur Lodge erwarteten uns keine Rezeptionisten, sondern Gastgeber. Herzliche Menschen, die uns mit großzügiger Geste in Empfang nahmen, und mit denen wir nach einem Tag ergreifender Erlebnisse oft noch nach Sonnenuntergang bei einem hausgemachten Rauschpfeffer zusammensaßen. Fassungslos vor Glück.
Seit 6 Wochen sitze ich nun in Berlin an meinem Schreibtisch. Ich weiß noch nicht alles, aber eines weiß ich: Die Begegnungen mit den Einheimischen, der unmittelbare Kontakt mit ihren Sitten und Bräuchen, die grandiosen Natur- und Tiererlebnisse, die persönlichen Erfahrungen mit den sozialen Projekten und das Streben unserer Gastgeber vor Ort, uns jeden Augenblick zum unvergesslichen Genuss zu machen, waren einfach überwältigend. Und mit jeder Stunde wurde es klarer: Irgendwas von mir bleibt hier. Wenn man so fühlt, dann ist es Chamäleon. Ich bin glücklich, ein Teil davon zu sein.
Jeannette Lobert
Chamäleon-Team ReiseberatungHallo Jeannette, was hast du in Thailand erlebt?
Als ich in Bangkok ankam, war ich zuerst überwältigt von dem Reichtum an Farben, den fremden Gerüchen, den Schriftzeichen, die wunderschön aber für unsereins nicht zu entziffern sind, und den Menschenmassen ...
... die sich durch die 6 Millionen Einwohner zählende Stadt drängten: Linksverkehr, Autos, Busse, Hochbahn, Motorräder und Tuktuk, eine Art Motorradrikscha – ich habe mich gefühlt wie in einem Ameisenhaufen. Thailand war für mich eine großartige Entdeckung, faszinierend und spannend, magisch und märchenhaft, geheimnisvoll und liebenswürdig, Tradition und Moderne, gigantische Skyliner und jahrtausendalte Tempelanlagen – alles auf einmal. Und selten habe ich so lecker gegessen. Schon deshalb könnte ich gleich wieder hin.
Was war dein schönstes Reiseerlebnis?
Elefanten zum Streicheln nah. Ich war in einem Elefanten-Camp in Taweechai am River Kwai. Hier durfte ich auf einem Elefanten reiten und wie ein Elefantenfahrer – die heißen wirklich so – hinter den Ohren des großen Dickhäuters sitzen, mit denen er mir frische Luft zugefächelt hat. Direkt auf dem Rücken konnte ich seine Wärme, seine lederartige Haut und diese Urkraft spüren. Zum Schluss hat er mir sogar einen Schmatzer mit seinem Rüssel gegeben und mich dann damit hochgehoben. Das werde ich nie vergessen!
Ist das Bändchen, das du auf dem Fotos an deinem Arm trägst, ein Souvenir?
Im Tempel Wat Prathat Doi Suthep in Chiang Mai, winkte uns ein Mönch zu sich heran. Der Barfüßige erzählte uns vom Tempel und dem Leben darin und dass jeder thailändische Mann einmal die Mönchserfahrung machen muss. Dann fragte er, ob wir uns segnen lassen möchten. Da brauchten wir nicht lange zu überlegen. Wir setzten uns dem Mönch vis-a-vis und er begann, uns ein sogenanntes Buddha-Bändchen um das Handgelenk zu binden. Dabei machte er einen Knoten nach dem anderen in das Bändchen und murmelte bei jedem einzelnen Segenswünsche vor sich hin. Natürlich auf Thailändisch. Als er fertig war, tauchte er einen Reisigbesen in ein Becken und besprenkelte uns mit dem geweihten Wasser. Dabei wurden wieder Segenswünsche gemurmelt und wir durften uns auch selbst etwas wünschen. Damit sich die Wünsche erfüllen, darf man das Buddha-Bändchen nicht entfernen, es muss von allein abfallen. Das ist gerade letzte Woche passiert, und einer meiner Wünsche ist tatsächlich in Erfüllung gegangen.
Was war denn an der thailändischen Küche so toll. Ist sie vergleichbar mit den Thai-Restaurants bei uns?
Unsere Thai-Restaurants sind doch sehr auf den europäischen Geschmack ausgerichtet. Essen in Thailand ist eine andere Welt. Besonders verlockend fand ich immer wieder die Düfte, die aus den einfachen Garküche am Straßenrand aufstiegen. Ganz besonders lecker fand ich gebackene Avocados in einer Shrimps-Soße. Zum Glück sind mir gebratene Heuschrecken erspart geblieben – es gab gerade keine. Mein thailändisches Lieblingsgericht ist Gaeng Kiau Wahn Gai aus Hühnchen mit grünem Curry und Kokosmilch. Hmmh. Das koche ich jetzt auch zu Hause, nachdem mir der thailändische Meisterkoch Somphon Nabnian verraten hat, worauf es ankommt. Der Meister der asiatischen Küche war sogar schon im ZDF. Seine Vorführung war einfach atemberaubend und bestand aus gefühlten hundert Kostproben. Zum Schluss durfte ich einen Papier-Luftballon anzünden, und wir haben lange andächtig zugesehen, wie er mit unseren Wünschen versehen höher und höher in den nächtlichen Himmel aufstieg, bis er nur noch ein Pünktchen war.
Falls Ihnen das Interview Appetit auf eine Reise in das »Land des Lächelns« gemacht hat, schauen Sie sich doch mal unsere Thailand-Reise »Chiang Mai« an.
Peter Hofmann
Chamäleon-Team ReiseberatungHallo Peter, du hattest das große Glück, an einer Reise durch Namibia teilzunehmen. Wie sah dieses große Glück aus?
Meine Reise führte in den für mich bisher unbekannten Norden des Landes, bis an die angolanische Grenze und zurück bis nach Windhoek.
Ich komme lächelnd zurück, im Gepäck viele neue und ganz unterschiedliche Eindrücke. Die Vielseitigkeit des Landes begeistert mich immer wieder.
Was hat dich am meisten beeindruckt?
Schwer zu sagen – Namibia als Ganzes ist ein Traum! Ein sagenhaft schönes Land, viele verschiedene fantastische Landschaften und eine einzigartige Tierwelt. Was mich wirklich sehr berührt hat sind die unbeschreiblichen Sonnenuntergänge. Wenn man im Damaraland vom Hügel über eine endlosweite Ebene schaut, läuft binnen weniger Minuten ein Schauspiel der Superlative ab – großes Kino – und was für’s Herz. Die Farben Afrikas – zum Heulen schön.
Gab es auch Überraschungen?
Vor einigen Jahren war ich schon einmal im Khomashochland, damals war die Landschaft eher karg und trocken, eine Felslandschaft. Dank einer ergiebigen Regenzeit in diesem Jahr grünte und blühte es diesmal wohin man schaute.
Wenn ich an Afrika denke, dann fällt mir eigentlich Trockenheit, Hitze und Sonne ein. Aber bei meiner Überquerung des Gamsbergs hat es geschneit, das kommt nur einmal in 100 Jahren vor – die Landschaft war von einem dünnen Schnee, wie Puderzucker, verzaubert.
Was hast du Besonderes in Namibia gegessen?
Als Fleischesser habe ich mich schon auf die Wildgerichte gefreut, Springbock und Kudusteak waren sehr lecker, aber auch Strauß und Oryx. Und dazu gab es frisches Gemüse, das viele Unterkünfte auf ihren eigenen Grundstücken anbauen. Einmal aßen wir auch in einem typischen Kral, es gab Hühnchen, besser gesagt Hühnchen komplett – mit Kopf und Füßen, für die Namibier eine Delikatesse, für mich eher gewöhnungsbedürftig. Fingerdicke Mopane-Würmer, die vor allem viel Eiweiß enthalten und ein bisschen wie Erdnussflips aussehen, wurden mir auch angeboten. Darauf hab ich jedoch verzichtet, für die Einheimischen ist auch das eine Delikatesse.
Wenn ich an Afrika denke, fallen mir Giraffen, Zebras und Löwen ein. Welche Tiere hast Du gesehen?
Namibia ist ein einziger riesiger Wildpark! Und jetzt haben die fünf Länder Namibia, Angola, Botswana, Simbabwe und Sambia gerade beschlossen, ein riesiges 357.000 Quadratkilometer großes Territorium zum Naturpark »KAZA« zusammenzuschließen. Es wird also noch besser.
Mir sind auf dieser Reise Elefanten, Nashörner, Löwen und ein Leopard begegnet, also vier der »Big Five«. Aber auch lustige Springböcke, Warzenschweine, Zebras und Erdmännchen habe ich gesehen. Ich habe aber nicht nur Landtiere beobachtet – auch Pelikane, Delfine und Robben habe ich auf einem Bootsausflug in Walvis Bay gesehen, das bleibt ein unvergessliches Erlebnis!
Martina Koch
Chamäleon-Team ReiseberatungStatt in Asien warst du diesmal auf der anderen Seite der Erde. Eine ganz neue Welt für dich – hast Du Dich schon wieder eingelebt?
Nein, noch nicht wirklich. Ich bin herrlich »tiefenentspannt«, erholt und in Gedanken immer noch in Costa Rica.
Die Vielzahl der Eindrücke hält sicher noch eine lange Zeit bei mir vor.
Was hat Dich am meisten begeistert?
Costa Rica ist ein Traum! Ein kleines Land mit unbeschreiblicher Naturvielfalt. Unsere Reise begann im Tortuguero-Nationalpark. Bei einer Bootstour im Dunkeln stoppte der Guide plötzlich – Ricardo hatte etwas aus dem Augenwinkel gesehen. Ich sah immer noch nichts bis er mit einer Lampe auf ein riesiges, ca. 3 Meter langes Krokodil leuchtete, das uns anblinzelte.
Schildkröten finde ich ziemlich süß, die habe ich im Oman schon gesehen, beim Strandspaziergang fanden wir unzählige Schildkrötennester – leider kommen die Grünen Meeresschildkröten erst ab August zur Eiablage. Ich muss wohl noch mal wiederkommen.
In Sarapiqui besuchten wir eine Kakaoplantage. Zum ersten Mal probierte ich eine frisch geröstete Kakaobohne – nussig und nach Kakao schmeckte sie schon, aber wie Schokolade noch nicht – viel zu bitter. Danach durfte ich mir meine eigenen heiße Schokolade anrühren: Bohnen zerstampfen, heißes Wasser und Zucker dazu und dann die persönliche Note durch Gewürze – Vanille, Muskat und einen Hauch Chili – lecker!
Es soll ja tolle Unterkünfte in Costa Rica geben - welche hat Dir am Besten gefallen?
Die »Dantica Lodge«. Da reichen die Panorama-Fenster vom Fußboden bis zur Decke. Stundenlang haben wir aus unserem Chalet in den schier fazinierenden Nebelwald geschaut und hatten das Glück einen Quetzal zu sehen. Am nächsten Morgen hielten wir bei strahlendem Sonnenschein nach dem Quetzalnest Ausschau. Unser Guide Carlos fand es tatsächlich und wir beobachteten wie das Männchen und das Weibchen abwechselnd ihre Jungen fütterten – die langen bunten Schwanzfedern schillerten im Sonnenlicht.
Warst Du auch an der Pazifik-Küste?
Ja, zum Abschluss der Reise waren wir 5 Tage im Manuel-Antonio-Nationalpark, der direkt am Pazifik liegt. Erstmal haben wir uns 3 Tage an den einsamen Strände gesonnt, aber ganz alleine war man da nicht. Iguanas in allen Größen bevölkern den Nationalpark und kommen auch immer wieder mal in Strandnähe. Das sind völlig harmlose Leguane, aber erschreckt habe ich mich schon, als ich mich auf meinem Badetuch umdrehte und mich eines dieser urzeitlich anmutenden Wesen aus nächster Nähe anstarrte. Auf einer Wanderung durch den Wald hing plötzlich ein Faultier über mir im Baum. Es kaute ewig auf Blättern herum und kletterte anschließend in Zeitlupentempo bis kurz vor den Boden.
Was isst man in Costa Rica?
Vor allem Fisch! Der ist wirklich vorzüglich, die Wege vom Meer ins Landesinnere sind kurz, deshalb ist er immer besonders frisch. Dank der heimischen Rinderzucht gibt es in Costa Rica aber auch feinstes Rindersteak – eine echte Delikatesse. Und: Ich liebe Kochbananen! Sie werden in Fett gebraten und mit Reis und Fisch oder Fleisch serviert. Köstlich!
Andreas Mosig
Chamäleon-Team ReiseberatungWas macht Tansania zu Deinem Traum-Reiseziel?
»Jenseits von Afrika« oder »Die weiße Massai« sind Filme, die meine Vorstellung von Afrika geprägt haben. Viele Reportagen und Tierfilme taten das Ihrige.
Die Serengeti mit den freilebenden Tierherden, die über das Land ziehen, hat mich deshalb schon immer fasziniert. Die stolzen Massai mit ihren farbenprächtigen Gewändern, der berühmte Kilimanjaro und ein Name, der irgendwie exotisch klingt und immer mit einem Wellenrauschen verbunden zu sein scheint: Sansibar – das waren gute Gründe nach Tansania zu reisen.
Woran erinnerst Du Dich am liebsten? Was hat Dich am meisten beeindruckt?
An eine Tagessafari im Serengeti-Nationalpark erinnere ich mich noch ganz genau. Der Himmel war azurblau, die Gräser und die Akazien strahlten saftig grün. Tausende schwarz-grau schimmernde Gnus, Zebras und Antilopen grasten einträchtig auf einer Ebene. Weiße, malerische Wolken schwebten wie Zuckerwatte über der Szenerie. So riecht Freiheit!
Es gibt zahlreiche solcher unvergesslichen Momente, zu welchen ich mich zurück sehne. Auch an den Blick aus dem Zelt beim Aufstieg zum Kilimanjaro. Es war tiefdunkle Nacht, doch unter mir funkelte das nächtlich beleuchtete Moshi, über mir der klare Sternenhimmel. Die Strände Sansibars, der Gewürzduft auf den Märkten ... Alle, die im Vorfeld von Tansania schwärmten, sollten Recht behalten, denn auch mich hat das Afrika-Fieber gepackt. Die Gastfreundlichkeit und die Mentalität der Tansanier ist beeindruckend.
Was sollten sich Reisende, die zum ersten Mal nach Tansania kommen, unbedingt ansehen?
Mich persönlich hat der Aufstieg zum Kilimanjaro am meisten beeindruckt. Albert Camus schrieb in »Der Mythos des Sisyphos«: »Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen.« Dies ist nicht die einzige Erkenntnis, welche man in Tansania erlangen kann, aber vielleicht meine wichtigste.
Für mich ist das Besondere an Tansania, dass man ganz unterschiedliche Möglichkeiten hat, hier die schönsten Tage des Jahres zu genießen: Auf Safari in unzähligen Nationalparks die grandiose Tierwelt bestaunen, sich körperlich verausgaben bei der Besteigung des höchsten Bergs Afrikas oder an schier endlosen Sandstränden auf Sansibar entspannen. Diese Möglichkeiten bieten wir auch unseren Kunden an, mit unserem breiten Angebot an Reisen und Reisebausteinen.