Chile
»Torres del Paine«mit 4 bis 12 Teilnehmern
Gletscher und Seen. Fjorde und Wasserfälle.
Mächtige Vulkane und bizarre Eisberge.
Chile ist gesegnet mit grandioser Natur.
Bei der Schiffsfahrt die Eisberge zählen ... Bei den Torres-Spitzen dem Schöpfer die Hand reichen ... Bei der Weinprobe edle Tropfen genießen ... Bei Farmern auf der Estancia die Schäfchen zählen ... Bei deutschen Einwanderern zu Abend essen ...
1.
Abreise:
Flug von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland nach Madrid, von wo aus Sie in der Nacht nach Chile abfliegen.
2.
Santiago de Chile:
Sie werden am Flughafen von Ihrem Reiseleiter abgeholt und zum Hotel »Providencia« im charmanten gleichnamigen Stadtteil gebracht. Hier können Sie am Pool inmitten des Gartens entspannen. Am Nachmittag erleben Sie eine ausführliche Stadtrundfahrt mit Besichtigung der historischen Innenstadt, bei der Sie u.a. den Präsidentenpalast, die historische Plaza de Armas mit der Kathedrale und dem schönen alten Postamt sowie den Palacio de la Real Audencia besichtigen. Am Ende der Fahrt geht es hinauf auf den Cerro San Cristóbal, von wo aus Sie einen wunderbaren Überblick über die Stadt und auf das Andenpanorama haben.
3.
Weingut im Casablanca-Tal und Valparaiso:
Auf dem Weg an die Pazifikküste besuchen Sie das Weingut Santa Emiliana im Casablanca-Tal, wo die klimatischen Bedingungen für den Weinbau ähnlich günstig sind wie in Kalifornien. Sie nehmen an einer Führung über das Weingut und an einer kurzen Weinprobe teil. Anschließend besuchen Sie die Hafenstadt Valparaiso, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Sie liegt auf mehreren Hügeln an einer malerischen Bucht und gilt als eine der schönsten Städte der Welt. Auf einer Stadtrundfahrt besichtigen Sie das historische Zentrum mit dem Parlamentsgebäude, der Plaza Sotomayor, der Plaza Victoria sowie der Kathedrale. Während einer halbstündigen Bootstour entdecken Sie das Hafengebiet. Eine Besonderheit sind die 16 Schrägaufzüge, die um 1900 konstruiert worden sind und einem den mühsamen Aufstieg auf die wichtigsten Hügel ersparen. Von einer Aussichtsterrasse haben Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Santiago. Übernachtung wie am Vortag.
(F)4.
Flug nach Puerto Montt, Alerce-Schutzgebiet Lahuen-Ñadi, Puerto Varas und Llanquihuesee:
Von Santiago fliegen Sie nach Puerto Montt, in die Hauptstadt des wahrscheinlich schönsten Seengebiets der Anden. Die immergrüne vegetationsreiche Landschaft wird von den schneebedeckten Vulkanen Osorno und Calbuco überragt. Nach der Landung fahren Sie in Richtung Puerto Varas und besuchen unterwegs das Alerce-Schutzgebiet Lahuen-Ñadi. Die Alercebäume sind gigantische Koniferen – die ältesten schätzt man auf 4.000 Jahre! Während einer 1-stündigen Wanderung auf einem Lehrpfad werden Sie einige stattliche Exemplare sehen und einen Überblick über die Pflanzenwelt des artenreichen Nebelregenwaldes erhalten. In Puerto Varas, der Stadt der Rosen, unternehmen Sie eine kurze Rundfahrt. Genießen Sie die Aussicht auf den Llanquihuesee und den Vulkan Osorno. Sie fahren am See entlang zum kleinen Restaurant einer deutschstämmigen Familie. Während des Abendessens erfahren Sie Interessantes aus der Familiengeschichte und über deutsche Einwanderer in Chile. Sie übernachten im Hotel »Puerto Chico«. Das kleine, freundliche Hotel liegt am Llanquihuesee in Puerto Varas. Viel Holz und warme Farben machen die Zimmer sehr behaglich. Von der Hotellounge bietet sich Ihnen ein wunderbarer Blick auf den See.
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)5.
Vicente-Perez-Rosales-Nationalpark, Allerheiligensee und Vulkan Osorno:
Heute fahren Sie am Llanquihuesee entlang bis in den Vicente-Perez-Rosales-NP, in dem noch immer Pumas, Kondore und Guanakos leben. Sie besichtigen die Petrohue-Wasserfälle, die von der abfließenden Lava des Vulkans Osorno geschaffen wurden. Die tosenden Wassermassen des Petrohue-Flusses haben in Tausenden von Jahren interessante Lavaskulpturen geformt. Kurz darauf erreichen Sie den Allerheiligensee, dessen atemberaubendes Farbenspiel ihm den Beinamen Smaragdsee eingebracht hat. Hier machen Sie ein Picknick und unternehmen eine kleine Bootsfahrt in Ufernähe. Nach einem kurzen Spaziergang am Fuße des Osorno fahren Sie bis zum Ende der Straße den Vulkan hinauf. Lassen Sie den Blick während einer halbstündigen Wanderung auf den Lavafeldern über das 1.500 m unter Ihnen liegende Seengebiet und die Vulkane Tronador und Puntiagudo schweifen. Am späten Nachmittag fahren Sie wieder zurück nach Puerto Varas. Übernachtung wie am Vortag.
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)6.
Puerto Montt und Einschiffung auf die »MV Evangelistas«:
In Puerto Montt unternehmen Sie eine kurze Stadtrundfahrt, bei der Sie u.a. die Holzkathedrale besichtigen. Danach geht es weiter die Küste entlang bis zum Hafen mit seinen kleinen bunten Booten vor der Kulisse der Insel Tenglo. Sie gehen an Bord der »MV Evangelistas«, auf der Sie in den nächsten drei Tagen ca. 1.800 km durch Patagonien reisen werden. Sie ist das einzige Passagier- und Frachtschiff, das die Route durch die zerklüfteten Fjorde mit den riesigen Eismassen des Campo Hielo Sur entlang der patagonischen Küste bis zum südlichsten Hafen Chiles in Puerto Natales befährt. Die Tour führt parallel zur berühmten Straße Carretera Austral durch fast unberührte Landschaften. In viele der kalten, scheinbar unendlichen Regenwälder hat noch kaum jemand seinen Fuß gesetzt. Vereinzelte schneebedeckte Vulkane vervollständigen die Idylle. Während der Schiffsfahrt sind Sie in 4-Bett-Außenkabinen mit je eigenem Bad untergebracht.
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)7.
Schifffahrt auf dem Moraleda-Kanal bis zum Golf von Pensas:
Ihre Schiffsreise führt Sie durch den Moraleda-, den Errázuris- und den Costa-Kanal. Entlang des Peluche-Kanals hat sich eine üppge Vegetation entwickelt, und mit etwas Glück entdecken Sie neben verschiedenen Seevögeln Delfine und Robben. Gegen Abend erreichen Sie den Golf von Pensas, dessen Durchquerung ca. zwölf Stunden dauern wird. Vielleicht sehen Sie hier sogar Buckelwale. Übernachtung auf dem Schiff.
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)8.
Schifffahrt nach Puerto Edén und am Pío-XI-Gletscher vorbei:
Frühmorgens passieren Sie verschiedene Fjorde und den Messier-Kanal, der einer der tiefsten in der Region ist. Vor der Insel Bajo Cotopaxi strandete in den 1970er Jahren das Frachtschiff »Capitán Leonidas«. Das Schiffswrack dient inzwischen Seefahrern als Orientierungspunkt. Sie erreichen die Insel Wellington mit dem Kawesqardorf Puerto Edén. Hier, im Bernardo-O’Higgins-NP, trifft der Magellanwald auf Eisfelder und treiben vereinzelte Eisberge durch die Fjorde. Am Nachmittag sehen Sie schon den Pío-XI-Gletscher. Dieser ist mit fast 1.300 km2 und einer Höhe von fast 75 m der größte Gletscher Südamerikas und einer der wenigen, die noch wachsen. Übernachtung auf dem Schiff.
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)9.
Schifffahrt und Ankunft in Puerto Natales:
Bevor Sie die engste Passage der Schifffahrt, die nur 80 m breite Angostura White, erreichen, durchqueren Sie den Sarmiento-Kanal. Am Vormittag gehen Sie am Endpunkt Ihrer Schiffsreise, dem eindrucksvoll am Fjord Ultima Esperanza gelegenen Puerto Natales, von Bord. Sie werden zur Ecolodge »Weskar« gebracht, die wunderschön am Fjord liegt. Die Zimmer sind modern und sehr behaglich eingerichtet. Der Nachmittag steht für individuelle Spaziergänge in der netten kleinen Stadt zur Verfügung. Das Hafenstädtchen ist Ausgangspunkt für Touren in den Torres-del-Paine-NP, es gibt ein historisches Museum und hervorragende Fischrestaurants. Bei klarem Himmel sehen Sie von hier aus schon die Torres-Spitzen.
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)10.
Torres-del-Paine-Nationalpark:
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren Sie in den berühmten Nationalpark, über den der Kondor Wache fliegt. An smaragdgrün leuchtenden Seen vorbeifahrend, haben Sie immer wieder eine grandiose Aussicht auf das Torresmassiv. Am westlichen Ende der Grey-Halbinsel unternehmen Sie eine einfache ca. 1-stündige Wanderung durch den Coiguewald. Sie sehen den Greysee sowie in der Ferne den ca. 20 km langen Greygletscher und dahinter das Torresmassiv. Für den Nachmittag steht eine ca. 3-stündige Bootsfahrt über den Greysee bis zur Eiskante des riesigen Gletschers auf dem Programm. In gebührendem Abstand hält das Boot. Von hier können Sie mit etwas Glück ein großartiges Naturschauspiel beobachten: Mit Getöse stürzen ganze Eiswände in den See und treiben als schwimmende Eisberge weiter. Mit dem Boot geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt, von wo Sie mit Ihrem Bus zu den idyllisch am Ufer des Rio Serrano gelegenen »Cabañas del Paine« fahren. Die Bungalows sind gemütlich eingerichtet, und Sie können von der Lodge aus das grandiose Torresmassiv sehen.
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)11.
Torres-del-Paine-Nationalpark (Salto Grande) und Fahrt zur Estancia »Cerro Guido«:
Eine weitere Fahrt durch den Nationalpark führt Sie zu atemberaubenden Aussichtspunkten, wo Sie auch Einblicke in die artenreiche Flora und Fauna erhalten. Sie besuchen die gewaltigen Wasserfälle Salto Grande und wandern ein bis zwei Stunden über die Landzunge zwischen den Seen Pehoé und Nordensköld, wobei Sie die Granittürme sehen. Auf der Weiterfahrt an den östlichen Rand des Nationalparks ergeben sich immer wieder neue Ausblicke über die blau und grün schimmernden Seen und das Felspanorama der Torres del Paine. Sie erreichen die patagonische Estancia »Cerro Guido« und bekommen auf einem Rundgang Einblicke in den Alltag chilenischer Farmer. Der traditionelle bäuerliche Betrieb wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet und bewirtschaftet heute 90.000 ha mit einer riesengroßen Schafherde. Sie sehen u.a. die Schafschurhütten, die Ställe, die Werkstätten, die Arbeiterhäuser, die Kantine, die Schule und die Kirche. Wenn den Verwalter keine dringenden Arbeiten abhalten, erzählt er Ihnen vom Leben und Arbeiten auf der Estancia. Sie übernachten in der zur Farm gehörenden Lodge »Cerro Guido«, die im Haupthaus und im Gästehaus insgesamt 14 hübsch eingerichtete Zimmer bietet. Am Abend wird Ihnen ein typisch chilenisches Asado, Lammbraten am Spieß, serviert.
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)12.
Torres-del-Paine-Nationalpark und Fahrt nach Puerto Natales:
Auch diesen Tag widmen Sie dem Torres-del-Paine-NP. Mit dem Motiv der Torres-Spitzen und dem Spruch »Es gibt einen Platz auf Erden, an dem du dem Schöpfer die Hand reichen könntest, wenn du noch eine Winzigkeit näher wärest« hat die chilenische Tourismusbehörde viele Jahre geworben, nicht ohne Grund. Die 3 ½- bis 4-stündige mittelschwere Wanderung zum Campamento Chileno führt ein Stück in das Asenciotal hinein, an dessen Ende sich die Torres-Spitzen erheben. Genießen Sie unterwegs die einzigartigen Ausblicke. Nachdem Sie einen Eindruck vom Artenreichtum der Flora und Fauna des Nationalparks gewonnen haben, fahren Sie am Nachmittag zurück nach Puerto Natales. Sie übernachten in der Ecolodge »Weskar« wie an Tag 9.
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)13.
Von Puerto Natales nach Punta Arenas und Flug nach Santiago de Chile:
Durch die patagonische Pampa und entlang der Küste der Magellanstraße fahren Sie in Richtung Süden. Hinter den arktischen Gewässern können Sie Feuerland erblicken. Nach ca. drei Stunden erreichen Sie die Magellanpinguinkolonie »Seno Otway«, ein WWF-Schutzprojekt, das die Lebensweise der Pinguine erforscht. Sie gehen auf gekennzeichneten Wegen und können von unauffälligen Beobachtungsplätzen aus die drolligen Geschöpfe in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Anschließend unternehmen Sie eine kurze Stadtrundfahrt durch Punta Arenas, die bedeutendste Stadt der Magellanregion. Vom Cerro La Cruz bietet sich Ihnen ein schöner Blick auf die Stadt und die Magellanstraße. Am Nachmittag fahren Sie dann zum Flughafen. Von der Südspitze des Kontinents fliegen Sie nach Santiago de Chile, bei gutem Wetter ein überwältigender Flug. Die letzte Nacht Ihrer Reise verbringen Sie im Hotel »Providencia«, das Sie schon vom Beginn der Reise kennen.
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Santiago de Chile und Abflug:
Im Laufe des Vormittags werden Sie zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie nach Deutschland fliegen.
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Ankunft zu Hause:
Nach der Landung in Madrid am Morgen fliegen Sie weiter nach Deutschland zu Ihrem Wunschflughafen.