Namibia
»Caprivi«Reise mit 4 bis 12 Teilnehmern
Wasser und Weite. Dünen und Ebenen.
Tierreiche Parks und üppige Pflanzenwelt.
Caprivi und Victoriafälle. Namibias Schokoladenseiten.
Bei Abendlicht die Farben im Sossusvlei bewundern ...
Bei den Mafwe traditionelles Leben schnuppern ...
Bei ausgedehnten Safaris Natur hautnah spüren ...
Bei Sonnenuntergang den Luxus einer Lodge genießen ...
Bei Nacht dem Ruf der Wildnis lauschen ...
1.
Abreise:
Bahn- oder Fluganreise nach München, von wo aus Sie am Abend nach Namibia abfliegen.
2. Windhoek:
Am Vormittag landen Sie zunächst in Johannesburg und fliegen weiter nach Windhoek. Am frühen Nachmittag werden Sie am Flughafen von Ihrem Reiseleiter in Empfang genommen, der mit Ihnen nach Windhoek fährt, wo Sie auf einer Stadtrundfahrt erste Eindrücke von der namibischen Hauptstadt sammeln. Sie sehen den historischen Stadtkern um die Christuskirche sowie den Tintenpalast mit seinem für Namibia ungewöhnlich grünen Garten. Als Hauptstadt dieses großen Landes wirkt Windhoek überraschend klein und fast beschaulich. Anschließend werden Sie zum ruhig gelegenen Gästehaus »Casa Piccolo« gebracht, das über einen Swimmingpool verfügt. Nach einer Erfrischungspause fahren Sie am frühen Abend ins »Fusion«, ein typisch afrikanisches Restaurant, in dem regionale Spezialitäten serviert werden.
(A
)3. Von Windhoek zum Sossusvlei im Namib-Naukluft-Park:
Früh am Morgen brechen Sie auf in Richtung Süden, über Rehoboth und am Naukluft-Gebirge entlang, zu den faszinierenden Dünen am Sossusvlei. Die letzten 5 km bis ins Vlei legen Sie in einem Allradshuttle zurück, da normale Fahrzeuge es mit den Sandmassen nicht aufnehmen können. Sie spazieren durch die Dünenlandschaft und können versuchen, einen der bis zu 350 m hohen Sandberge zu erklimmen. So spät wie möglich (bei Sonnenuntergang) verlassen Sie den Park, denn es ist ein ganz besonderes Erlebnis, das wechselnde Farbenspiel und die wandernden Schatten bei langsam sinkender Sonne zu erleben. In der »A Little Sossus Lodge«, die südlich von Sesriem in einer Graslandschaft mit Blick in die weite Ebene liegt, werden Sie dann bereits erwartet. Sie übernachten in großzügigen Chalets aus Naturstein.
(F)4. Vom Namib-Naukluft-Park nach Walvis Bay und Swakopmund:
Sie fahren durch den Namib-Naukluft-Park an die Atlantikküste, zunächst in die Hafenstadt Walvis Bay. Die dortige Lagune gilt als Vogelparadies: Hier halten sich zuweilen Hunderte von Flamingos und Pelikanen sowie große Schwärme von Zugvögeln auf, die hier ideale Brutbedingungen vorfinden. Anschließend fahren Sie – links das Meer, rechts die Dünen – in die Küstenstadt Swakopmund, die Sie am Nachmittag erreichen. Das Stadtbild des rund 30.000 Einwohner zählenden Ortes ist durch zahlreiche Kolonialbauten geprägt. Auf einem Spaziergang erkunden Sie u.a. Relikte aus der deutschen Kolonialzeit. Das »Orange House« liegt in Strandnähe, bis zum Stadtzentrum braucht man ca. 20 Minuten zu Fuß. Charakteristisch für das »Orange House« sind warme Farben, ein großzügiges Ambiente und viel Licht. Die geräumigen Zimmer sind elegant eingerichtet.
(F)5. Von Swakopmund zum Etosha-Nationalpark:
Die Reise führt über Omaruru und Outjo bis kurz vor den Etosha-NP. Während der Fahrt können Sie den Wechsel von einer kargen Gerölllandschaft zu einer üppig bewachsenen Mopanesavanne beobachten. Die Mopane ist hier als Busch und Baum landschaftsprägend und stellt eine wichtige Nahrungsquelle für die Pflanzenfresser dar. Sie übernachten im »Etosha Safari Camp« in geräumigen, an einen Hang geschmiegten Bungalows mit jeweils eigener Veranda mitten in der typisch namibischen Buschsavanne. Hier kommt man so richtig in Safaristimmung. Das Restaurant ist im Township-Stil eingerichtet und hat eine ganz besondere Atmosphäre. Die Küche versteht sich wunderbar darauf, kreativ mit einheimischen Zutaten umzugehen. Der Swimmingpool bietet eine willkommene Erfrischung, bevor Sie am späten Nachmittag auf eine kleine Buschwanderung über das Gelände gehen. Von einem Hügel aus betrachten Sie den Sonnenuntergang und das damit verbundene Lichtspiel.
(F)6. Etosha-Nationalpark:
Heute können Sie ausschlafen. Aber wenn Sie bereits zu einer ersten Tierbeobachtung im Etosha-NP aufbrechen möchten, empfehlen wir Ihnen eine morgendliche Safari (optional). Nach dem Frühstück verbringen Sie den gesamten Tag im abwechslungsreichen Etosha-NP, der wegen seiner offenen Vegetation ideale Bedingungen für Tierbeobachtungen bietet. Es werden die Wasserstellen mit den besten Fotografiermöglichkeiten angefahren, z.B. Newbronii und Okondeka, um Elefanten, Giraffen, Zebras und vielleicht auch Löwen, Geparden oder Leoparden zu beobachten, die hier ihren Durst stillen. Eine Besonderheit sind die verschiedenen Antilopenarten, u.a. das Eland, die größte Antilope, und das Damara-Dikdik, die kleinste. In Olifantsbad gibt es sogar einen umzäunten kleinen Hügel, wo Sie im Gegensatz zu den anderen Wasserstellen das Fahrzeug verlassen können. Aus sicherer Entfernung bekommen Sie durch die Büsche Tiere zu Gesicht und können ein wenig umherlaufen. Übernachtung wie am Vortag.
(F)7. Etosha-Nationalpark und Fahrt nach Grootfontein:
Auch heute sind Sie fast den ganzen Tag im Etosha-NP. Sie fahren ein Stück direkt an der riesigen Salzpfanne entlang, die sich kilometerweit nach Norden erstreckt. Sie werden Tierherden sehen, die am Rand entlangwandern, einige wagen sich auch in die Salzpfanne. Die Luftspiegelungen in der Mittagshitze sind ein faszinierendes Schauspiel. An der Wasserstelle Klein-Namutoni machen Sie das letzte Mal halt, bevor Sie den Park verlassen. »Seidarap« ist ein kleines, liebevoll geführtes Gästehaus in der Nähe von Grootfontein. Die sympathischen Gastgeber Silvia und Stephan Lukaschik haben es vom Großvater übernommen und behutsam modernisiert. Falls die Zeit es erlaubt, können Sie sich nach der langen Fahrt am Pool entspannen. Eine wirkliche Besonderheit sind der für namibische Verhältnisse wunderbar grüne Garten mit vielen Obstbäumen sowie dem wahrscheinlich einzigen Jackfruchtbaum in Namibia. »Seidarap« rückwärts gelesen hält, was es verspricht. Alternativ übernachten Sie in der ebenso schönen im Otavidreieck gelegenen Gästefarm »Ghaub«. Hier war 1895 eine Missionsstation gegründet worden, die in den 1950er Jahren aufgegeben wurde. Die Gebäude wurden liebevoll renoviert und sind Bestandteil der heutigen Gästefarm. Auch der Garten mit Swimmingpool und seinen riesigen Palmen blüht wieder in alter Pracht.
(F)8. Von Grootfontein über Rundu zur »Nunda River Lodge«:
Auf dem Weg nach Rundu passieren Sie kurz hinter Grootfontein die »Rote Linie«, einen Veterinärzaun, der quer durch Namibia verläuft. Hier ändert sich das Landschaftsbild schlagartig von der für Namibia typischen unbewohnten Weite zu einem dichter besiedelten Gebiet mit vielen kleinen Dörfern und hohen Bäumen, die die Straßen säumen. In Rundu sehen Sie das erste Mal den mächtigen Okavango. Im Anschluss fahren Sie zur »Nunda River Lodge«, die direkt am Fluss liegt. Hier können Sie im Swimmingpool ein erfrischendes Bad nehmen. Erleben Sie am Nachmittag während eines Spaziergangs auf dem Lodgegelände oder am Okavango die artenreiche Vogelwelt der Flusslandschaft. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, im traditionellen Mokoro (Einbaumkanu) zu den Popafällen, wobei es sich um beeindruckende Stromschnellen handelt, zu fahren (optional). Die Nacht verbringen Sie in einem der sieben Luxuszelte, die jeweils auf einer Holzplattform stehen, von der sich eine schöne Aussicht auf die Flusslandschaft bietet.
(F)9.
Mahangu-Nationalpark, Popafälle und zur »Susuwe Island Lodge« am Bwabwata-Nationalpark:
Im tierreichen Mahangu-NP leben u.a. Flusspferde, Elefanten, Antilopen und unzählige Vogelarten, von denen Sie einige auf einer Safari am frühen Morgen beobachten. Danach besuchen Sie die Popafälle. Weiter geht es durch den Caprivizipfel, der dem Nachfolger Bismarcks, Reichskanzler Leo von Caprivi, seinen Namen verdankt, bis zur luxuriösen »Susuwe Island Lodge« am Bwabwata-NP. Die Lodge liegt auf der Insel Birre im Kwando, dem Fluss, der von Angola durch den Caprivi nach Botswana fließt. Das Hauptgebäude der Lodge und die sechs strohgedeckten Suiten stehen unter riesigen Leberwurst- und Ahnenbäumen und sind äußerst geräumig – die Badezimmer sind ca. 16 m² groß, und von der Badewanne aus blicken Sie auf den Fluss. Jede Suite hat eine große Terrasse und einen eigenen kleinen Pool. Nachmittags erleben Sie eine ca. 2-stündige Bootsfahrt auf dem Kwando. Dabei sehen Sie mit etwas Glück neben verschiedenen Vogelarten auch Antilopen wie Kudu, Buschbock, Sitatunga und Impala sowie Giraffen, trinkende Elefanten und gähnende Flusspferde.
(F)10.
Bwabwata-Nationalpark:
Eine Bootsfahrt führt Sie auf den anderen Teil der Insel. Hier bietet die bunt schillernde Vogelwelt ein ganz besonderes Schauspiel. Am Nachmittag geht es mit dem Allradfahrzeug auf eine etwa 3-stündige Safari im Bwabwata-NP. In diesem noch weitgehend unberührten Nationalpark werden Ihnen kaum andere Fahrzeuge begegnen. An der legendären Hufeisenbiegung des Kwando versammeln sich viele Tiere, auch größere Elefanten- und Büffelherden sind hier keine Seltenheit. Zweite Übernachtung in der »Susuwe Island Lodge«.
(F)11.
Vom Bwabwata-Nationalpark ins Historic Living Village der Mafwe und zur »Impalila Island Lodge«:
Im Historic Living Village der Mafwe erhalten Sie Einblicke in das traditionelle und das heutige Leben dieses Volksstammes im Caprivi, der vom Fischen und Jagen, von Viehhaltung und Ackerbau lebt. Die Mafwe sprühen vor Temperament, und es macht Spaß, nicht nur zuzuschauen, sondern mit ihnen gemeinsam beispielsweise Mahango zu stampfen, zu tanzen oder ein Lied zu singen. Durch Katima Mulilo geht es anschließend weiter nach Botswana und durch den Chobe-NP nach Kasane. Hier fließen Chobe und Sambesi zusammen und bilden das Vierländereck. Per Boot werden Sie zur »Impalila Island Lodge« gebracht, deren acht Chalets in einem Meer von Papyrus versteckt sind. Alle Chalets liegen direkt am Sambesi und haben eine eigene Terrasse mit Blick auf den Fluss. Die Terrasse des Restaurants ist um einen riesigen Baobab-Baum herum gebaut. Vom Pool haben Sie einen weiten Blick in die Landschaft.
(F)12. Chobe-Nationalpark und »Impalila Island Lodge«:
In einem Dorf ganz in der Nähe machen Sie sich mit den Traditionen und der Lebensweise des Stammes der Subia bekannt. Anschließend können Sie zum größten Baobab der Insel wandern. Abenteuerlustige können ihn sogar besteigen und dann von oben auf vier Länder blicken: Namibia, Botswana, Simbabwe und Sambia. Nach drei bis vier Stunden sind Sie wieder zurück in der Lodge, so dass Sie die Mittagszeit am Pool oder auf der Terrasse Ihres Chalets verbringen. Per Boot geht es am Nachmittag auf eine ca. 3-stündige Safari im Chobe-NP. Sehr wahrscheinlich sehen Sie viele Flusspferde, Antilopen und Krokodile, vielleicht auch Löwen, die unter Bäumen ruhen, und Elefanten beim Baden. Übernachtung wie am Vortag.
(F)13. Chobe-Nationalpark und Fahrt zu den Victoriafällen:
Per Boot werden Sie am Morgen nach Kasane gebracht. Im offenen Geländewagen kommen Sie auf der abschließenden gut 2-stündigen Safari durch den Chobe-NP den Tieren besonders nahe, die sich nicht direkt am Fluss aufhalten. Gerade vormittags grasen die meisten Tiere. Löwen und andere Raubkatzen liegen gern im Schatten. Anschließend fahren Sie in ca. zwei Stunden zu den gigantischen Victoriafällen. Den Nachmittag verbringen Sie im Regenwald des Nationalparks und betrachten ausgiebig die imposanten Fälle, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. Oder Sie buchen einen Rundflug über die Victoriafälle (optional). Heute beherbergt Sie die direkt am Rande der tiefen Batokaschlucht des Sambesi gelegene »Gorges Lodge«. Die strohgedeckten Chalets mit geräumigen Zimmern sind aus Naturstein erbaut und haben jeweils eine Veranda mit Blick in die 250 m tiefe Schlucht, die der Sambesi in Jahrmillionen ausgespült hat. Die Chalets sind von einem schönen Garten umgeben, und ein Swimmingpool steht zur Erfrischung bereit.
(F)14. Abflug von Victoria Falls:
Den Morgen verbringen Sie in der Lodge. Gehen Sie noch einmal baden oder kaufen Sie letzte Souvenirs. Anschließend werden Sie zum Flughafen von Victoria Falls gebracht, von wo aus Sie nach Johannesburg und am Abend weiter nach München fliegen.
(F)15. Ankunft zu Hause:
Nach der Landung in München am Morgen reisen Sie weiter in Ihren Heimatort.